Ehrenamtlicher Rettungshelfer werden

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Ohne das freiwillige Engagement der Notfallhelfer und der Feuerwehr könnte in Luxemburg kein Notdienst gewährleistet werden.

Die verschiedenen Rettungseinheiten des Zivilschutzes der Rettungsdienstverwaltung (Administration des services de secours) und die kommunalen Feuerwehren bestehen aus Mitgliedern, die ihre Aufgabe freiwillig als ehrenamtliche Rettungshelfer ausüben.

Diese Einheiten können im Bedarfsfall durch professionelle Kräfte, die Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes sind, unterstützt oder verstärkt werden.

Zielgruppe

Ehrenamtliche Helfer der verschiedenen Rettungsdienste oder Personen, die der freiwilligen Feuerwehr beitreten wollen, müssen mindestens 16 Jahre alt sein Je nach Art des Dienstes kann das erforderliche Mindestalter höher sein.

Das Höchstalter für diese Rettungshelfer und Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr beträgt 65 Jahre.

Bei Minderjährigen wird empfohlen, die Eltern zu informieren, bevor sie sich als ehrenamtlicher Helfer verpflichten.

Vorgehensweise und Details

Betroffene Dienste

Die Rettungsdienstverwaltung ist in folgenden Bereichen ständig auf der Suche nach Freiwilligen:

Die kommunalen Feuerwehren rekrutieren ihre Mitglieder auf lokaler Ebene.

In der vorliegenden Erläuterung werden nur die Bedingungen für die Aufnahme als freiwilliger Notfallhelfer und Angehöriger der freiwilligen Feuerwehr behandelt. Für die anderen Dienste wenden Sie sich bitte an die Rettungsdienstverwaltung.

Mitgliedschaftsvoraussetzungen

Die aktiven Mitglieder dieser Rettungsdiensteinheiten müssen:

  • jederzeit die erforderlichen Ehrenhaftigkeitsvoraussetzungen erfüllen;
  • die für die Aufnahme in die gewünschte Einheit erforderlichen Ausbildungsvoraussetzungen erfüllen;
  • das für die Aufnahme in diese Einheit erforderliche Mindestalter besitzen und dürfen das entsprechende Höchstalter nicht überschritten haben;
  • vom medizinischen Dienst der Rettungsdienstverwaltung für geeignet erklärt worden sein.

Mitglieder, die diese Voraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllen, werden zu inaktiven Mitgliedern. Sie können nicht mehr an den Einsätzen ihrer Einheit teilnehmen. Sie können Verwaltungsaufgaben, die Wartung oder Verwaltung des Materials oder sonstige nicht direkt mit den Einsätzen verbundene Aufgaben übernehmen.

Mitglieder, welche die erforderlichen Ausbildungsvoraussetzungen noch nicht erfüllen, können an den Übungen und Lehrgängen teilnehmen.

Aufnahmeerklärung für ehrenamtliche Notrettungshelfer

Um Rettungshelfer zu werden, muss man:

  • mindestens 16 Jahre alt sein;
  • erfolgreich einen Grundkurs in Sachen Rettungswesen oder eine als gleichwertig anerkannte Schulung absolviert haben;
  • eine vom medizinischen Dienst der Rettungsdienstverwaltung ausgestellte ärztliche Eignungsbescheinigung vorlegen;
  • einen Auszug aus dem Strafregister, der nicht mehr als zwei Monate vor Einreichung der Bewerbung ausgestellt wurde, vorlegen.

Um seine Bewerbung einzureichen, muss der Bewerber eine Aufnahmeerklärung unterzeichnen (im Falle von Minderjährigen durch den gesetzlichen Vormund). Die entsprechende Vorlage ist in den Rettungszentren erhältlich. Sie kann auch online auf dem Rettungsdienstportal ausgefüllt werden. Nähere Auskünfte sind unter der kostenlosen Telefonnummer 8002-3132 erhältlich.

Aufnahmeerklärung für die freiwillige Feuerwehr

Um Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr zu werden, muss man:

  • mindestens 16 Jahre alt sein;
  • eine vom medizinischen Dienst der Rettungsdienstverwaltung ausgestellte ärztliche Eignungsbescheinigung vorlegen;
  • einen Auszug aus dem Strafregister, welcher nicht mehr als zwei Monate vor Einreichung der Bewerbung ausgestellt wurde, vorlegen.

Um seine Bewerbung einzureichen, muss der Bewerber eine Aufnahmeerklärung unterzeichnen (im Falle von Minderjährigen durch den gesetzlichen Vormund) und sich zu seiner Wohnsitzgemeinde begeben.

Angehörige der freiwilligen Feuerwehr, die am 28. Juni 2010 50 Jahre alt waren und mindestens 25 aktive Dienstjahre geleistet haben, sind vom Erhalt des Befähigungsnachweises der Stufe 1 über Brandbekämpfungsverfahren befreit. Sie müssen außerdem bis zum 31. Dezember 2018 zusätzlich zur Erstausbildung einen mindestens 28-stündigen Lehrgang im Bereich der Brandbekämpfung bei einer zugelassenen Einrichtung absolviert haben

Besondere Fahrberechtigung für ehrenamtliche Rettungshelfer

Mitarbeiter der Rettungsdienstverwaltung, der kommunalen Brandbekämpfungs- und Rettungsdiensteinheiten sowie anerkannter Hilfsdienste, die einen gültigen Führerschein der Klasse B haben und im Rahmen eines Einsatzes tätig sind, dürfen auf dem Hoheitsgebiet des Großherzogtums Luxemburg Fahrzeuge ohne Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis maximal 4,25 t fahren, die neben dem Fahrersitz bis zu 8 weitere Sitzplätze bieten, wenn sie eine Fahrberechtigung besitzen, die ihre Befähigung zum Führen des Fahrzeugs bestätigt.

Voraussetzung für die Ausstellung der Fahrberechtigung ist die erfolgreiche Teilnahme an einer Ausbildungsmaßnahme sowie, dass die betroffenen Mitarbeiter seit mindestens zwei Jahren einen Führerschein der Klasse B besitzen.

Mitarbeiter der oben genannten Dienste, die bereits vor dem 21. Juli 2013 tätig waren, können die Fahrberechtigung zunächst ohne Teilnahme an der Ausbildungsmaßnahme erhalten, müssen diese allerdings bis zum 1. Januar 2015 absolvieren. Andernfalls verliert die Fahrberechtigung ab diesem Datum von Rechts wegen ihre Gültigkeit.

Ehrenamt und Arbeitsvertrag

Ehrenamtliche Rettungshelfer und Feuerwehrleute können Sonderurlaub in Anspruch nehmen, um an Lehrgängen teilzunehmen oder repräsentative Aufgaben wahrzunehmen.

Zudem sind die Arbeitgeber des öffentlichen und privaten Sektors verpflichtet, ihre Arbeitnehmer, welche Mitglieder der Feuerwehr oder ehrenamtliche Mitarbeiter des Zivilschutzes sind, in Notsituationen, in denen der Einsatz ihrer Einheit erforderlich ist, von ihren beruflichen Verpflichtungen freizustellen. Wenn die Notsituation eine berufliche Verpflichtung für das Personal der öffentlichen Dienststelle im Zusammenhang mit ihrem Arbeitsbereich darstellt, sind die Arbeitgeber von dieser Pflicht zur Freistellung entbunden.

Die Pflicht zur Freistellung gilt nicht für die von den Rettungsdiensten organisierten Bereitschaftsdienste.

Formulare/Online-Dienste

Formulaire d'adhésion comme secouriste volontaire

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Aufnahme-Meldung bei der Feuerwehr

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Zuständige Kontaktstellen

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