Die Subvention für den Verbleib im Schulsystem für Schüler des klassischen oder allgemeinen Sekundarunterrichts beantragen

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Ziel dieser Subvention ist es, Schülern in einer psychosozialen Notlage zu ermöglichen, bis zum Erhalt des Abschlusszeugnisses des Sekundarunterrichts, eines Techniker-Diploms, eines Diploms über die berufliche Reife oder eines Berufsbefähigungszeugnisses weiterhin die Schule zu besuchen.

Diese Subvention ist nicht mit der Beihilfe für einkommensschwache Haushalte kumulierbar.

Zielgruppe

Folgende Schüler können eine Subvention für den Verbleib im Schulsystem bei der Zentralstelle für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung (Centre psycho-social et d’accompagnement scolaires) beantragen:

  • volljährige Schüler, die zum Zeitpunkt der Antragstellung jünger als 30 Jahre sind;
  • Schüler, die in Vollzeit oder für den berufsbegleitenden Unterricht im allgemeinen oder klassischen Sekundarunterricht in Luxemburg an einer öffentlichen Schule oder einer vertraglich geregelten Privatschule, die die Lehrpläne des luxemburgischen öffentlichen Unterrichts befolgt, angemeldet sind.

Voraussetzungen

Zum Erhalt der Subvention für den Verbleib im Schulsystem müssen volljährige Schüler:

  • alleine leben;
  • in einer psychosozialen Notlage sein;
  • Miete zahlen;
  • die Schule in Vollzeit oder für den berufsbegleitenden Unterricht besuchen;
  • vom SePAS ihrer Schule betreut werden;
  • sie dürfen nicht im Besitz eines der folgenden Abschlüsse sein:
    • Abschlusszeugnis des klassichen Sekundarunterrichts;
    • Abschlusszeugnis des allgemeinen Sekundarunterrichts;
    • Techniker-Diplom;
    • Diplom über die berufliche Reife;
    • Berufsbefähigungszeugnis.

Die psychosoziale Notlage wird vom Dienst für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung (Service psycho-social et d’accompagnement scolaire - SePAS) der Schule oder der Zentralstelle für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung festgestellt.

Fristen

Die Subvention kann jederzeit während des Schuljahres beantragt werden.

Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Betroffene Schüler können einen Termin mit dem Dienst für schulpsychologische Beratung und Schulorientierung (SePAS) ihrer Schule vereinbaren, der ihnen beim Ausfüllen ihres Antrags behilflich ist.

Anlässlich dieses Termins wird von einem Sozialarbeiter ein Bericht über die soziale und finanzielle Situation erstellt.

Anschließend übermittelt der SePAS eine vollständige Akte an die CePAS, welche diese bestätigen und bewilligen muss.

Anträge, die die Bedingungen bezüglich der psychosozialen Notlage nicht erfüllen, werden abgelehnt. Der Antragsteller wird über die Ablehnungsgründe informiert.

Der Schüler muss den Direktor der CePAS und den SePAS über jede Änderung seiner Situation informieren, die einen Einfluss auf die Bewilligung, die Einstellung oder die Höhe der Subvention haben könnte.

Zuständige Kontaktstellen

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