Beantragung einer Unterstützung für Haushalte, die unter Energiearmut leiden

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Das Programm „Unterstützung von Haushalten, die unter Energiearmut leiden“ dient der besseren Unterstützung von einkommensschwachen Haushalten, die zudem unter Energiearmut leiden, das heißt von Haushalten, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um ihre Wohnung zu heizen und/oder wegen mangelnder finanzieller Mittel in den letzten 12 Monaten ihre Strom-, Gas-, Wasser- oder Heizkostenrechnungen nicht bezahlen können.

Diese Haushalte können eine personalisierte Energieberatung durch die Klima-Agence in Anspruch nehmen und Fördermittel für die Ersetzung von energiefressenden Haushaltsgeräten (Kühlschrank, Gefriertruhe, Geschirrspüler, Waschmaschine) bekommen. Dieser neue Dienst informiert die Haushalte (die von den Sozialämtern ausgewählt werden) und klärt sie auf, um so die Situation und die Lebensqualität der betroffenen Haushalte zu verbessern.

Die vom Klima- und Energiefonds (Fonds climat et énergie) finanzierte Beihilfe ist auf 75 % des Kaufpreises, einschließlich Mehrwertsteuer, begrenzt und kann nicht mehr als 750 Euro pro Gerät betragen. Das Sozialamt streckt die Fördergelder vor und das Ministerium für Energie und Raumentwicklung erstattet ihm diese Gelder.

Zielgruppe

Diese Maßnahme richtet sich an Haushalte, die Schwierigkeiten haben, ihre Rechnungen für Strom- und Heizkosten zu zahlen.

Um die Beihilfe zu beziehen, muss der betroffene Haushalt:

  • beim zuständigen Sozialamt gemeldet sein; und
  • eine Energieberatung durch die Klima-Agence bekommen haben.

Vorgehensweise und Details

Auswahl der Haushalte

Das Sozialamt kümmert sich um die Auswahl der Haushalte, die unter Energiearmut leiden.

Bei einem ersten Besuch vor Ort wird die Situation der einzelnen Haushalte anhand des Formulars F 100 beurteilt und gegebenenfalls werden sie eingeladen, am Programm teilzunehmen.

Personalisierte Energieberatung

Ziele der Energieberatung

  • Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten der betroffenen Haushalte;
  • Senkung der Abhängigkeit der Haushalte von den Sozialämtern.

Ablauf

  1. Nach Erhalt des Ermittlungsformulars F 100 setzt sich die Klima-Agence mit dem betroffenen Haushalt in Verbindung, um einen Termin für die Energie- und Verhaltensberatung zu vereinbaren.
  2. Der Besuch des Beraters – sofern möglich, unter Begleitung eines Mitarbeiters des Sozialamts – wird anhand des Formulars F 101 durchgeführt. Dabei werden auch Energiesparwerkzeuge (zum Beispiel: Mehrfachsteckdose mit Schalter, Thermometer für den Kühlschrank) verteilt.
  3. Der Energieberater schickt dem betroffenen Haushalt die Checkliste (Formular F 101) per Post zu.
  4. Dieser Liste sind Investitionsvorschläge bezüglich der energiefressenden Haushaltsgeräte und etwaiger Maßnahmen zur energetischen Renovierung beigefügt.
  5. Ist der Haushalt Eigentümer der Wohnung und erweisen sich die Renovierungsmaßnahmen als erforderlich, verpflichtet sich die Klima-Agence dazu, ihn bei den Vorbereitungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der zuvor ermittelten Maßnahmen zu begleiten, wobei die Grenzen der Aufgaben der Klima-Agence jederzeit eingehalten werden.

Beihilfe

Die Beihilfe dient der Ersetzung von folgenden energiefressenden Haushaltsgeräten:

  • Kühlschrank;
  • Gefriertruhe;
  • Geschirrspüler;
  • Waschmaschine.

Sie müssen durch deutlich energieeffizientere Geräte ersetzt werden, die den höchsten Standard der Liste „oekotopten.lu“ in der betroffenen Kategorie aufweisen (derzeit A+++).

Um die Beihilfe zu bekommen, muss der Haushalt die von der Klima-Agence ausgefüllte Checkliste (F101) zusammen mit einem schriftlichen Antrag (Formular F 102) beim zuständigen Sozialamt einreichen und die Belege für die Ersetzung des Geräts (Recyclingnachweis, Zahlungsbeleg, Energieklasse des neuen Geräts) beifügen.

Die Beihilfe ist auf 75 % des Kaufpreises, einschließlich Mehrwertsteuer, begrenzt und kann nicht mehr als 750 Euro pro Gerät betragen.

Zuständige Kontaktstellen

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