Eine finanzielle Beihilfe für die energetische Sanierung einer Wohnung beantragen (PRIMe House 2017)

Das Umweltamt (Administration de l'environnement) gewährt Subventionen für die Durchführung von Sanierungsprojekten, die folgendes Ziel haben:

Die neue PRIMe House-Regelung gilt insbesondere für die nachhaltige energetische Sanierung von Wohngebäuden, die älter als 10 Jahre sind. Diese Subventionen werden für die Durchführung von Renovierungsarbeiten gewährt, bei denen die entsprechenden Rechnungen zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2024 ausgestellt wurden und die Energieberatung zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2020 abgerechnet wurde.

Für jede Energieberatung, deren Rechnung vor dem 1. Januar 2017 ausgestellt wurde, gilt die alte PRIMe House-Beihilfenregelung.

Die Beihilfeanträge müssen bei der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen (Guichet unique des aides au logement) gestellt werden.

Hinweis: Die PRIMe House-Beihilfen können nur einmal und nur für Wohngebäude innerhalb des Großherzogtums Luxemburg gewährt werden.

Zielgruppe

Förderfähige Personen

Die PRIMe House-Beihilfen können von allen Personen beantragt werden, die die Energieeffizienz ihrer Wohnung verbessern wollen:

  • von natürlichen Personen;
  • von privatrechtlichen juristischen Personen;
  • von öffentlich-rechtlichen juristischen Personen (mit Ausnahme des Staates).

Der Antrag auf finanzielle Beihilfen kann vom gesetzlichen Vertreter eines Zusammenschlusses von natürlichen oder juristischen Personen eingereicht werden, sofern dieser selbst Teil dieses Zusammenschlusses ist.

Der Antrag kann auch von dem oder den Eigentümer(n) der Wohnung eingereicht werden, außer bei einem Eigentümerwechsel, wenn der neue Eigentümer der Wohnung und/oder der technischen Anlagen zugunsten des ehemaligen Eigentümers, der die Investitionen getätigt hat, auf die besagte Beihilfe verzichtet.

Die Beihilfen für die nachhaltige energetische Sanierung sind mit den verfügbaren Beihilfen für die Installation von technischen Anlagen kumulierbar.

Förderfähige Arbeiten

Die PRIMe House-Beihilfen können für die nachhaltige energetische Sanierung eines Wohngebäudes beantragt werden und insbesondere für:

  • die Dämmung der Außenwände;
  • die Dachdämmung;
  • die Dämmung von an den Boden oder einen unbeheizten Bereich angrenzenden Wänden;
  • die Dämmung der an den unbeheizten Speicher angrenzenden Abschlussdecke;
  • die Dämmung der an den nicht bodenbeheizten Keller oder den Außenbereich angrenzenden Bodenplatte;
  • das Ersetzen der Fenster;
  • kontrollierte Lüftungsanlagen (zentral oder dezentral).

Voraussetzungen

Förderfähige Gebäude

Diese neue Beihilferegelung gilt ausschließlich für nachhaltige energetische Sanierungen, für die die grundsätzliche Einverständniserklärung vor Beginn der Arbeiten beantragt wird.

Das Wohngebäude muss zum Zeitpunkt der Beantragung der finanziellen Beihilfen mindestens 10 Jahre alt sein.

Das Datum der Baugenehmigung oder der Bescheinigung der Gemeindeverwaltung ist maßgebend.

Vor der energetischen Sanierung muss zwingend eine Energieberatung durchgeführt werden, einschließlich eines von einem zugelassenen Energieberater erstellten Berichts, dessen Rechnung zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2020 ausgestellt wurde. Im Rahmen dieser Beratung werden Vorschläge zur Verbesserung der Energieeffizienz der Wohnung unterbreitet. Diese Energieberatung kann ebenfalls gefördert werden.

Einzuhaltende technische Anforderungen

Um in den Genuss der Beihilfe zu gelangen, sind mehrere Anforderungen einzuhalten:

  • die sanierten Teile dürfen bestimmte Wärmedämmwerte („U-Werte“) nicht überschreiten;
  • die Mindestdicke der Dämmung (Effizienzstandard IV) muss für alle anderen Effizienzstandards eingehalten werden; die Dämmung muss die Anforderungen in Verbindung mit dem ökologischen Indikator Ieco12 einhalten;
  • falls der Speicher beheizt wird, müssen mit der Dachsanierung gleichzeitig die Dachfenster ersetzt werden, wenn sie älter als 10 Jahre sind und den Wärmedurchgangskoeffizienten von bis zu 1,40 W/m2K überschreiten;
  • um Feuchtigkeit aufgrund von Kondensation und die daraus resultierenden Probleme (Schimmelbildung usw.) zu vermeiden, ist die Subventionierung von Fenstererneuerungen an Wärmedämmmaßnahmen für die Außenwände oder die Installation einer kontrollierten Lüftungsanlage gekoppelt. Dies gilt ebenfalls für beheizte Speicher. Wenn die Außenwand oder das Dach des beheizten Speichers einen Wärmedurchgangskoeffizienten von bis zu 0,90 W/m2K, 0,85 W/m2K, 0,80 W/m2K oder 0,75 W/m2K entsprechend dem betreffenden Effizienzstandard aufweist, ist keine gemeinsame Wärmedämmung erforderlich. Für bestehende Bauelemente, wird die Stellungnahme des Energieberaters berücksichtigt;
  • im Falle der Installation einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung:
    • die Leistung des Wärmerückgewinnungssystems („Wärmebereitstellungsgrad“) muss mindestens 80 % betragen;
    • der elektrische Leistungsbedarf darf 0,40 W/(m3/h) nicht überschreiten;
    • das Gebäude muss einen entsprechenden Luftdichtheitswert respektieren (n50 = 2,01/h), der mit Hilfe eines Drucktests überprüft wird.
    • mindestens 90 % der Energiebezugsfläche müssen mechanisch belüftet werden;
  • im Falle der Installation einer kontrollierten mechanischen Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung:
    • der elektrische Leistungsbedarf darf 0,25 W (m3/h) nicht überschreiten;
    • die Luftzuführungen müssen über eine zertifizierte windresistente Klappe verfügen;
    • mindestens 90 % der Energiebezugsfläche müssen mechanisch belüftet werden.

Anforderungen an renovierte Bauelemente

Effizienzstandard IV

Effizienzstandard III ***

Effizienzstandard II ***

Effizienzstandard I ***

Mindestdicke der Dämmung in cm*

Maximaler U-Wert (W/m2K)

Maximaler U-Wert (W/m2K)

Maximaler U-Wert (W/m2K)

Außenwand (Außendämmung)

12

0,23

0,17

0,13

Außenwand (Innendämmung)

8

0,29

0,21

0,17

An den Boden oder einen unbeheizten Bereich angrenzende Wand

8

0,28

0,22

0,15

Schrägdach oder Flachdach ****

18

0,17

0,13

0,10

An einen unbeheizten Bereich angrenzende Bodenplatte

18

0,17

0,13

0,10

An einen unbeheizten Bereich oder die Erde oder den Außenbereich angrenzende Bodenplatte

8

0,28

0,22

0,15

Fenster und Fenstertüren (Verglasung und Rahmen)**

0,90 W/(m2K)

0,85

0,80

0,75

 

* Im Verhältnis zu einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m2K). Zwingende Umwandlung für andere Wärmeleitfähigkeiten.

** Die Anforderungen entsprechen einer Dreifachverglasung und gelten für ein Fenster in Normmaßen (1,23m x 1,48m). Voraussetzung: entweder Sicherstellung einer gewissen thermischen Qualität der Außenwand entsprechend dem betreffenden Effizienzstandard (UWand ≤ 0,90 W/m2K, 0,85 W/m2K, 0,80 W/m2K oder 0,75 W/m2K) oder Installation einer kontrollierten mechanischen Lüftungsanlage.

*** Die Mindestdicke der Dämmung (Effizienzstandard IV) muss für alle anderen Effizienzstandards eingehalten werden.

**** Wird der Speicher beheizt, muss die Dachsanierung den Ersatz der Dachfenster einschließen (wenn Alter > 10 Jahre und UW > 1,4 W/m2K).

Einige Gemeinden gewähren zusätzliche Beihilfen zu den staatlichen Beihilfen für die Einsparung von Energie und für erneuerbare Energien. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Mindestauflagen der Energieeffizienz ebenfalls für Wohngebäude gelten, deren Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt und die ganz oder teilweise denkmalgeschützt sind.

Im Vorfeld zu erledigende Schritte

Zwecks Erhalt der PRIMe House-Beihilfen für die nachhaltige energetische Sanierung eines bestehenden Gebäudes ist eine Energieberatung, einschließlich eines Berichts seitens eines zugelassenen Energieberaters unbedingt erforderlich, um die Eignung/Qualität des energetischen Renovierungsprojekts vor Beginn der Sanierungsarbeiten sicherzustellen.

Im Anschluss an die Energieberatung und vor Beginn der Sanierungsarbeiten muss der Antragsteller eine grundsätzliche Einverständniserklärung bei der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen einholen.

Erst nach Erhalt dieser grundsätzlichen Einverständniserklärung kann der Antragsteller mit den Sanierungsarbeiten beginnen und die Zahlung der PRIMe House-Beihilfen beantragen.

Passt der Antragsteller auf Empfehlung des Energieberaters sein Sanierungskonzept nach Eingang der grundsätzlichen Einverständniserklärung an, kann er einen neuen Antrag auf Erhalt einer neuen grundsätzlichen Einverständniserklärung stellen.

Fristen

Die Anträge auf Förderung sind nach Beendigung der Arbeiten innerhalb von 4 Jahren, gerechnet ab dem 31. Dezember des Kalenderjahres, auf das sich die Rechnung bezieht, bei der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen einzureichen.

Die Rechnungen betreffend die energetische Sanierung müssen zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2024 einschließlich ausgestellt werden.

Die Sanierung muss auf der Grundlage einer Energieberatung erfolgen, für die die Rechnung zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2020 einschließlich ausgestellt wurde.

Der Antrag auf finanzielle Beihilfe ist bis spätestens 31. Dezember 2026 zu stellen.

Vorgehensweise und Details

Vor den Arbeiten: Einholung der grundsätzlichen Einverständniserklärung

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten muss der Antragsteller eine auf einer Energieberatung, einschließlich eines Berichts seitens eines zugelassenen Energieberaters, beruhende grundsätzliche Einverständniserklärung bei der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen einholen.

Zwecks Erhalt der grundsätzlichen Einverständniserklärung muss der Antragsteller eines der folgenden Formulare (vorzugsweise per Einschreiben) an die Zentrale Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen schicken oder dort abgeben:

Neben diesem Formular sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • den Anhang „Auflistung der möglichen energetischen Sanierungsmaßnahmen“ (COMP), aus dem alle Verbesserungsvorschläge für Elemente der thermischen Gebäudehülle hervorgehen. Er ist vom Energieberater auszufüllen und zu unterzeichnen;
  • den Anhang „Energetisches Sanierungskonzept (COAS)“, aus dem alle Sanierungsmaßnahmen hervorgehen, die in Betracht gezogen werden und die der grundsätzlichen Einverständniserklärung unterliegen. Er ist vom Energieberater auszufüllen und vom Antragsteller zu unterzeichnen, der darin ebenfalls sein Einverständnis erklärt, dass der Energieberater über die weitere Bearbeitung der Akte informiert wird;
  • der abschließende Bericht des Energieberaters, der die globale Bestandsaufnahme und das integrale energetische Sanierungskonzept beinhaltet;
  • eine Kopie der ersten Baugenehmigung für das Gebäude bzw. eine amtliche Bescheinigung des Alters des Gebäudes;
  • im Falle der Installation einer kontrollierten mechanischen Lüftungsanlage, die Baupläne, die der Situation nach der energetischen Sanierung entsprechen und die Energiebezugsfläche sowie die mechanisch belüfteten Teile dieser Fläche veranschaulichen;
  • im Falle des Ausbaus bzw. der Vergrößerung der thermischen Gebäudehülle, die Baupläne, die der Situation nach der energetischen Sanierung entsprechen;
  • eine Kostenschätzung des Energieberaters bzw. ein kontrollierter Kostenvoranschlag pro geplanter Maßnahme.

Bezieht sich der Antrag auf eine Miteigentümergemeinschaft oder eine Gemeinschaftsanlage:

Die Zentrale Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen kann vom Antragsteller jeden von ihr zwecks Bearbeitung des Antrags für erforderlich erachteten Beleg verlangen.

Sobald die Person, die die PRIMe House-Beihilfen beantragt hat, die grundsätzliche Einverständniserklärung erhalten hat, können die Arbeiten beginnen.

Passt der Antragsteller auf Empfehlung des Energieberaters sein Sanierungskonzept nach Eingang der grundsätzlichen Einverständniserklärung an, kann er einen neuen Antrag auf Erhalt einer neuen grundsätzlichen Einverständniserklärung stellen.

Nach den Arbeiten: Beantragung der Auszahlung der Beihilfe

Sobald die energetischen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, kann der Antragsteller die Zahlung der finanziellen Beihilfen für eine energetische Sanierung unter Verwendung des Formulars „Bestätigung der energetischen Sanierung einer bestehenden Wohnung (CONF)“ beantragen und folgende Nachweise beifügen:

  • wenn es sich beim Antragsteller um eine Privatperson handelt:  das Antragsformular DEPA-2017 Natürliche Person oder;
  • wenn es sich beim Antragsteller um eine juristische Person handelt:  das Antragsformular DEPA-2017 Juristische Person;
  • die Kopien der Rechnungen, die die förderfähigen Kosten rechtfertigen. Die Zahlungsbelege müssen ebenfalls beigefügt werden (Lastschriftanzeige oder formgerecht quittierte Rechnung). Die Rechnungen können sich auf einen ausführlichen Kostenvoranschlag beziehen, welcher der Rechnung beizulegen ist.
    Die Rechnungen für die Energieberatungen sind folgendermaßen aufzugliedern:
    • Energieberatungsleistung;
    • Konformitätsprüfung der Angebote;
    • Konformitätsprüfung der Umsetzung auf der Baustelle;
    • gegebenenfalls Berechnungen der Wärmebrücken;
  • finaler Bericht des Energieberaters über die Konformitätsprüfung der Umsetzung auf der Baustelle;
  • im Falle der Installation einer kontrollierten mechanischen Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung, die Berichte und das ordnungsgemäß unterzeichnete Zertifikat der Druckkontrolle.

Bezieht sich der Antrag auf eine Miteigentümergemeinschaft oder eine Gemeinschaftsanlage:

Die Zentrale Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen kann vom Antragsteller jeden von ihr zwecks Bearbeitung des Antrags für erforderlich erachteten Beleg verlangen.

Höhe der Beihilfen

Die Höhe der PRIMe House-Beihilfen variiert entsprechend der Art der beabsichtigten Arbeiten.

Dementsprechend setzen sich die Beihilfen aus einer Basissubvention zusammen, der Folgendes hinzugefügt werden kann:

  • ein Subventionszuschlag:
    • aufgrund der Verwendung nachhaltiger Materialien und der mechanischen Befestigung;
    • aufgrund der Verwendung mineralischer Materialien (ausschließlich für die Außenwand);
  • ein finanzieller Bonus, wenn das Gebäude nach der energetischen Renovierung eine Wärmeschutzklasse C, B oder A erreicht;
  • gegebenenfalls eine Beihilfe für die Installation einer kontrollierten mechanischen Lüftung.

Die Höhe der finanziellen Beihilfe darf 50 % der tatsächlichen Kosten der Sanierungsmaßnahmen keinesfalls überschreiten.

Basissubvention

Die Beträge werden auf der Grundlage der Flächen der sanierten Elemente berechnet. Die Fläche des sanierten Elements wird mit dem entsprechenden Betrag in der nachstehenden Tabelle multipliziert.

 

Renoviertes Element

Zuschlag (in Euro/renovierter m2)

1

Außenwand (
Außendämmung)

40

2

Außenwand (Innendämmung)

40

3

An den Boden
oder einen unbeheizten Bereich angrenzende Wand.

15

4

Schrägdach
oder Flachdach

40

5

An einen unbeheizten Bereich
angrenzende Bodenplatte

15

6

An einen unbeheizten Bereich
oder die Erde oder den Außenbereich angrenzende Bodenplatte

15

 

 

Spezifische finanzielle Beihilfe (in Euro/sanierter m2)

 

Renoviertes Element

Effizienzstandard
IV

Effizienzstandard
III

Effizienzstandard
II

Effizienzstandard
I

1

Außenwand (Außendämmung)

20

25

30

36

2

Außenwand (Innendämmung)

20

25

30

36

3

An den Boden oder einen unbeheizten Bereich angrenzende Wand.

12

13

14

15

4

Schrägdach oder Flachdach

15

24

33

42

5

An einen unbeheizten Bereich angrenzende Bodenplatte

10

18

27

35

6

An einen unbeheizten Bereich
oder die Erde oder den Außenbereich angrenzende Bodenplatte

12

13

14

15

7

Türen und Fenstertüren

40

44

48

52

Beihilfezuschlag aufgrund der Verwendung nachhaltiger Materialien

Die Subvention wird aufgrund der Verwendung nachhaltiger Materialien (gemäß dem ökologischen Indikator) und der mechanischen Befestigung erhöht (Zuschlag im Verhältnis zu den Beträgen der Basissubvention).

Finanzielle Beihilfe (in Euro pro m2)

Einfamilienhaus

Wohnung in einem Mehrfamilienhaus

Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung

8

15

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

40

40

Wärmeschutzklassen nach
der Renovierung

Bonus auf den Subventionsbetrag,
der für die an der thermischen Hülle durchgeführten Maßnahmen gewährt wurde

C

20 %

B

40 %

A

60 %

Beihilfezuschlag aufgrund der Verwendung mineralischer Materialien (ausschließlich für die Außenwand)

Im Falle der Außenwanddämmung unter vollständiger Verwendung mineralischer Stoffe (und gemäß dem ökologischen Indikator) wird ein Zuschlag auf die Basissubvention um 20 Euro gewährt.

Energiebonus

Erreicht das Gebäude nach der Renovierung die Wärmeschutzklassen C, B oder A, kann der für die einzelnen an der thermischen Hülle durchgeführten Maßnahmen gewährte Subventionsbetrag unter der Voraussetzung erhöht werden, dass die Wärmeschutzklassen um mindestens 2 Klassen verbessert werden.

Zwecks Erhalt des Bonus können die Dämmmaßnahmen auch schrittweise durchgeführt werden.

Der Nachweis des Anspruchs auf zusätzliche finanzielle Beihilfen erfolgt anhand von Energieeffizienzbescheinigungen vor und nach der energetischen Sanierung.

Die ergriffenen und im Rahmen der alten PRIMe House-Beihilfenregelung geförderten Maßnahmen können berücksichtigt werden, um die Verbesserung von mindestens 2 Kategorien nachzuweisen, an die der Anspruch auf zusätzliche finanzielle Beihilfen gebunden ist.

Kontrollierte mechanische Lüftung

Die finanziellen Beihilfen werden auf der Grundlage der in der Energieeffizienzbescheinigung des Gebäudes angegebenen Energiebezugsfläche berechnet.

Die Bezugsfläche wird mit dem entsprechenden Betrag in der nachstehenden Tabelle multipliziert.

Zahlung der Beihilfen

Die Subvention wird in der Regel direkt auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

Wird die finanzielle Beihilfe vom gesetzlichen Vertreter eines Zusammenschlusses von natürlichen oder juristischen Personen beantragt, wird sie direkt auf das Konto des gesetzlichen Vertreters überwiesen, welcher den betroffenen natürlichen oder juristischen Personen dann ihren jeweiligen Anteil auf ihr Bankkonto überweist.

Eine Kopie dieser Überweisungen muss an die Zentrale Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen übermittelt werden.

Zurückzahlung der Beihilfe

Wurde die Beihilfe dem Antragsteller bereits überwiesen, muss dieser sie zurückzahlen, wenn:

  • er falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat, um sie zu bekommen, oder;
  • er der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen nicht die verlangte(n) Erklärung, Auskünfte oder Dokumente zukommen lässt.

Formulare/Online-Dienste

Demande d’aide dans le cadre du paquet banque climatique et logement durable - personne physique (DEPA-2017)

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Demande d’aide dans le cadre du paquet banque climatique et logement durable – personne morale (DEPA-2017)

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Fiche annexe - ouvrage collectif

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Procuration

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