Eine Studienbeihilfe für ein Hochschulstudium beantragen

Zum letzten Mal aktualisiert am 04.08.2020

Durch Stipendien und Darlehen können Studierende unabhängig von der Finanzlage oder Finanzierungsbereitschaft ihrer Eltern ein Hochschulstudium absolvieren, sofern sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

Ein Online-Rechentool hilft bei der Ermittlung des je nach Profil des Antragstellers bewilligten Betrags.

Die Studienbeihilfe wird in 2 Teilbeträgen pro Studienjahr (1 Teilbetrag pro Semester) ausgezahlt. Das Studienjahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des darauffolgenden Jahres. Das Wintersemester beginnt am 1. August und endet am 31. Januar, und das Sommersemester beginnt am 1. Februar und endet am 31. Juli.

Angesichts der COVID-19-Pandemie wurden Sondermaßnahmen für Studierende ergriffen, die während des Studienjahres 2019/2020 in einem Hochschulstudiengang eingeschrieben waren, für den die Studienbeihilfe bezogen werden kann.

Zielgruppe

Jede Person, die als Vollzeit- oder Teilzeitstudierender in einem offiziell anerkannten Hochschulstudiengang eingeschrieben ist. Der Studiengang muss zu einem akademischen Grad, Diplom, Zeugnis oder sonstigen Titel zur Bescheinigung des erfolgreichen Abschlusses führen.

Teilzeitstudierende, die in einem Hochschulprogramm eingeschrieben sind, müssen:

  • pro Semester Kurse im Wert von 15 bis 17 ECTS (Leistungspunkten) belegen oder;
  • Kurse von einer Dauer absolvieren, die mindestens der Hälfte der Mindeststudienzeit entspricht.

Schüler des Sekundarunterrichts und des technischen Sekundarunterrichts, die im Besitz einer Genehmigung des für die Berufsausbildung zuständigen Ministers sind, sind ebenfalls berechtigt, ihre Berufsausbildung im Ausland zu absolvieren.

Voraussetzungen

Im Falle von Gebietsansässigen

Der Begünstigte mit Wohnsitz in Luxemburg muss:

  • die luxemburgische Staatsangehörigkeit besitzen oder Familienangehöriger eines luxemburgischen Staatsangehörigen sein oder;
  • Bürger eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union (EU) oder eines anderen Mitgliedstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz sein und:
    • sich als Arbeitnehmer (einschließlich Selbstständige und Rentner) oder Familienangehöriger eines Arbeitnehmers in Luxemburg aufhalten oder;
    • ein Daueraufenthaltsrecht besitzen oder;
  • in Luxemburg als politischer Flüchtling anerkannt sein oder;
  • Drittstaatsangehöriger oder staatenlos sein und:
    • seit mindestens 5 Jahren in Luxemburg leben (oder vor dem 1. Antrag den Status eines langfristig Aufenthaltsberechtigten erworben haben) und;
    • im Besitz eines luxemburgischen oder dem luxemburgischen Zeugnis gleichwertigen Abschlusszeugnisses des Sekundarunterrichts sein.

Im Falle von Nichtansässigen

Der nicht gebietsansässige Begünstigte muss:

  • Arbeitnehmer sein (einschließlich Selbstständige), der die luxemburgische Staatsangehörigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz besitzt und zum Zeitpunkt der Beantragung der Studienbeihilfe entweder in Luxemburg angestellt ist oder eine Tätigkeit in Luxemburg ausübt, oder;
  • in Luxemburg eine Waisenrente beziehen, die luxemburgische Staatsangehörigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz besitzen oder;
  • Kind eines Arbeitnehmers sein, der die luxemburgische Staatsangehörigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz besitzt, zum Unterhalt des Studierenden beiträgt und zum Zeitpunkt der Beantragung der Studienbeihilfe durch den Studierenden entweder in Luxemburg angestellt ist oder eine Tätigkeit in Luxemburg ausübt, sofern:
    • der Elternteil vor der Antragstellung für einen Zeitraum von insgesamt mindestens 5 Jahren über einen Bezugszeitraum von 10 Jahren bei der Zentralstelle der Sozialversicherungen (Centre commun de la sécurité sociale - CCSS) gemeldet war oder;
    • der Elternteil vor der Antragstellung für einen Zeitraum von insgesamt mindestens 10 Jahren bei der CCSS gemeldet war oder;
    • der Studierende für einen Zeitraum von insgesamt mindestens 5 Studienjahren eingeschrieben war:
      • an einer öffentlichen oder privaten Einrichtung in Luxemburg, die Grundschulunterricht, Sekundarunterricht oder die berufliche Erstausbildung anbietet, oder;
      • am Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeum Perl oder;
      • in einem von der Universität Luxemburg angebotenen Studiengang zum Erwerb eines Bachelor-, Master- oder Doktorabschlusses oder eines Fachdiploms in Medizin oder;
      • in einem vom Minister anerkannten Studiengang zum Erwerb des höheren Fachdiploms (brevet de technicien supérieur - BTS) oder;
      • in einem vom Minister anerkannten Studiengang, der von einer ausländischen Hochschule mit Sitz in Luxemburg angeboten wird, oder;
    • der Studierende sich zum Zeitpunkt der Antragstellung für einen Zeitraum von insgesamt mindestens 5 Jahren rechtmäßig in Luxemburg aufgehalten hat.
Die Zeiträume, in denen eine Pension, eine Rente oder Arbeitslosengeld des Staates bezogen wurde, zählen bei der Berechnung der erforderlichen Mindestdauer mit.

Dies gilt auch für Studierende, die zu einem Haushalt gehören, in dem der (Ehe-)Partner eines Elternteils die oben genannten Bedingungen erfüllt.

Studierende, die sich während ihres Hochschulstudiums hauptsächlich in Luxemburg aufhalten und über ein Einkommen verfügen, das den sozialen Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer nicht übersteigt, werden wie nicht gebietsansässige Studierende behandelt.

Im Vorfeld zu erledigende Schritte

Für nicht gebietsansässige Studierende ist die Studienbeihilfe eine Substitutionshilfe. Bevor sie ihren Antrag in Luxemburg stellen, müssen sie bereits alle erforderlichen Schritte in ihrem Wohnsitzland unternommen haben, um dort eine Studienbeihilfe zu bekommen.

Achtung: Die Studierenden müssen die Fristen für die Antragstellung in ihrem Wohnsitzland einhalten.

Die offizielle (positive oder negative) Antwort der Behörden des Wohnsitzlandes für das laufende Studienjahr muss dem Antrag auf Studienbeihilfe in Luxemburg beigefügt oder zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Ohne diese Antwort der zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes kann die Studienbeihilfe nicht bewilligt werden.

Fristen

Die Fristen sind unbedingt einzuhalten.

Anträge, die nach Fristablauf eingehen, werden abgelehnt.

Der Antrag auf Studienbeihilfe muss jedes Semester neu eingereicht werden, auch wenn die Einschreibung an der Hochschule für das ganze Jahr erfolgt:

  • Beginn des Studiums im Wintersemester: Der vollständige Antrag (Formular und Belege) muss bis spätestens 30. November eingereicht werden.
  • Beginn des Studiums im Sommersemester: Der vollständige Antrag (Formular und Belege) muss bis spätestens 30. April eingereicht werden.
  • Studierende, die bereits einen Antrag auf staatliche Studienbeihilfe gestellt haben, müssen nur den Folgeantrag ausfüllen, sofern sie im selben Studienzyklus weiterstudieren.

Vorgehensweise und Details

Höhe und Zusammensetzung der Studienbeihilfe

Zusammensetzung der Studienbeihilfe

Die Studienbeihilfe setzt sich zusammen aus:

  • verschiedenen Stipendien, die kumuliert werden können;
  • einem Darlehen mit Zinssatz;
  • Zinssubventionen.

Die verschiedenen Arten von Stipendien

Es gibt folgende Arten von Stipendien:

  • Basisstipendium:
    • wird allen infrage kommenden Studierenden gewährt;
    • ist auf 1.050 Euro pro Semester festgesetzt;
  • Mobilitätsstipendium:
    • ist zugänglich für Studierende, die:
      • in einem Hochschulprogramm außerhalb des Wohnsitzlandes des Haushalts, zu dem sie gehören, eingeschrieben sind;
      • den Nachweis dafür erbringen, dass sie die Mietkosten einer Unterkunft tragen;
    • ist auf 1.286 Euro pro Semester festgesetzt;
  • Sozialstipendium:
    • wird Studierenden gewährt, bei denen das gesamte steuerpflichtige Einkommen des Haushalts, der für den Unterhalt aufkommen muss, höchstens das 4,5-Fache des Bruttobetrags des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer (salaire social minimum pour non-qualifiés - SSM) beträgt;
    • Staffelung der pro Semester bewilligten Beträge dieses Stipendiums:
      • Einkommen geringer als der SSM: 1.995 Euro;
      • Einkommen zwischen dem SSM und dem 1,5-Fachen des SSM: 1.682 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 1,5-Fachen und dem 2-Fachen des SSM: 1.391 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 2-Fachen und dem 2,5-Fachen des SSM: 1.128 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 2,5-Fachen und dem 3-Fachen des SSM: 866 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 3-Fachen und dem 3,5-Fachen des SSM: 603 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 3,5-Fachen und dem 4,5-Fachen des SSM: 288 Euro;
      • wenn das Studiendarlehen beantragt wurde, wird die Differenz zwischen dem Höchstbetrag von 1.995 Euro und dem in Form eines Stipendiums gewährten Betrag automatisch zu dem Betrag des Studiendarlehens addiert;
      • wenn das Studiendarlehen beantragt wurde und der Antragsteller kein Sozialstipendium beantragt, wird dieses automatisch vollständig zu dem Betrag des Studiendarlehens addiert;
  • Familienstipendium:
    • wird gewährt, wenn gleichzeitig ein oder mehrere Kinder des Haushalts bereits eine Studienbeihilfe beziehen;
    • ist auf 262 Euro pro Studierenden festgesetzt. Hinweis: Studierende, die den 2. Teilbetrag der Beihilfe nicht beantragen, können eine Neubeurteilung des Wintersemesters beantragen, indem sie eine E-Mail an den zuständigen Sachbearbeiter schicken.

Eine Erhöhung um 1.000 Euro kann Studierenden bewilligt werden, die sich in einer schwierigen und außergewöhnlichen Lage befinden und mit außerordentlichen Ausgaben konfrontiert sind. Diese Erhöhung wird vom Minister auf begründete Stellungnahme bewilligt.

Die einzelnen Stipendien können kumuliert werden.

Zudem steht ein Online-Rechentool zur Verfügung.

Studierende mit eigenem Einkommen

Einkünfte aus Studentenjobs von bis zu 10 Stunden/Woche und aus Ferienjobs werden bei der Berechnung des Sozialstipendiums nicht berücksichtigt.

Alle anderen dem Studierenden während des laufenden Studienjahres zur Verfügung stehenden Einkünfte werden dem Gesamteinkommen des Haushalts hinzugerechnet und können sich auf die Höhe des Sozialstipendiums auswirken.

Studierende, deren Jahreseinkommen über dem sozialen Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer liegt, können die Studienbeihilfe nur in Darlehensform beziehen.

Studierende, deren Jahreseinkommen mehr als das 3,5-Fache des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer beträgt, haben keinen Anspruch auf Studienbeihilfe.

Studiendarlehen

Das Studiendarlehen wird auf Antrag des Studierenden genehmigt.

Der Betrag des staatlich garantierten Darlehens mit Zinssatz und Zinssubvention:

  • besteht aus einem Basisdarlehen in Höhe von 3.250 Euro pro Semester;
  • wird je nach Situation des Studierenden um einen Höchstbetrag von 1.850 Euro für Immatrikulationsgebühren erhöht;
  • wird für Studierende, die nicht in den Genuss des Sozialstipendiums in voller Höhe kommen, um einen Höchstbetrag von 1.995 Euro erhöht, der um den Betrag des genehmigten Sozialstipendiums gemindert wird.

Die Schuldzinsen sind jährlich zum 30. Juni und zum 31. Dezember zahlbar. Grundsätzlich muss der Studierende:

  • 2 Jahre nach Abschluss seines Studiums anfangen, das Darlehen zurückzuzahlen;
  • binnen 10 Jahren sein Darlehen abbezahlt haben.

Das Darlehen muss bei einem Kreditinstitut abgeschlossen werden, das ein Abkommen über die Subventionierung der Studiendarlehen unterzeichnet hat.

Der Staat bürgt für die Hauptsumme und die vom Studierenden geschuldeten Zinsen und Nebenkosten. Die Eintreibung der geschuldeten Beträge wird durch die Einregistrierungs-, Domänen- und Mehrwertsteuerverwaltung (AED) gewährleistet. Hierzu nutzt sie die zur Eintreibung von Eintragungsgebühren vorgesehenen Verfahren.

Der Studierende ist nicht verpflichtet, das Darlehen in Anspruch zu nehmen. Er kann auch nur das Stipendium beziehen, ohne auf das Darlehen zurückzugreifen.

Bei Rückzahlungsschwierigkeiten kann der Studierende eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist oder eine Aussetzung beantragen. Hierzu muss er auf dem entsprechenden Formular, das bei seiner Bank zu beantragen ist, seine Lage darlegen und die erforderlichen Dokumente beifügen.

Immatrikulationsgebühren

Der Grundbetrag der Beihilfe wird um jenen Teil der Immatrikulationsgebühren erhöht, der den Pauschalbetrag von 100 Euro übersteigt, maximal können 3.700 Euro erstattet werden:

  • 50 % in Form eines Stipendiums;
  • 50 % in Form eines Darlehens.

Bei den Immatrikulationsgebühren hat das Einkommen des Antragsstellers keinen Einfluss auf die Aufteilung zwischen Stipendium und Darlehen.

Beispiele:

  • Die Immatrikulationsgebühren betragen 800 Euro – in diesem Fall erhöht sich die Studienbeihilfe um 700 Euro, wovon 350 Euro als Stipendium und 350 Euro als Darlehen gewährt werden.
  • Die Immatrikulationsgebühren betragen 9.000 Euro – in diesem Fall erhöht sich die Studienbeihilfe um 3.700 Euro, wovon 1.850 Euro als Stipendium und 1.850 Euro als Darlehen gewährt werden.

Antragstellung über MyGuichet.lu

Studierende können ihren Beihilfeantrag auf elektronischem Weg über MyGuichet.lu stellen.

Die Vorteile des Online-Dienstes auf einen Blick:

  • Ein dynamischer Fragenkatalog, der sich an das Profil des Nutzers anpasst, leitet den Studierenden Schritt für Schritt und ohne unnötigen Zeitverlust durch den Vorgang.
  • Auf der Grundlage der gespeicherten Daten im privaten Bereich, der die personenbezogenen Daten jedes Nutzers enthält, wird das Antragsformular vorausgefüllt.
  • Das Authentifizierungssystem und die elektronische Unterschrift mit LuxTrust-Zertifikat gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard der Kommunikation und den Schutz der vertraulichen Daten.
  • Die Liste der beizufügenden Belege wird personalisiert.
  • Der Dienst steht an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Der Antrag kann online verfolgt werden. Außerdem können elektronische Nachrichten des CEDIES abgerufen werden, falls der Antrag unvollständig war.

Der Online-Dienst ist über die Plattform MyGuichet.lu zugänglich und ermöglicht einen interaktiven Dialog zwischen dem Studierenden und dem CEDIES.

Der Zugang zu dem gesicherten elektronischen Dienst erfolgt mithilfe eines privaten LuxTrust-Zertifikats (Personalausweis, Smartcard, Signing Stick oder Token). Außerdem muss sich jeder Nutzer im Vorfeld auf MyGuichet.lu registrieren, um einen speziellen Bereich für die Kommunikation mit den Behörden zu erhalten.

Wichtig: Der Beihilfeantrag über MyGuichet.lu muss vom Studierenden selbst mit seinem eigenen LuxTrust-Zertifikat gestellt werden. Der Antrag kann nicht mit den LuxTrust-Zertifikaten der Eltern gestellt werden.

Antragstellung in Papierform

Wenn der Studierende:

  • seinen ersten Antrag stellt oder den Studienzyklus wechselt, muss er das Formular „Erstantrag“ ausfüllen;
  • bereits eine Beihilfe für den gleichen Studienzyklus (1. Zyklus Bachelor, 2. Zyklus Master, 3. Zyklus Promotion) beantragt hat, kann künftig ein vereinfachter Folgeantrag eingereicht werden.

Für Studierende, die ihr Studium beginnen:

  • im Wintersemester, kann das Formular ab 1. August heruntergeladen werden. Der vollständige Antrag (Formular und Belege) muss bis spätestens 30. November 2020 eingereicht werden.
  • im Sommersemester, kann das Formular ab 1. Januar heruntergeladen werden. Der vollständige Antrag (Formular und Belege) muss bis spätestens 30. April eingereicht werden.

Um eine rasche Bearbeitung zu gewährleisten, werden Studierende gebeten, nur vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Formulare mitsamt allen Belegen einzureichen. Die beizufügenden Belege sind auf dem Formular vermerkt.

Das Formular muss (vorzugsweise per Einschreiben mit Rückschein) an das Dokumentations- und Informationszentrum für die Hochschulbildung (CEDIES) geschickt werden: Postfach 1101, L-1011 Luxemburg. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Formular kann auch persönlich beim CEDIES abgegeben werden: 18-20, montée de la Pétrusse, L-2327 Luxemburg.

Per Fax oder E-Mail eingereichte Formulare werden nicht bearbeitet. Ist der Antrag unvollständig, entstehen erhebliche Verzögerungen bei der Bearbeitung.

Das CEDIES verschickt keine Eingangsbestätigung an den Antragsteller und übermittelt auch keine Information über die Bearbeitung der Anträge. 

Belege für gebietsansässige Antragsteller

Erstantrag oder Wechsel des Studienzyklus

Gebietsansässige Studierende, die einen Erstantrag stellen oder den Studienzyklus wechseln, müssen ihrem Antrag (Basisstipendium und Studiendarlehen) folgende Belege beifügen:

  • Identitätsnachweis (Kopie des Personalausweises, Reisepasses usw.): nur dann erforderlich, wenn der Antrag nicht elektronisch über MyGuichet.lu gestellt wird;
  • bei der Bank erhältlicher Kontonachweis (relevé d'identité bancaire - RIB) des Studierenden;
  • von der Bildungseinrichtung ausgestellte endgültige Immatrikulationsbescheinigung auf Französisch, Deutsch oder Englisch (für alle anderen Sprachen muss eine offizielle Übersetzung eingereicht werden).

Für die anderen Arten von Stipendien sind die folgenden zusätzlichen Belege beizufügen:

  • Studierende, die Immatrikulationsgebühren zahlen:
    • Quittung der gezahlten Immatrikulationsgebühren;
    • Zahlungsbeleg;
  • Studierende, die ein Sozialstipendium beantragen:
    • Bescheinigung der Steuerverwaltung (Administration des contributions directes - ACD) über das Einkommen des Haushalts, zu dem der Studierende gehört (gegebenenfalls 2 Bescheinigungen, wenn der Haushalt nicht gemeinsam veranlagt wird);
    • wenn auf der Einkommensbescheinigung der ACDnon imposable par voie d'assiette“ (nicht im Wege der Veranlagung besteuert) angegeben ist: die jeweils aktuellsten jährlichen Lohn-, Pensions-, Renten- oder Arbeitslosenbescheinigungen;
    • für nicht in Luxemburg steuerpflichtige Personen (gemäß nationalem Recht oder internationalen Abkommen): von den zuständigen Behörden ausgestellte Nachweise über das Jahreseinkommen;
  • Studierende, die ein Mobilitätsstipendium beantragen:
    • Kopie des Mietvertrags;
    • Zahlungsbeleg für die Miete;
  • Studierende, die ein Familienstipendium beantragen: Angabe der 13-stelligen nationalen Identifikationsnummer (matricule) des anderen Kindes des Haushalts.

Studierende, die über ein eigenes Einkommen verfügen, müssen folgende Belege beifügen:

  • von der ACD ausgestellte Einkommensbescheinigung;
  • die letzten 3 Lohn-, Renten- oder Arbeitslosenbescheinigungen usw.

Die Behörde kann weitere Belege verlangen. Sämtliche Unterlagen müssen in luxemburgischer, französischer, deutscher oder englischer Sprache verfasst sein (für alle anderen Sprachen muss eine offizielle Übersetzung eingereicht werden).

Folgeantrag

Bei Folgeanträgen müssen nur folgende Belege eingereicht werden:

  • Bescheinigung über die endgültige Immatrikulation in einem Hochschulprogramm;
  • Bescheinigungen über die Höhe der im Wohnsitzland bezogenen Beihilfen und sonstigen finanziellen Vorteile;
  • Bescheinigung über die Studienergebnisse der vorangehenden Studienjahre im Falle eines Antrags für das 3. Studienjahr.
Der Studierende muss seinem Antrag jegliche Dokumente beilegen, die eine Änderung bei der Bewilligung oder Berechnung der Studienbeihilfe im Vergleich zum vorherigen Jahr zur Folge haben.

Belege für nicht gebietsansässige Antragsteller

Erstantrag oder Wechsel des Studienzyklus

Nicht gebietsansässige Studierende, die einen Erstantrag stellen oder den Studienzyklus wechseln, müssen ihrem Antrag (Basisstipendium und Studiendarlehen) folgende Belege beifügen:

  • Identitätsnachweis (Kopie des Personalausweises, Reisepasses usw.): nur dann erforderlich, wenn der Antrag nicht elektronisch über MyGuichet.lu gestellt wird;
  • von der Wohnsitzgemeinde ausgestellte Haushaltsbescheinigung;
  • bei der Bank erhältlicher Kontonachweis (relevé d'identité bancaire - RIB) des Studierenden;
  • eine von der Universität ausgestellte endgültige Immatrikulationsbescheinigung in französischer, deutscher oder englischer Sprache (für alle anderen Sprachen muss eine offizielle Übersetzung eingereicht werden);
  • Bescheinigung über die Studienergebnisse des vorangehenden Studienjahres;
  • von den zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes ausgestellte Nachweise über den monatlichen Betrag des Kindergelds/der Familienleistungen, der aufgrund des Studierendenstatus bezogen wird, oder ein Nachweis darüber, dass kein Anspruch auf solche Leistungen mehr besteht;
  • Studierende, die insgesamt mindestens 5 Studienjahre an einer der oben genannten Einrichtungen eingeschrieben waren (siehe „Voraussetzungen“): Schulbescheinigung oder Immatrikulationsbescheinigung.

Für die anderen Arten von Stipendien sind die folgenden zusätzlichen Belege beizufügen:

  • Studierende, die Immatrikulationsgebühren zahlen:
    • Quittung der gezahlten Immatrikulationsgebühren;
    • Zahlungsbeleg;
  • Studierende, die ein Sozialstipendium beantragen:
    • kürzlich von der ACD ausgestellte Einkommensbescheinigung, die den steuerpflichtigen Betrag für jede Person angibt, die zum Haushalt des Studierenden gehört und in Luxemburg arbeitet;
    • wenn auf der Einkommensbescheinigung der ACDnon imposable par voie d'assiette“ (nicht im Wege der Veranlagung besteuert) angegeben ist: die jeweils aktuellsten jährlichen Lohn-, Pensions-, Renten- oder Arbeitslosenbescheinigungen;
    • alle nicht in Luxemburg steuerpflichtigen Einkünfte des Haushalts, zu dem der Studierende gehört, sind anhand von ordnungsgemäß von den zuständigen Behörden ausgestellten Nachweisen zu belegen;
  • Studierende, die ein Mobilitätsstipendium beantragen:
    • Kopie des Mietvertrags;
    • Zahlungsbeleg für die Miete;
  • Studierende, die ein Familienstipendium beantragen: Angabe der 13-stelligen nationalen Identifikationsnummer (matricule) des anderen Kindes des Haushalts.

Studierende, die über ein eigenes Einkommen verfügen, müssen folgende Belege beifügen:

  • Studierende, die in Luxemburg arbeiten: von der ACD ausgestellte Einkommensbescheinigung;
  • Studierende, die im Ausland arbeiten: von den zuständigen Behörden ausgestellte Nachweise über das Jahreseinkommen;
  • die letzten 3 Lohn-, Renten- oder Arbeitslosenbescheinigungen usw.
Die Behörde kann weitere Belege verlangen. Sämtliche Unterlagen müssen in luxemburgischer, französischer, deutscher oder englischer Sprache verfasst sein (für alle anderen Sprachen muss eine offizielle Übersetzung eingereicht werden).

Folgeantrag

Bei Folgeanträgen müssen nur folgende Belege eingereicht werden:

  • Bescheinigung über die endgültige Immatrikulation in einem Hochschulprogramm;
  • für das laufende Studienjahr ausgestellte Bescheinigungen, die die Höhe der Beihilfen und sonstigen finanziellen Vorteile ausweisen, auf die der Studierende in seinem Wohnsitzland Anspruch hat;
  • Bescheinigung über die Studienergebnisse der vorangehenden Studienjahre im Falle eines Antrags für das 3. Studienjahr.
Der Studierende muss seinem Antrag jegliche Dokumente beilegen, die eine Änderung bei der Bewilligung oder Berechnung der Studienbeihilfe im Vergleich zum vorherigen Jahr zur Folge haben.

Bearbeitung des Antrags durch das CEDIES

Sobald der Antrag bearbeitet wurde, schickt das CEDIES dem Antragsteller ein Bewilligungsschreiben. In diesem Schreiben ist die Höhe des bewilligten Stipendiums und Darlehens für den 1. Teilbetrag der Studienbeihilfe im laufenden Studienjahr angegeben.

Das Bewilligungsschreiben des CEDIES sollte sorgfältig aufbewahrt werden. Das CEDIES stellt keine Kopie des Originalschreibens aus.

Das Stipendium wird vom Staat 2 bis 4 Wochen nach Zustellung des Bewilligungsschreibens durch das CEDIES auf das Konto des Studierenden überwiesen.

Studierende, die das Darlehen in Anspruch nehmen möchten, müssen bis spätestens 31. Juli des Studienjahres das Original des Bewilligungsschreibens des CEDIES bei einer der folgenden Banken vorlegen:

  • Banque et caisse d’épargne de l’Etat (BCEE);
  • Banque de Luxembourg;
  • Banque ING;
  • BGL BNP Paribas;
  • Banque Raiffeisen;
  • BIL;
  • Fortuna Banque;
  • Banque BCP.

Zahlung der Beihilfe und Dauer der Bewilligung

Prinzip

Die Studienbeihilfe wird pro Studiensemester bewilligt und ausgezahlt. Für jedes Semester (Winter und Sommer) muss ein gesonderter Antrag gestellt werden. Nur das Familienstipendium wird in einer einzigen Rate während des Sommersemesters ausgezahlt.

Die Stipendien und Darlehen können für die offizielle Regelstudienzeit des jeweiligen Studiengangs plus 2 weitere Semester gewährt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass der Studierende 1 oder 2 Semester wiederholen kann und dennoch weiterhin Anspruch auf die Beihilfe hat. Falls die Wiederholung während des 1. Studienzyklus erfolgt, hat er im Falle einer Wiederholung während des 2. Studienzyklus keinen Anspruch mehr auf die Beihilfe.

Angesichts der COVID-19-Pandemie wurden Sondermaßnahmen für Studierende ergriffen, die während des Sommersemesters 2019/2020 in einem Hochschulstudiengang eingeschrieben waren, für den die Studienbeihilfe bezogen werden kann. Diese Maßnahmen werden im Folgenden unter „Besonderheiten für Studierende, die für das Studienjahr 2019/2020 eingeschrieben waren“ näher erläutert.

Beispiele:

  • Für einen Bachelorabschluss, dessen offizielle Dauer 6 Semester beträgt, kann die Beihilfe für maximal 8 Semester gewährt werden. 2 „Extrasemester“ werden gewährt, wenn der Studierende nach dem 1. Jahr den Studiengang wechselt oder das Jahr wiederholt.
  • Für einen Masterabschluss, dessen offizielle Dauer 4 Semester beträgt, kann die Beihilfe für maximal 6 Semester gewährt werden, sofern der Studierende seinen Bachelorabschluss ohne Wiederholungen erhalten hat.

Studierende, die:

  • im 2. Zyklus eingeschrieben sind und die offizielle Dauer des 1. Zyklus um 1 Semester überschritten haben, können die Beihilfe für 1 Extrasemester beziehen;
  • den 1. und 2. Zyklus ihres Studiums erfolgreich abgeschlossen haben, können die Beihilfe für ein erneutes Bachelor- oder Masterstudium in einem anderen Studiengang beziehen. Diese Beihilfe wird ihnen nur ein einziges Mal gewährt;
  • in einer Forscherausbildung auf Promotionsebene eingeschrieben sind, können die Beihilfe für maximal 8 Semester beziehen;
  • in einem einstufigen Studiengang eingeschrieben sind, können die Stipendien und Darlehen für eine Anzahl von Studienjahren beziehen, die die jeweilige Regelstudienzeit um eine Einheit überschreitet.

Möchte ein Studierender seinen nicht abgeschlossenen Studienzyklus abschließen, kann er für höchstens 2 zusätzliche Semester die gesamte Beihilfe in Form eines Darlehens beziehen. Hierzu muss er:

  • im letzten Jahr des Zyklus immatrikuliert sein, den er abschließen will;
  • seinem Formular einen formlosen schriftlichen Antrag auf Verlängerung des Darlehens (prolongation prêt uniquement) beifügen.

Die Studienbeihilfe kann verweigert werden, wenn der Studierende keinen Fortschritt in seinem Studium nachweisen kann. Die Überprüfung findet im Wesentlichen nach dem 2. Studienjahr statt.

Von den Studierenden kann ein Nachweis über die regelmäßige Teilnahme an Vorlesungen, praktischen Übungen, geleiteten Kursen, Pflichtpraktika sowie an den Prüfungen und Leistungskontrollen ihres Studienprogramms verlangt werden.

Um die Studienbeihilfe für das 3. Studienjahr beziehen zu können, muss der Studierende eine der 3 folgenden Bedingungen erfüllen:

  • in den ersten 2 Jahren des Studiengangs, in dem er eingeschrieben ist, mindestens 60 ECTS erworben haben oder;
  • spätestens am Ende seines 2. Studienjahres mindestens 30 ECTS erworben haben, falls der Studierende spätestens nach dem 1. Studienjahr den Studiengang gewechselt hat, oder;
  • zum 2. Studienjahr eines Zyklus zugelassen worden sein, wenn der Studiengang keine ECTS vorsieht, sondern durch die Studienzeit festgelegt wird.
Achtung: Ist der Studierende in seinem 3. Studienjahr im 1. Jahr eines Studiengangs eingeschrieben, wird ihm die finanzielle Beihilfe nicht bewilligt, unabhängig von den erzielten Ergebnissen.

Studierende mit Behinderung, die die Studienbeihilfe über die üblich gewährte Zusatzzeit hinaus beziehen wollen, müssen eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. In dieser muss eine langfristige oder definitive gravierende Beeinträchtigung der physischen, geistigen, sensorischen, kognitiven oder psychischen Funktionen bestätigt werden, die das übliche Vorankommen während des Studiums erschwert.

Die Überprüfung der Fortschritte von Studierenden mit Behinderung, die für das Studienjahr 2019/2020 in einem förderfähigen Hochschulstudiengang eingeschrieben waren, findet spätestens nach dem 4. Studienjahr des 1. Zyklus statt.

Besonderheiten für Studierende, die für das Studienjahr 2019/2020 eingeschrieben waren

Angesichts der COVID-19-Pandemie wurden Sondermaßnahmen für Studierende ergriffen, die während des Sommersemesters 2019/2020 in einem Hochschulstudiengang eingeschrieben waren, der für die Studienbeihilfe infrage kommt. Demnach gilt für eingeschriebene Studierende Folgendes:

  • Studierende im 1. Zyklus können die Stipendien und Darlehen für eine Anzahl von Semestern beziehen, die die jeweilige Regelstudienzeit um maximal 3 Einheiten übersteigt.
  • Studierende im 2. Zyklus können die Stipendien und Darlehen für eine Anzahl von Semestern beziehen, die der Regelstudienzeit entspricht. Diese Anzahl kann erhöht werden:
    • um 3 Einheiten, wenn der Studierende den 1. Zyklus innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen hat oder;
    • um 2 Einheiten, wenn der Studierende innerhalb des 1. Zyklus die Regelstudienzeit um 1 Einheit überschritten hat oder;
    • um 1 Einheit, wenn der Studierende innerhalb des 1. Zyklus die Regelstudienzeit um 2 Einheiten überschritten hat.
  • Studierende, die für einen einstufigen Studiengang eingeschrieben sind, können die Stipendien und Darlehen für eine Anzahl von Semestern beziehen, die die jeweilige Regelstudienzeit um 3 Einheiten übersteigt.
  • Studierende, die in einer Forscherausbildung eingeschrieben sind, können die Stipendien und Darlehen für maximal 9 Semester beziehen.

Möchte ein Studierender seinen nicht abgeschlossenen 1., 2. oder einzigen Studienzyklus abschließen, kann er die gesamte Beihilfe in Form eines Darlehens für 1 zusätzliches Semester beziehen.

Des Weiteren müssen Studierende, die während des Studienjahres 2019/2020 in einem förderfähigen Hochschulstudiengang eingeschrieben waren und den Studiengang nach dem Studienjahr 2019/2020 nicht gewechselt haben, eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, um die Studienbeihilfe für ein 4. Studienjahr in ihrem 1. Studienzyklus beziehen zu können:

  • in den ersten 3 Studienjahren in demselben Studiengang mindestens 60 ECTS erworben haben;
  • spätestens am Ende des 3. Studienjahres mindestens 30 ECTS erworben haben, sofern der Studierende nach der 1. Einschreibung den Studiengang gewechselt hat;
  • im 2. Jahr eines Studiengangs eingeschrieben sein, der keine ECTS vorsieht, sondern durch die Studienzeit festgelegt wird.

Vorschriften zur Nichtvereinbarkeit

Die Beihilfe kann nicht mit folgenden Vorteilen kumuliert werden:

  • infrage kommenden und ausbezahlten Studienbeihilfen und gleichwertigen Beihilfen des Wohnsitzlandes des Studierenden;
  • sonstigen finanziellen Vorteilen, die sich aus der Tatsache ergeben, dass es sich beim Antragsteller um einen Studierenden handelt.

Dies beinhaltet insbesondere Stipendien und Darlehen, Kindergeld, regionale Beihilfen, Wohngeld usw.

Die Antragsteller müssen Bescheinigungen der zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes vorlegen, die die Höhe der Beihilfen und der sonstigen finanziellen Vorteile ausweisen, auf die bei den Behörden im Wohnsitzland ein Anspruch besteht. Dieser Betrag wird ganz von der vom luxemburgischen Staat bewilligten Beihilfe in Abzug gebracht.

Der Ablehnungsgrund muss gegebenenfalls auf der ausgestellten Bescheinigung angegeben werden. Bescheinigungen, die für die Ablehnung verwaltungstechnische Gründe aufführen, werden nicht akzeptiert.

In der Praxis müssen nicht ansässige Studierende die Studienbeihilfe in ihrem Wohnsitzland beantragen (z. B. „Crous“ oder „bourse régionale pour les formations sociales et paramédicales“ in Frankreich, „allocations d'études“ in Belgien oder „BAföG“ in Deutschland) und einen Beweis dafür erbringen.

Studierenden, die keine solche Bescheinigung vorweisen können, wird die Studienbeihilfe nicht gewährt.

Stipendien, die aufgrund eines besonderen Verdienstes des Studierenden vergeben werden, sowie die im Rahmen eines internationalen Mobilitätsprogramms (Erasmus+) gezahlten Stipendien sind nicht betroffen.

Rückzahlung der Beihilfen

Die gewährte Studienbeihilfe ist unverzüglich zurückzuerstatten, wenn der Antragsteller wissentlich falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat, auf deren Basis die Bewilligung erfolgte. Studienbeihilfen in Form von Darlehen sind zuzüglich der gesetzlichen Zinsen vom Zeitpunkt der Auszahlung bis zur Erstattung zurückzuzahlen.

Personen, die eine der vorgesehenen Beihilfen auf der Grundlage wissentlich falscher oder unvollständiger Angaben erhalten haben, können mit einer Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe belegt werden.

Rechtsmittel

Die Ablehnung des Antrags auf Studienbeihilfe ist eine Verwaltungsentscheidung, gegen die unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen die üblichen Rechtsmittel (außergerichtlicher Rechtsbehelf, gerichtlicher Rechtsbehelf) eingelegt werden können.

Der Antragsteller kann sich darüber hinaus an den Ombudsmann wenden.

Formulare/Online-Dienste

Hauptantrag auf staatliche Studienbeihilfe für Hochschulstudien

Ihre in diesem Formular erfassten personenbezogenen Informationen werden von der zuständigen Verwaltungsbehörde verarbeitet, um Ihren Antrag erfolgreich abzuschließen.

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Die Empfänger Ihrer Daten sind die im Rahmen Ihres Antrags zuständigen Verwaltungsbehörden. Um die Empfänger der in diesem Formular erfassten Daten zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die für Ihren Antrag zuständige Behörde.

Gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr haben Sie das Recht auf Zugang, Berichtigung und gegebenenfalls Löschung Ihrer personenbezogenen Informationen. Sie haben zudem das Recht, Ihre erteilte Einwilligung jederzeit zu widerrufen.

Weiterhin können Sie, außer in Fällen, in denen die Verarbeitung Ihrer Daten verpflichtend ist, Widerspruch einlegen, wenn dieser rechtmäßig begründet ist.

Wenn Sie diese Rechte ausüben und/oder Einsicht in Ihre Informationen nehmen möchten, können Sie sich unter den im Formular angegebenen Kontaktdaten an die zuständige Verwaltungsbehörde wenden. Sie haben außerdem die Möglichkeit, bei der Nationalen Kommission für den Datenschutz Beschwerde einzulegen (Commission nationale pour la protection des données, 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux).

Wenn Sie Ihren Vorgang fortsetzen, akzeptieren Sie damit, dass Ihre personenbezogenen Daten im Rahmen Ihres Antrags verarbeitet werden.

Demande d'aide financière de l'Etat pour études supérieures

Les informations qui vous concernent recueillies sur ce formulaire font l’objet d’un traitement par l’administration concernée afin de mener à bien votre demande.

Ces informations sont conservées pour la durée nécessaire par l’administration à la réalisation de la finalité du traitement

Les destinataires de vos données sont les administrations compétentes dans le cadre du traitement de votre demande. Veuillez-vous adresser à l’administration concernée par votre demande pour connaître les destinataires des données figurant sur ce formulaire. Conformément au règlement (UE) 2016/679 relatif à la protection des personnes physiques à l'égard du traitement des données à caractère personnel et à la libre circulation de ces données, vous bénéficiez d’un droit d’accès, de rectification et le cas échéant d’effacement des informations vous concernant. Vous disposez également du droit de retirer votre consentement à tout moment.

En outre et excepté le cas où le traitement de vos données présente un caractère obligatoire, vous pouvez, pour des motifs légitimes, vous y opposer.

Si vous souhaitez exercer ces droits et/ou obtenir communication de vos informations, veuillez-vous adresser à l’administration concernée suivant les coordonnées indiquées dans le formulaire. Vous avez également la possibilité d’introduire une réclamation auprès de la Commission nationale pour la protection des données ayant son siège à 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux.

En poursuivant votre démarche, vous acceptez que vos données personnelles soient traitées dans le cadre de votre demande.

Main application for State financial aid for students in higher education

To complete your application, the information about you collected from this form needs to be processed by the public administration concerned.

That information is kept by the administration in question for as long as it is required to achieve the purpose of the processing operation(s).

Your data will be shared with other public administrations that are necessary for the processing of your application. For details on which departments will have access to the data on this form, please contact the public administration you are filing your application with.

Under the terms of Regulation (EU) 2016/679 on the protection of natural persons with regard to the processing of personal data and on the free movement of such data, you have the right to access, rectify or, where applicable, remove any information relating to you. You are also entitled to withdraw your consent at any time.

Additionally, unless the processing of your personal data is compulsory, you may, with legitimate reasons, oppose the processing of such data.

If you wish to exercise these rights and/or obtain a record of the information held about you, please contact the administration in question using the contact details provided on the form. You are also entitled to file a claim with the National Commission for Data Protection (Commission nationale pour la protection des données), headquartered at 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux.

By submitting your application, you agree that your personal data may be processed as part of the application process.

Staatliche Studienbeihilfe für Hochschulstudien - Winter 2020/2021 "Erstantrag"

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Aide financière de l’Etat pour études supérieures - hiver 2020/2021 "première demande"

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State financial aid for students in higher education - Winter 2020/2021 "first application"

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Under the terms of Regulation (EU) 2016/679 on the protection of natural persons with regard to the processing of personal data and on the free movement of such data, you have the right to access, rectify or, where applicable, remove any information relating to you. You are also entitled to withdraw your consent at any time.

Additionally, unless the processing of your personal data is compulsory, you may, with legitimate reasons, oppose the processing of such data.

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Staatliche Studienbeihilfe für Hochschulstudien - Winter 2020/2021 „Folgeantrag“

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Aide financière de l’Etat pour études supérieures - Hiver 2020/2021 "demande subséquente"

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En outre et excepté le cas où le traitement de vos données présente un caractère obligatoire, vous pouvez, pour des motifs légitimes, vous y opposer.

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State financial aid for students in higher education - Winter 2020/2021 “subsequent application”

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