Sich den großangelegten COVID-19-Screenings unterziehen

Zum letzten Mal aktualisiert am 22.06.2020

Im Rahmen der Lockerung der Corona-Maßnahmen ruft die luxemburgische Regierung Gebietsansässige und Grenzgänger dazu auf, auf freiwilliger Basis an den kostenlosen großangelegten COVID-19-Screenings teilzunehmen.

Durch den COVID-19-PCR-Test mittels Rachenabstrich kann festgestellt werden, ob die getestete Person derzeit ansteckend ist. Indem sich eine Person testen lässt und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde (Direction de la Santé) folgt, trägt sie dazu bei, die Gesamtzahl der Infizierten auf ein Minimum zu reduzieren. Dies ist die beste Methode, um die Infektionsketten zu unterbrechen und die Kontakte von infizierten Personen effizient zu ermitteln (Contact tracing).

Warum sollte man sich testen lassen, obwohl man keine Symptome hat?

Personen, die sich testen lassen, tragen dazu bei, ihre Familie, Freunde, Arbeitskollegen und nicht zuletzt die Risikogruppen zu schützen.

Achtung: Die Mehrheit der Infizierten haben wenige oder gar keine Symptome und sind bereits ansteckend, bevor sie Symptome aufweisen. Es kann also sein, dass eine Person – ohne es zu wissen – Virusträger und somit ansteckend ist.

Da die PCR-Tests nun auch für Personen ohne Symptome zur Verfügung stehen, ist es möglich, mehr infizierte Personen zu identifizieren und schnellstmöglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Jeder Test trägt also dazu bei, die Pandemie unter Kontrolle zu halten und zu verhindern, dass erneut Corona-Maßnahmen ergriffen werden müssen, die unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben stark beeinträchtigen.

Warum werden Personen individuell zum Screening eingeladen, während ihre Familienmitglieder, Freunde oder Arbeitskollegen noch nicht getestet wurden?

Im Rahmen der Strategie zur Durchführung großangelegter Screenings werden die Personen je nach Arbeitssektor und Wohngegend in repräsentative Gruppen eingeteilt. Das führt dazu, dass innerhalb einer Familie, in einer Wohngegend oder unter Kollegen über Wochen hinweg absichtlich zeitversetzt Einladungen eintreffen. Die Strategie dahinter ist folgende: Anstatt die gesamte Bevölkerung auf einmal zu testen, soll sichergestellt werden, dass jede Woche eine Person aus einem bestimmten Umfeld getestet wird – wodurch der Schutz eines jeden Einzelnen erhöht wird. In der Tat entsteht durch die Einteilung in Gruppen ein engmaschiges Sicherheitsnetz, das dem Virus kaum Raum bietet – und dies über mehrere Wochen hinweg. Der Test wird zum Zeichen der Solidarität. Die Menschen schützen sich gegenseitig: „Your test, our summer!“

Was passiert, wenn der Test negativ ausfällt und die Person sich einige Tage später ansteckt?

Ein negativer PCR-Test bedeutet nicht, dass die Person immun ist. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt ansteckt. Daher müssen alle – auch Personen mit negativem Testergebnis – weiterhin die gewohnten Schutzmaßnahmen einhalten. Dennoch sind die Tests aufgrund des Systems der repräsentativen Gruppen, die zeitversetzt getestet werden, keine bloße Momentaufnahme. Dadurch, dass immer wieder eine Person einer bestimmten Gruppe getestet wird, können jederzeit Infektionsketten identifiziert werden, zu der diese Person gehören könnte. Auch wenn nicht alle Neuinfektionen verhindert werden können, dient die solidarische Teilnahme an den Screenings dazu, eine 2. Welle zu verhindern.

Bei Fragen zu den großangelegten COVID-19-Screenings ist die gebührenpflichtige Helpline (+352) 28 55 83-1 von montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen.

Zielgruppe

Die COVID-19-Screenings (PCR) betreffen:

  • Gebietsansässige und;
  • Grenzgänger.

Nur Personen, die ein Einladungsschreiben samt Code erhalten haben, können einen Termin vereinbaren.

Fristen

Gebietsansässige und Grenzgänger erhalten die Möglichkeit, sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen freiwillig dem Screening zu unterziehen.

Die Einladung zum Screening ist ab Eingang des Schreibens und für einen Zeitraum von 2 Wochen nach Ablauf der Woche, in der das Schreiben einging, gültig.

Kosten

Das COVID-19-Screening auf Einladung der luxemburgischen Regierung ist kostenfrei.

Vorgehensweise und Details

Einladung zur Terminvereinbarung

Die Einladungen zur Teilnahme an den großangelegten Screenings werden jede Woche per Post an die Gebietsansässigen und Grenzgänger geschickt, die in repräsentative Gruppen aufgeteilt sind.

Jede Woche erhält eine andere repräsentative Gruppe das Einladungsschreiben, das zur Terminvereinbarung benötigt wird.

Über einen Zeitraum von mehreren Wochen haben Gebietsansässige und Grenzgänger die Möglichkeit, sich einem freiwilligen Screening zu unterziehen.

Personen, die dem Virus am meisten ausgesetzt sind und die mit vielen Personen in Kontakt stehen, werden regelmäßig getestet.

Terminvereinbarung über MyGuichet.lu

Der Antragsteller kann mithilfe des dafür vorgesehenen Formulars auf MyGuichet.lu online einen Termin vereinbaren. Dieser Vorgang erfolgt ohne LuxTrust-Authentifizierungsmittel.

Der Antragsteller muss insbesondere Folgendes angeben:

  • Einladungscode (per Post erhalten);
  • Namen und Vornamen;
  • 13-stellige luxemburgische nationale Identifikationsnummer (matricule);
  • E-Mail-Adresse und Mobiltelefonnummer;
  • Adresse und Wohnsitzland.

Danach wählt der Antragsteller Folgendes aus:

Achtung: Der Antragsteller muss auf „Übermitteln“ klicken, um die Terminvereinbarung zu bestätigen.

Nachdem der Antrag übermittelt wurde, erhält der Antragsteller per E-Mail eine Terminbestätigung. Dieses Dokument muss am Tag des Termins in Papierform oder in elektronischer Form vorgezeigt werden.

Einen Termin absagen oder verschieben

Jede Person, die schon einen Termin vereinbart hat, kann diesen absagen und über den dafür vorgesehenen Link in der Bestätigungs-E-Mail einen neuen Termin vereinbaren.

Es ist nicht möglich, den Termin direkt über die Website abzusagen oder zu ändern.

Ergebnis

Die getestete Person wird per SMS über das Ergebnis informiert.

Positiv getestete Personen werden zusätzlich von den Dienststellen der Gesundheitsbehörde kontaktiert, die dann Unterstützung leistet.

Es ist wichtig, dass jeder, negativ getestete Personen inbegriffen, weiterhin die gewohnten Vorsichtsmaßnahmen beachtet.

Gut zu wissen

Bei Fragen zu den großangelegten COVID-19-Screenings ist die gebührenpflichtige Helpline (+352) 28 55 83-1 von montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen.

Nähere Informationen in den FAQ zu den großangelegten COVID-19-Screenings.

Formulare/Online-Dienste

Terminvereinbarung

Terminanfrage für das COVID-Screening

Ihre in diesem Formular erfassten personenbezogenen Informationen werden von der zuständigen Verwaltungsbehörde verarbeitet, um Ihren Antrag erfolgreich abzuschließen.

Diese Informationen werden von der Behörde für den zur Verarbeitung erforderlichen Zeitraum gespeichert.

Die Empfänger Ihrer Daten sind die im Rahmen Ihres Antrags zuständigen Verwaltungsbehörden. Um die Empfänger der in diesem Formular erfassten Daten zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die für Ihren Antrag zuständige Behörde.

Gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr haben Sie das Recht auf Zugang, Berichtigung und gegebenenfalls Löschung Ihrer personenbezogenen Informationen. Sie haben zudem das Recht, Ihre erteilte Einwilligung jederzeit zu widerrufen.

Weiterhin können Sie, außer in Fällen, in denen die Verarbeitung Ihrer Daten verpflichtend ist, Widerspruch einlegen, wenn dieser rechtmäßig begründet ist.

Wenn Sie diese Rechte ausüben und/oder Einsicht in Ihre Informationen nehmen möchten, können Sie sich unter den im Formular angegebenen Kontaktdaten an die zuständige Verwaltungsbehörde wenden. Sie haben außerdem die Möglichkeit, bei der Nationalen Kommission für den Datenschutz Beschwerde einzulegen (Commission nationale pour la protection des données, 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux).

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Prise de rendez-vous au dépistage à grande échelle du COVID-19

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