Eine staatliche Studienbeihilfe beantragen (Aidefi)

Durch Stipendien und Darlehen können Studierende unabhängig von der Finanzlage oder Finanzierungsbereitschaft ihrer Eltern ein Hochschulstudium absolvieren, sofern sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

Ein Rechentool hilft bei der Ermittlung des je nach Profil der antragstellenden Person bewilligten Betrags.

Die Studienbeihilfe wird in 2 Teilbeträgen pro Studienjahr (1 Teilbetrag pro Semester) ausgezahlt. Das Studienjahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des darauffolgenden Jahres. Das Wintersemester umfasst den Zeitraum vom 1. August bis 31. Januar, das Sommersemester den Zeitraum vom 1. Februar bis 31. Juli.

Zielgruppe

Alle, die als Voll- oder Teilzeitstudierende für einen offiziell anerkannten Hochschulstudiengang immatrikuliert sind, kommen für die Studienbeihilfe infrage.

Teilzeitstudierende, die an einer Hochschuleinrichtung eingeschrieben sind, müssen:

  • pro Semester Kurse im Wert von 15 bis 17 ECTS belegen; oder
  • Kurse von einer Dauer absolvieren, die mindestens der Hälfte der Mindeststudienzeit entspricht.

Schüler des Sekundarunterrichts und des technischen Sekundarunterrichts, die über eine Genehmigung des für die Berufsausbildung zuständigen Ministers verfügen, dürfen ihre Berufsausbildung auch im Ausland absolvieren.

Damit die Abteilung für Berufsausbildung (Service de la formation professionnelle - SFP) positiv über den Antrag auf Gewährung eines Stipendiums entscheidet, muss:

  • es sich um eine Berufsausbildung handeln, die in Luxemburg nicht angeboten wird;
  • die Ausbildung Vollzeit in der Schule erfolgen;
  • sich die antragstellende Person von ihrem Wohnsitz „ins Ausland“ begeben.

Der offizielle Antrag ist zusammen mit der Anmeldebestätigung und dem Ausbildungsprogramm per Post an Herrn Eric Bosseler, Beigeordneter Direktor der Abteilung für Berufsausbildung, 29, rue Aldringen, L-2926 Luxemburg zu übermitteln.

Voraussetzungen

Im Falle von Gebietsansässigen

Begünstigte mit Wohnsitz in Luxemburg müssen:

  • die luxemburgische Staatsangehörigkeit besitzen oder Familienangehörige eines luxemburgischen Staatsangehörigen sein; oder
  • Bürger eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union (EU) oder eines anderen Mitgliedstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz sein und:
    • sich als Arbeitnehmer (einschließlich Selbstständige und Rentner) in Luxemburg aufhalten oder Familienangehörige einer der oben genannten Personen sein; oder
    • ein Daueraufenthaltsrecht besitzen; oder
  • in Luxemburg als politische Flüchtlinge anerkannt sein; oder
  • Drittstaatsangehörige oder staatenlos sein und:
    • seit mindestens 5 Jahren in Luxemburg leben (oder vor dem 1. Antrag den Status eines langfristig Aufenthaltsberechtigten erworben haben), und
    • im Besitz eines luxemburgischen oder dem luxemburgischen Zeugnis gleichwertigen Abschlusszeugnisses des Sekundarunterrichts sein.
Anmerkungen:
  • Studierende, die sich während ihres Hochschulstudiums hauptsächlich in Luxemburg aufhalten und deren Jahreseinkommen niedriger als der soziale Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer ist, werden wie nichtansässige Studierende behandelt.
  • Bei Pflichtpraktika handelt es sich nicht um eine unselbstständige Erwerbstätigkeit, sondern um eine hauptsächlich lernorientierte Tätigkeit, für die kein Anspruch auf eine Beihilfe besteht.

Im Falle von Nichtansässigen

Nichtansässige Begünstigte müssen:

  • Arbeitnehmer (einschließlich Selbstständige) sein und die luxemburgische Staatsangehörigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz besitzen und zum Zeitpunkt der Beantragung der Studienbeihilfe in Luxemburg angestellt sein oder ihre Tätigkeit dort ausüben; oder
  • in Luxemburg eine Waisenrente beziehen und die luxemburgische Staatsangehörigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz besitzen; oder
  • einen Elternteil haben, der die luxemburgische Staatsangehörigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz besitzt, zum Unterhalt des Studierenden beiträgt und zum Zeitpunkt der Beantragung der Studienbeihilfe als Arbeitnehmer in Luxemburg angestellt ist oder dort seine Tätigkeit ausübt, wobei die Studienbeihilfe nur unter der Voraussetzung gewährt wird, dass:
    • der Elternteil über einen Referenzzeitraum von 10 Jahren vor der Antragstellung insgesamt mindestens 5 Jahre bei der Zentralstelle der Sozialversicherungen (CCSS) versichert war; oder
    • der Elternteil zum Zeitpunkt der Antragstellung insgesamt mindestens 10 Jahre bei der CCSS versichert war; oder
    • der Studierende für einen Zeitraum von insgesamt mindestens 5 Studienjahren:
      • an einer öffentlichen oder privaten Bildungseinrichtung in Luxemburg angemeldet war, an der Grundschulunterricht oder Sekundarunterricht erteilt oder eine berufliche Erstausbildung vermittelt wird; oder
      • am Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeum Perl angemeldet war; oder
      • für einen Bachelor- oder Masterstudiengang, ein Doktorstudium oder ein mit dem Fachdiplom in Medizin abgeschlossenes Studium an der Universität Luxemburg eingeschrieben war; oder
      • für einen vom Minister anerkannten Studiengang zum Erwerb des höheren Fachdiploms (brevet de technicien supérieur - BTS) eingeschrieben war; oder
      • für einen anerkannten Studiengang an einer in Luxemburg niedergelassenen und vom Minister anerkannten ausländischen Hochschule eingeschrieben war; oder
    • sich der Studierende zum Zeitpunkt der Antragstellung für einen Zeitraum von insgesamt mindestens 5 Jahren rechtmäßig in Luxemburg aufgehalten hat.
Anmerkungen:
  • Die Zeiträume, in denen eine Pension, eine Rente oder Arbeitslosengeld des Staates bezogen wurde, zählen bei der Berechnung der erforderlichen Mindestdauer mit.
  • Dies gilt auch für Studierende, die zu einem Haushalt gehören, in dem der Ehepartner oder der Partner eines Elternteils die oben genannten Bedingungen erfüllt.
  • Studierende, die sich während ihres Hochschulstudiums hauptsächlich in Luxemburg aufhalten und deren Jahreseinkommen niedriger als der soziale Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer ist, werden wie nichtansässige Studierende behandelt.
  • Bei Pflichtpraktika handelt es sich nicht um eine unselbstständige Erwerbstätigkeit, sondern um eine hauptsächlich lernorientierte Tätigkeit, für die kein Anspruch auf eine Beihilfe besteht.

Im Vorfeld zu erledigende Schritte

Für nichtansässige Studierende ist die Studienbeihilfe eine Substitutionshilfe. Bevor sie ihren Antrag stellen, müssen diese Studierenden in ihrem Wohnsitzland alle erforderlichen Schritte unternommen haben, um dort eine Studienbeihilfe zu erhalten.

Achtung: Die Studierenden müssen die Fristen für die Antragstellung in ihrem Wohnsitzland einhalten.

Die offizielle (positive oder negative) Antwort für das laufende Studienjahr muss dem Antrag auf Studienbeihilfe in Luxemburg beigefügt oder zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Bescheinigungen, die für die Ablehnung verwaltungstechnische Gründe aufführen, werden nicht akzeptiert. Die Bescheinigungen müssen sich auf das betreffende Studienjahr beziehen und jedes Jahr erneuert werden.

Ohne offizielle Antwort der zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes der antragstellenden Person kann die finanzielle Beihilfe nicht bewilligt werden.

Zuständige Behörden in den angrenzenden Ländern:

Fristen

Die Fristen sind unbedingt einzuhalten.

Anträge, die nach Fristablauf eingehen, werden abgelehnt.

Der Antrag auf Studienbeihilfe muss jedes Semester eingereicht werden, auch wenn die Einschreibung an der Hochschule für das ganze Jahr erfolgt.

Der Antrag ist einzureichen:

  • bis zum 30. November für das Wintersemester: Das Antragsformular steht ab dem 1. Werktag im August zur Verfügung;
  • bis zum 30. April für das Sommersemester: Das Antragsformular steht ab dem 1. Werktag im Januar zur Verfügung.

Vorgehensweise und Details

Höhe und Zusammensetzung der Studienbeihilfe

Die Studienbeihilfe setzt sich zusammen aus:

  • verschiedenen Stipendien, die kumuliert werden können;
  • einem verzinslichen Studiendarlehen.

Die verschiedenen Arten von Stipendien

Es gibt folgende Arten von Stipendien:

  • Basisstipendium:
    • wird allen infrage kommenden Studierenden gewährt;
    • ist auf 1.050 Euro pro Semester festgesetzt;
  • Mobilitätsstipendium:
    • wird Studierenden gewährt, die:
      • für einen Studiengang an einer Hochschule außerhalb des Wohnsitzlandes des Haushalts, dem sie angehören, eingeschrieben sind;
      • den Nachweis erbringen, dass sie Miete für eine Unterkunft zahlen;
    • ist auf 1.286 Euro pro Semester festgesetzt;
  • Sozialstipendium:
    • wird Studierenden gewährt, bei denen das gesamte steuerpflichtige Einkommen des Haushalts, dem sie angehören, höchstens das 4,5-Fache des Bruttobetrags des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer (SSM) beträgt;
    • Staffelung der pro Semester bewilligten Beträge dieses Stipendiums:
      • Einkommen geringer als der SSM: 1.995 Euro;
      • Einkommen zwischen dem SSM und dem 1,5-Fachen des SSM: 1.682 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 1,5-Fachen und dem 2-Fachen des SSM: 1.391 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 2-Fachen und dem 2,5-Fachen des SSM: 1.128 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 2,5-Fachen und dem 3-Fachen des SSM: 866 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 3-Fachen und dem 3,5-Fachen des SSM: 603 Euro;
      • Einkommen zwischen dem 3,5-Fachen und dem 4,5-Fachen des SSM: 288 Euro;
      • wenn ein Studiendarlehen beantragt wurde, wird die Differenz zwischen dem Höchstbetrag von 1.995 Euro und dem in Form eines Stipendiums gewährten Betrag automatisch zum Betrag des Studiendarlehens hinzugerechnet;
      • wenn ein Studiendarlehen, aber kein Sozialstipendium beantragt wurde, wird das Sozialstipendium automatisch zum Betrag des Studiendarlehens hinzugerechnet;
  • Familienstipendium:
    • wird gewährt, wenn ein oder mehrere Kinder desselben Haushalts ein Hochschulstudium absolvieren, für das eine Beihilfe bezogen werden kann;
    • wird auf einmal im Sommersemester ausgezahlt. Der Betrag ist auf 262 Euro pro Semester und Studierendem festgesetzt. Hinweis: Studierende, die im Sommersemester keinen Antrag gestellt haben, können per E-Mail an den Sachbearbeiter eine Neubeurteilung des Wintersemesters beantragen.

Studierenden, die sich in einer schwierigen und außergewöhnlichen Lage befinden und mit außerordentlichen Ausgaben konfrontiert sind, kann eine Erhöhung um 1.000 Euro (Stipendium in Höhe von 500 Euro und Darlehen in Höhe von 500 Euro) gewährt werden. Diese Erhöhung wird vom Minister auf begründete Stellungnahme bewilligt.

Die einzelnen Stipendien können kumuliert werden.

Zudem steht ein Rechentool zur Verfügung.

Studierende mit eigenem Einkommen

Einkünfte aus Studentenjobs von bis zu 10 Stunden pro Woche und aus Ferienjobs werden bei der Berechnung des Sozialstipendiums nicht berücksichtigt.

Alle anderen den Studierenden während des laufenden Studienjahres zur Verfügung stehenden Einkünfte werden dem Gesamteinkommen des Haushalts hinzugerechnet und können sich auf die Höhe des Sozialstipendiums auswirken.

Studierende, deren Jahreseinkommen den sozialen Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer übersteigt, können die Studienbeihilfe nur in Darlehensform beziehen.

Studierende, deren Jahreseinkommen mehr als das 3,5-Fache des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer beträgt, haben keinen Anspruch auf Studienbeihilfe.

Das Studiendarlehen

Das Studiendarlehen ist optional und die Studierenden können ein oder mehrere Stipendien beziehen, ohne ein Darlehen aufnehmen zu müssen.

Das Basisdarlehen beläuft sich auf 3.250 Euro pro Semester. Dieser Betrag kann um die Immatrikulationsgebühren und den Betrag des Sozialstipendiums erhöht werden.

Das Studiendarlehen wird nicht automatisch, sondern ausschließlich auf Antrag des Studierenden gewährt.

Das Studiendarlehen setzt sich zusammen aus:

  • einem Basisdarlehen; und
  • je nach Situation der antragstellenden Person:
    • einem Zuschlag für die Immatrikulationsgebühren; und
    • einem Zuschlag anhand der für das Sozialstipendium geltenden Kriterien.

Das Studiendarlehen muss bei einer Bank aufgenommen werden, die ein entsprechendes Abkommen mit dem Staat abgeschlossen hat (siehe nachstehende Liste).

Der Staat steht als Bürge für das Darlehen ein, und der Studierende zahlt einen Zinssatz von höchstens 2 %.

Der Studierende muss spätestens 2 Jahre nach Abschluss oder Abbruch des Studiums mit der Rückzahlung des Studiendarlehens beginnen.

Die Tilgungsdauer beläuft sich auf höchstens 10 Jahre.

Anmerkungen:

Bei Rückzahlungsschwierigkeiten kann der Studierende eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist oder eine Aussetzung beantragen. Hierzu muss er auf dem entsprechenden Formular, das bei seiner Bank zu beantragen ist, seine Lage darlegen und die erforderlichen Dokumente beifügen.

Immatrikulationsgebühren

Die Studienbeihilfe wird – abzüglich eines Selbstbehalts von 100 Euro – um die Immatrikulationsgebühren erhöht. Es kann ein Höchstbetrag von 3.700 Euro erstattet werden:

  • 50 % in Form eines Stipendiums;
  • 50 % in Form eines Studiendarlehens (falls dieses beantragt wurde).

Bei den Immatrikulationsgebühren hat das Einkommen des Antragsstellers keinen Einfluss auf die Aufteilung zwischen Stipendium und Darlehen.

Beispiele:

  • Die Immatrikulationsgebühren betragen 800 Euro: Die Studienbeihilfe erhöht sich um 700 Euro, wovon 350 Euro als Stipendium und 350 Euro als Darlehen gewährt werden.
  • Die Immatrikulationsgebühren betragen 9.000 Euro: Die Studienbeihilfe erhöht sich um 3.700 Euro, wovon 1.850 Euro als Stipendium und 1.850 Euro als Darlehen gewährt werden.

Hat die antragstellende Person einen Antrag:

  • für das Wintersemester gestellt und die Immatrikulationsgebühren noch nicht zur Gänze bezahlt oder noch nicht alle Zahlungsbelege erhalten, hat sie alle damit zusammenhängenden Belege anlässlich der Übermittlung des Antrags für das Sommersemester beizulegen;
  • für das Sommersemester gestellt und die Immatrikulationsgebühren noch nicht zur Gänze bezahlt oder noch nicht alle Zahlungsbelege erhalten, hat sie alle damit zusammenhängenden Belege nach Bearbeitung des Antrags für das Sommersemester nachzureichen. Die Nachreichung erfolgt mithilfe des Vorgangs „Hinzufügen von Immatrikulationsgebühren“, der vom 1. Mai bis zum 31. Juli des laufenden Studienjahres verfügbar ist.

Antragstellung über MyGuichet.lu

Ab sofort ist der Online-Vorgang über MyGuichet.lu für alle zugänglich.

Der Online-Antrag kann mit oder ohne LuxTrust-Produkt (Smartcard, Token, Signing Stick) oder elektronischen Personalausweis (eID) eingereicht werden.

Mit der neuen App MyGuichet.lu können Studierende schnell und einfach Belege zu ihren laufenden Vorgängen hinzufügen – direkt über das Smartphone oder Tablet.

Die neue App MyGuichet.lu kann hier heruntergeladen werden.

Vorgang ohne Authentifizierung

Verfügt der Studierende weder über ein LuxTrust-Produkt noch über einen elektronischen Personalausweis (eID), kann er diese Option verwenden.

Vorgang mit Authentifizierung

Vorgänge, bei denen eine Authentifizierung mit einem LuxTrust-Produkt oder einem elektronischen Personalausweis (eID) erfolgt, bieten zahlreiche Vorteile, die bei Vorgängen ohne Authentifizierung nicht zur Verfügung stehen.

So kann der Vorgang beispielsweise vorübergehend gespeichert werden.

Darüber hinaus verfügen die Studierenden über einen privaten Bereich auf MyGuichet.lu, der es ermöglicht:

  • den Antrag automatisch mit den im privaten Bereich gespeicherten Daten auszufüllen;
  • den Vorgang online zu verfolgen und elektronische Nachrichten der Behörde über die persönliche Benutzeroberfläche zu empfangen;
  • alle bisher gestellten Anträge auf Studienbeihilfe einzusehen.

Wie bekomme ich ein LuxTrust-Produkt?

Weiterverfolgung des Antrags mit oder ohne Authentifizierung

Die Studierenden können ihren Antrag einreichen, auch wenn sie noch nicht über alle erforderlichen Unterlagen verfügen. Sie können den Antrag im Nachhinein vervollständigen.

Nach der Übermittlung des Antrags überprüft die antragstellende Person ihren Posteingang.

Sie erhält sowohl bei der Übermittlung des Antrags als auch bei jeder Änderung des Antragsstatus (zum Beispiel: Vorgang übermittelt, zu vervollständigen, Stipendium wird ausgezahlt) eine E-Mail von MyGuichet.lu.

Sollte die antragstellende Person nach Übermittlung des Antrags keine E-Mail erhalten (weder im Posteingang noch im Spam-Ordner), wird sie gebeten, Kontakt mit der Abteilung der Studienbeihilfen (Service Aides financières) aufzunehmen.

Antragstellung in Papierform

Sollte die Beantragung mittels Online-Vorgang nicht funktionieren, besteht die Möglichkeit, ein Formular in Papierform bei der Abteilung der Studienbeihilfen anzufordern.

Das Formular sollte bevorzugt per Einschreiben mit Rückschein zurückgeschickt werden.

Belege

Erstantrag oder Wechsel des Studienzyklus

In diesen beiden Fällen müssen die Studierenden ihrem Antrag für das Basisstipendium und das Studiendarlehen folgende Belege beifügen:

  • Identitätsnachweis (Kopie des Personalausweises, Reisepasses usw.): nur dann erforderlich, wenn der Antrag nicht elektronisch über MyGuichet.lu gestellt wird;
  • bei der Bank erhältlicher Kontonachweis des Studierenden;
  • von der Universität ausgestellte Bescheinigung über die endgültige Immatrikulation mit Angabe der genauen Bezeichnung des Studiengangs und des angestrebten Abschlusses.

Für alle anderen Arten von Stipendien sind folgende zusätzliche Belege beizufügen:

  • Studierende, die Immatrikulationsgebühren zahlen:
    • Rechnung über die Immatrikulationsgebühren und Zahlungsbeleg;
  • Studierende, die ein Sozialstipendium beantragen:
    • Einkommensbescheinigung der Steuerverwaltung (Administration des contributions directes - ACD) über das Einkommen des Haushalts, dem der Studierende angehört (gegebenenfalls 2 Bescheinigungen, wenn der Haushalt nicht gemeinsam veranlagt wird);
    • wenn auf der Einkommensbescheinigung der ACD „non imposable par voie d'assiette“ (nicht im Wege der Veranlagung besteuert) angegeben ist: die jeweils aktuellsten jährlichen Lohn-/Gehalts-, Pensions-, Renten- oder Arbeitslosengeldbescheinigungen;
    • für nicht in Luxemburg steuerpflichtige Personen (gemäß nationalem Recht oder internationalen Abkommen): von den zuständigen Behörden ausgestellte Nachweise über das Jahreseinkommen;
    • für nichtansässige Studierende: von den zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes ausgestellter Steuerbescheid;
  • Studierende, die ein Mobilitätsstipendium beantragen:
    • Kopie des Mietvertrags;
    • Zahlungsbeleg für die Miete;
  • Studierende, die ein Familienstipendium beantragen: Angabe der 13-stelligen nationalen Identifikationsnummer (matricule) des anderen Kindes des betreffenden Haushalts.

Studierende, die über ein eigenes Einkommen verfügen, müssen folgende Belege beifügen:

  • die letzten 3 Lohn-/Gehalts-, Renten- oder Arbeitslosengeldbescheinigungen, usw.

Die Behörde kann zusätzliche Unterlagen sowie eine amtliche Übersetzung der Unterlagen ins Luxemburgische, Französische, Deutsche oder Englische verlangen.

Folgeantrag

Bei Folgeanträgen müssen nur folgende Belege eingereicht werden:

  • Immatrikulationsbescheinigung einer offiziell anerkannten Hochschuleinrichtung;
  • Bescheinigungen über die Höhe der im Wohnsitzland bezogenen Beihilfen und sonstigen finanziellen Vorteile;
  • Bescheinigung über die Studienergebnisse der vorangehenden Studienjahre (im Falle eines Antrags für das 3. Studienjahr).
Die Studierenden müssen ihrem Antrag alle Dokumente beilegen, die Änderungen bei der Bewilligung oder Berechnung der Studienbeihilfe im Vergleich zum vorherigen Jahr zur Folge haben könnten. Die Unterlagen betreffend das Sozialstipendium werden automatisch im Wintersemester angefordert.

Zusätzliche Belege für nichtansässige antragstellende Personen

Studierende, die nicht in Luxemburg ansässig sind, müssen ihrem Antrag folgende zusätzliche Belege beifügen:

  • von den zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes ausgestellte Nachweise über den monatlichen Betrag des Kindergelds/der Familienleistungen, das/die aufgrund des Studierendenstatus bezogen wird/werden, bzw. ein Nachweis darüber, dass kein Anspruch auf solche Leistungen mehr besteht;
  • Studierende, die insgesamt mindestens 5 Studienjahre an einer der oben genannten Einrichtungen eingeschrieben waren (siehe „Voraussetzungen“): Schulbescheinigung oder Immatrikulationsbescheinigung.

Bevor sie ihren Antrag stellen, müssen die Studierenden in ihrem Wohnsitzland alle erforderlichen Schritte unternommen haben, um dort eine Studienbeihilfe zu erhalten:

  • Die offizielle (positive oder negative) Antwort für das laufende Studienjahr muss dem Antrag auf Studienbeihilfe beigefügt werden. Bescheinigungen, die für die Ablehnung verwaltungstechnische Gründe aufführen, werden nicht akzeptiert. Die Bescheinigungen müssen sich auf das betreffende Studienjahr beziehen und jedes Jahr erneuert werden.
  • Ohne offizielle Antwort der zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes der antragstellenden Person kann die finanzielle Beihilfe nicht bewilligt werden.
  • Die Studierenden müssen alle Fristen für die Antragseinreichung in ihrem Wohnsitzland einhalten. Sie müssen ihren Antrag so früh wie möglich einreichen.

Bearbeitung des Antrags durch die Abteilung der Studienbeihilfen

Sobald der Antrag bearbeitet wurde, schickt die Abteilung der Studienbeihilfen der antragstellenden Person ein Bewilligungsschreiben. In diesem Schreiben ist die Höhe des 1. Teilbetrags des bewilligten Stipendiums und Darlehens für das laufende Studienjahr angegeben.

2 bis 4 Wochen nach Zustellung des Bewilligungsschreibens durch die Abteilung der Studienbeihilfen überweist der Staat das Stipendium auf das Konto der Studierenden.

Wurde ein Studiendarlehen beantragt, liegt dem von der Abteilung der Studienbeihilfen ausgestellten Bewilligungsschreiben eine auf fälschungssicherem gelbem Papier gedruckte Bescheinigung für die Bank bei. Diese Bescheinigung ist sorgfältig aufzubewahren. Die Abteilung der Studienbeihilfen stellt keine Kopie der Bescheinigung aus.

Die Bescheinigung umfasst einen QR-Code für den Bezug des Studiendarlehens (allgemeines Verfahren ab dem Studienjahr 2022/2023).

Folgende Banken haben ein entsprechendes Abkommen mit dem luxemburgischen Staat abgeschlossen:

  • Banque BCP;
  • Banque de Luxembourg;
  • Banque et caisse d’épargne de l’État (Spuerkeess);
  • Banque Internationale à Luxembourg (BIL);
  • Banque ING;
  • Banque Raiffeisen;
  • BGL BNP Paribas;
  • Fortuna banque.

Zahlung der Beihilfe und Dauer der Bewilligung

Prinzip

Die Studienbeihilfe wird pro Semester gewährt und ausgezahlt. Für jedes Semester (Winter und Sommer) muss ein gesonderter Antrag gestellt werden. Nur das Familienstipendium wird auf einmal während des Sommersemesters ausgezahlt.

Die Stipendien und Darlehen können für die offizielle Regelstudienzeit des jeweiligen Studiengangs plus 2 weitere Semester (sogenannte „Bonussemester“) gewährt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Studierender das Studium in den ersten Semestern wechseln oder ein oder 2 Semester wiederholen kann und trotzdem weiterhin Anspruch auf die Beihilfe hat. Sollte der Studierende bereits im 1. Studienzyklus (Bachelor) 2 Bonussemester nutzen, stehen ihm im 2. Zyklus (Master) keine weiteren Bonussemester zur Verfügung. Es ist jedoch möglich, ein Bonussemester im 1. Studienzyklus und eines im 2. Studienzyklus zu nutzen.

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden bezüglich der Studierenden, die im Sommersemester 2019/2020 oder während des Studienjahres 2020/2021 für ein förderungswürdiges Hochschulstudium eingeschrieben waren, spezifische Maßnahmen ergriffen. Diese Maßnahmen werden nachfolgend beschrieben (siehe „Sonderbestimmungen für Studierende, die in den Studienjahren 2019/2020 und 2020/2021 an einer Hochschule eingeschrieben waren“).

Beispiele:

  • Im 1. Studienzyklus (BTS, Bachelor, licence usw.) kann die Studienbeihilfe für die Regelstudienzeit + 2 Bonussemester gewährt werden. Die Bonussemester werden gewährt, wenn der Studierende nach dem 1. Studienjahr das Studium gewechselt oder ein Studienjahr wiederholt hat.
  • Bei einstufigen Studiengängen (Staatsexamen, Diplomstudium usw.) kann die Studienbeihilfe für die Regelstudienzeit + 2 Bonussemester gewährt werden. Die Bonussemester werden gewährt, wenn der Studierende nach dem 1. Studienjahr das Studium gewechselt oder ein Studienjahr wiederholt hat.
  • Im 2. Studienzyklus (Master, Postgraduate usw.) kann die Studienbeihilfe für die Regelstudienzeit gewährt werden. Die Regelstudienzeit kann verlängert werden um:
    • 2 Bonussemester, wenn der Studierende seine Bonussemester im 1. Studienzyklus nicht genutzt hat; oder
    • 1 Bonussemester, wenn der Studierende bereits ein Bonussemester im 1. Studienzyklus genutzt hat.
  • Im 3. Studienzyklus (Doktorat, PhD) kann die Studienbeihilfe für höchstens 8 Semester gewährt werden.

Möchte ein Studierender seinen nicht abgeschlossenen Studienzyklus abschließen, kann er die gesamte Beihilfe für höchstens 2 zusätzliche Semester in Form eines Darlehens beziehen. Hierzu muss er:

  • im letzten Jahr des Zyklus immatrikuliert sein, den er abschließen will;
  • seinem Formular einen formlosen schriftlichen Antrag auf Verlängerung des Darlehens (prolongation prêt uniquement) beifügen.

Die Studienbeihilfe kann verweigert werden, wenn der Studierende keinen Fortschritt in seinem Studium nachweisen kann. Die Überprüfung findet im Wesentlichen nach dem 2. Studienjahr statt.

Der Studierende kann aufgefordert werden, eine Teilnahmebescheinigung für die belegten Kurse, Praktika und Übungen an der Hochschule, die absolvierten Pflichtpraktika und die Anwesenheit während sämtlicher Prüfungen seines Studiengangs vorzulegen.

Um die Beihilfe für das 3. Studienjahr zu beziehen, muss der Studierende eine der 3 folgenden Bedingungen erfüllen:

  • während der ersten 2 Studienjahre in dem Studiengang, in dem er immatrikuliert ist, mindestens 60 ECTS erworben haben; oder
  • am Ende seines 2. Studienjahres mindestens 30 ECTS erworben haben, falls der Studierende spätestens nach dem 1. Studienjahr das Studium gewechselt hat; oder
  • zum 2. Studienjahr zugelassen worden sein, wenn der Studienzyklus keine ECTS vorsieht, sondern durch die Studienzeit bestimmt wird.
Achtung: Ist der Studierende in seinem 3. Studienjahr im 1. Jahr eines Hochschulstudiengangs immatrikuliert, wird ihm die finanzielle Beihilfe – unabhängig von den erzielten Ergebnissen – nicht bewilligt.

Studierende mit Behinderung, die die Studienbeihilfe über die üblich gewährte Zusatzzeit hinaus beziehen wollen, müssen eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. In dieser muss eine langfristige oder endgültige gravierende Beeinträchtigung der physischen, geistigen, sensorischen, kognitiven oder psychischen Funktionen bestätigt werden, die das übliche Vorankommen während des Studiums erschwert.

Der Studienfortschritt von Studierenden mit Behinderung, die in den Studienjahren 2019/2020 oder 2020/2021 für ein förderungswürdiges Hochschulstudium eingeschrieben waren, wird spätestens 4 Jahre nach Absolvierung des ersten Studienzyklus überprüft.

Sonderbestimmungen für Studierende, die in den Studienjahren 2019/2020 oder 2020/2021 an einer Hochschule eingeschrieben waren

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden bezüglich der Studierenden, die im Sommersemester 2019/2021 oder während des Studienjahres 2020/2021 für ein förderungswürdiges Hochschulstudium eingeschrieben waren, spezifische Maßnahmen ergriffen.

Diese Maßnahmen umfassen ein zusätzliches „COVID-Bonussemester“ für die genannten Studierenden und eine Verschiebung der nach 2 Studienjahren vorgesehenen Überprüfung des Studienfortschritts.

Hinweis: Studierende können im Zuge ihres Hochschulstudiums nur ein einziges COVID-Bonussemester in Anspruch nehmen. Ein Anspruch auf dieses zusätzliche Semester besteht zudem nur dann, wenn die Studierenden in ihrem Studienland nicht bereits in den Genuss einer ähnlichen Maßnahme (wie zum Beispiel die Erhöhung der offiziellen Studiendauer für den Abschluss des Hochschulstudiengangs) gekommen sind.

Demnach gilt für eingeschriebene Studierende Folgendes:

  • Studierende im 1. Zyklus können die Stipendien und Darlehen höchstens 3 Einheiten länger als die für den Abschluss des Studienzyklus vorgesehene Regelstudienzeit beziehen.
  • Studierende im 2. Zyklus können die Stipendien und Darlehen für die Anzahl an Semestern beziehen, die für den Abschluss des Studienzyklus offiziell vorgesehen ist. Diese Anzahl erhöht sich um:
    • 3 Einheiten, wenn der Studierende den 1. Zyklus innerhalb der für diesen Studienzyklus vorgesehenen Regelstudienzeit abgeschlossen hat; oder
    • 2 Einheiten, wenn der Studierende die für den Abschluss des 1. Studienzyklus vorgesehene Regelstudienzeit um eine Einheit überschritten hat; oder
    • 1 Einheit, wenn der Studierende die für den Abschluss des 1. Studienzyklus vorgesehene Regelstudienzeit um 2 Einheiten überschritten hat.
  • Studierende, die für einen einstufigen Studiengang eingeschrieben sind, können die Stipendien und Darlehen höchstens 3 Einheiten länger als die für den Abschluss des Studienzyklus vorgesehene Regelstudienzeit beziehen.
  • Studierende, die in einer Forscherausbildung eingeschrieben sind, können die Stipendien und Darlehen höchstens 9 Semester beziehen.

Möchte ein Studierender, der in den Genuss des sogenannten COVID-Bonussemesters oder einer ähnlichen Maßnahme in seinem Studienland gekommen ist, ein nicht abgeschlossenes Studium (1. Zyklus, 2. Zyklus oder einstufiger Studiengang) abschließen, kann er die gesamte Beihilfe für ein zusätzliches Semester in Form eines Darlehens beziehen.

Bezüglich der Verschiebung der Überprüfung des Studienfortschritts gilt Folgendes: Studierende, die in den Studienjahren 2019/2020 oder 2020/2021 für ein förderungswürdiges Hochschulstudium eingeschrieben waren und ihr Studium nach dem Studienjahr 2020/2021 nicht gewechselt haben, müssen eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, um im 4. Studienjahr des 1. Studienzyklus noch Studienbeihilfe beziehen zu können:

  • in den ersten 3 Studienjahren in demselben Studiengang mindestens 60 ECTS erworben haben;
  • spätestens nach dem 3. Studienjahr 30 ECTS erworben haben, falls sie nach der ersten Immatrikulation das Studium gewechselt haben;
  • bei einem Hochschulstudiengang, bei dem der Studienzyklus durch die Studienzeit bestimmt wird, im 2. Studienjahr immatrikuliert sein.

Die Auswirkungen dieser Maßnahmen kommen den betreffenden Studierenden, die innerhalb der vorgeschriebenen Fristen einen Antrag auf staatliche Studienbeihilfe stellen, automatisch zugute.

Vorschriften zur Nichtvereinbarkeit

Die Beihilfe kann nicht mit folgenden Vorteilen kumuliert werden:

  • infrage kommenden und ausbezahlten Studienbeihilfen und gleichwertigen Beihilfen des Wohnsitzlandes des Studierenden;
  • sonstigen finanziellen Vorteilen, die sich aus der Tatsache ergeben, dass es sich bei der antragstellenden Person um einen Studierenden handelt.

Dies beinhaltet insbesondere Stipendien und Darlehen, Kindergeld, regionale Beihilfen, Wohngeld usw.

Die antragstellenden Personen müssen Bescheinigungen der zuständigen Behörden des Wohnsitzlandes vorlegen, die die Höhe der Beihilfen und der sonstigen finanziellen Vorteile ausweisen, auf die bei den Behörden im Wohnsitzland ein Anspruch besteht. Dieser Betrag wird in voller Höhe von der vom luxemburgischen Staat bewilligten Beihilfe abgezogen.

Auf der ausgestellten Bescheinigung muss gegebenenfalls der Ablehnungsgrund angegeben werden. Bescheinigungen, die für die Ablehnung verwaltungstechnische Gründe aufführen, werden nicht akzeptiert.

In der Praxis müssen nichtansässige Studierende die Studienbeihilfe in ihrem Wohnsitzland beantragen (zum Beispiel: „Crous“ oder „bourse régionale pour les formations sociales et paramédicales“ in Frankreich, „allocations d'études“ in Belgien oder „BAföG“ in Deutschland) und einen Nachweis für die Beantragung erbringen.

Studierende, die keine solche Bescheinigung vorweisen können, wird die Studienbeihilfe nicht gewährt.

Stipendien, die aufgrund eines besonderen Verdienstes des Studierenden vergeben werden, sowie die im Rahmen eines internationalen Mobilitätsprogramms (Erasmus+) gezahlten Stipendien sind nicht betroffen.

Rückzahlung der Beihilfen

Die gewährte Studienbeihilfe ist unverzüglich zu erstatten, wenn die antragstellende Person die Beihilfe aufgrund wissentlich falscher oder unvollständiger Angaben bezogen hat. Studienbeihilfen in Form von Darlehen sind zuzüglich der gesetzlichen Zinsen vom Zeitpunkt der Auszahlung bis zur Erstattung zurückzuzahlen.

Personen, die eine der vorgesehenen Beihilfen auf der Grundlage wissentlich falscher oder unvollständiger Angaben erhalten haben, können mit einer Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe belegt werden.

Rechtsmittel

Die Ablehnung des Antrags auf Studienbeihilfe ist eine Verwaltungsentscheidung, gegen die unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen die üblichen Rechtsmittel (außergerichtlicher Rechtsbehelf, gerichtlicher Rechtsbehelf) eingelegt werden können.

Die antragstellende Person kann sich darüber hinaus an den Ombudsmann wenden.

Formulare/Online-Dienste

Hauptantrag auf staatliche Studienbeihilfe für Hochschulstudien - Winter

Ihre in diesem Formular erfassten personenbezogenen Informationen werden von der zuständigen Verwaltungsbehörde verarbeitet, um Ihren Antrag erfolgreich abzuschließen.

Diese Informationen werden von der Behörde für den zur Verarbeitung erforderlichen Zeitraum gespeichert.

Die Empfänger Ihrer Daten sind die im Rahmen Ihres Antrags zuständigen Verwaltungsbehörden. Um die Empfänger der in diesem Formular erfassten Daten zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die für Ihren Antrag zuständige Behörde.

Gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr haben Sie das Recht auf Zugang, Berichtigung und gegebenenfalls Löschung Ihrer personenbezogenen Informationen. Sie haben zudem das Recht, Ihre erteilte Einwilligung jederzeit zu widerrufen.

Weiterhin können Sie, außer in Fällen, in denen die Verarbeitung Ihrer Daten verpflichtend ist, Widerspruch einlegen, wenn dieser rechtmäßig begründet ist.

Wenn Sie diese Rechte ausüben und/oder Einsicht in Ihre Informationen nehmen möchten, können Sie sich unter den im Formular angegebenen Kontaktdaten an die zuständige Verwaltungsbehörde wenden. Sie haben außerdem die Möglichkeit, bei der Nationalen Kommission für den Datenschutz Beschwerde einzulegen (Commission nationale pour la protection des données, 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux).

Wenn Sie Ihren Vorgang fortsetzen, akzeptieren Sie damit, dass Ihre personenbezogenen Daten im Rahmen Ihres Antrags verarbeitet werden.

Demande d'aide financière de l'Etat pour études supérieures - Hiver

Les informations qui vous concernent recueillies sur ce formulaire font l’objet d’un traitement par l’administration concernée afin de mener à bien votre demande.

Ces informations sont conservées pour la durée nécessaire par l’administration à la réalisation de la finalité du traitement

Les destinataires de vos données sont les administrations compétentes dans le cadre du traitement de votre demande. Veuillez-vous adresser à l’administration concernée par votre demande pour connaître les destinataires des données figurant sur ce formulaire. Conformément au règlement (UE) 2016/679 relatif à la protection des personnes physiques à l'égard du traitement des données à caractère personnel et à la libre circulation de ces données, vous bénéficiez d’un droit d’accès, de rectification et le cas échéant d’effacement des informations vous concernant. Vous disposez également du droit de retirer votre consentement à tout moment.

En outre et excepté le cas où le traitement de vos données présente un caractère obligatoire, vous pouvez, pour des motifs légitimes, vous y opposer.

Si vous souhaitez exercer ces droits et/ou obtenir communication de vos informations, veuillez-vous adresser à l’administration concernée suivant les coordonnées indiquées dans le formulaire. Vous avez également la possibilité d’introduire une réclamation auprès de la Commission nationale pour la protection des données ayant son siège à 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux.

En poursuivant votre démarche, vous acceptez que vos données personnelles soient traitées dans le cadre de votre demande.

Main application for State financial aid for students in higher education - Winter

To complete your application, the information about you collected from this form needs to be processed by the public administration concerned.

That information is kept by the administration in question for as long as it is required to achieve the purpose of the processing operation(s).

Your data will be shared with other public administrations that are necessary for the processing of your application. For details on which departments will have access to the data on this form, please contact the public administration you are filing your application with.

Under the terms of Regulation (EU) 2016/679 on the protection of natural persons with regard to the processing of personal data and on the free movement of such data, you have the right to access, rectify or, where applicable, remove any information relating to you. You are also entitled to withdraw your consent at any time.

Additionally, unless the processing of your personal data is compulsory, you may, with legitimate reasons, oppose the processing of such data.

If you wish to exercise these rights and/or obtain a record of the information held about you, please contact the administration in question using the contact details provided on the form. You are also entitled to file a claim with the National Commission for Data Protection (Commission nationale pour la protection des données), headquartered at 15, boulevard du Jazz L-4370 Belvaux.

By submitting your application, you agree that your personal data may be processed as part of the application process.

Zuständige Kontaktstellen

Ihre Meinung interessiert uns

Wie würden Sie den Inhalt dieser Seite bewerten?

Zum letzten Mal aktualisiert am