EcoLabel für Fremdenverkehrseinrichtungen

Das EcoLabel für luxemburgische Fremdenverkehrseinrichtungen ist ein nationales ökologisches Label, das die Beherbergungsbetriebe fördern soll, die sich für den Schutz von Umwelt und Klima im Großherzogtum Luxemburg einsetzen.

Damit sich die Bewerbereinrichtungen auf die Zertifizierungsprüfung vorbereiten können, bietet das OekoZenter Lëtzebuerg seine Hilfe an, indem es diese Einrichtungen besichtigt. Mit dieser Vorprüfung geht eine genaue Untersuchung in den Bereichen Energie, Wasser, Abfälle, Umweltmanagement und Versorgung einher, wobei die erfüllten Kriterien und die verbesserungswürdigen Punkte aufgezeigt und Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden.

Anträge auf Erteilung des Labels müssen beim OekoZenter Lëtzebuerg gestellt werden.

Das Label wird von der Generaldirektion für Tourismus (Direction générale du Tourisme) in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung (Département de l'Environnement) vergeben.

Zielgruppe

Die Bewerbung für die Erteilung des Labels ist freiwillig und betrifft Einrichtungen mit Übernachtungsmöglichkeit, insbesondere:

  • Hotels, Herbergen, Pensionen;
  • Ferienwohnungen und Fremdenverkehrseinrichtungen auf dem Lande (z. B. Bauernhöfe und Landherbergen);
  • Camping-Plätze;
  • Gruppenunterkünfte (z. B. Jugendherbergen).
Einrichtungen nur mit Bewirtungsangebot sind nicht zugelassen.

Das EcoLabel richtet sich im Wesentlichen an Einrichtungen, die beabsichtigen:

  • die wirtschaftliche Entwicklung mit dem Umweltschutz zu verbinden;
  • das Beratungsangebot und die Marktkenntnisse der erfahrenen Berater des OekoZenter zu nutzen;
  • ihre Position in einem Tourismusmarkt zu finden, in dem Umweltfragen immer mehr an Bedeutung gewinnen;
  • ihre Umweltbilanz zu verbessern, insbesondere durch Energie- und Wassereinsparung, eine bessere Abfallentsorgung und Nutzung von Reinigungsmitteln;
  • sich von den anderen Einrichtungen durch eine Auswahl an frischen, regionalen, biologischen und Fair-trade-Produkten abzuheben.

Vorgehensweise und Details

Beratungsgespräch

Damit sich Interessenten um das EcoLabel für Fremdenverkehrseinrichtungen bewerben können, müssen sie sich an das OekoZenter wenden, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Die Antragsteller können sich auf das Gespräch vorbereiten, indem sie eine Selbstkontrolle auf der Grundlage eines spezifischen Kriterienkatalogs durchführen und beginnen, die Formulare und Tabellen des OekoZenters auszufüllen.

Im Laufe des Beratungsgesprächs wird ein Berater:

  • die Stärken und Schwächen der Einrichtung ermitteln;
  • die notwendige Hilfe leisten, um die Kriterien zu erfüllen;
  • beurteilen, ob die Einrichtung sich um das Label bewerben kann.

Anmeldung zur Kontrolle

Der Antragsteller schickt das Anmeldeformular zur EcoLabel-Kontrolle des OekoZenters.

Es wird anschließend ein offizieller Termin für die Zertifizierungsprüfung festgelegt, in dessen Verlauf eine Kommission damit befasst ist, die Einhaltung der Kriterien durch die Einrichtung zu überprüfen.

Das Label wird an die Einrichtungen vergeben, die:

  • alle Pflichtkriterien erfüllen;
  • mindestens 50 % der optionalen Kriterien in jedem Themenbereich erfüllen.

Für die Vergabe des Labels ist ein einmaliger Beitrag in Höhe von 74 Euro an das OekoZenter zu entrichten.

Die Generaldirektion für Tourismus vergibt das EcoLabel in Form einer Urkunde und einer Plakette zur Anbringung an einer gut sichtbaren Stelle der jeweiligen Einrichtung. Alle EcoLabel-Betriebe werden auf der Internetseite von EcoLabel vorgestellt.

Gültigkeit und Erneuerung des Labels

Das EcoLabel für Fremdenverkehrseinrichtungen ist 3 Jahre gültig. Vor Ablauf wird die Einrichtung vom OekoZenter zwecks Erneuerung oder Rückgabe kontaktiert.

Bei Beschwerden können außerordentliche Kontrollen durchgeführt werden. Werden die Kriterien in der Einrichtung nicht eingehalten, kann das Label entzogen werden.

Eine Einrichtung, die das Label besitzt, muss die Generaldirektion für Tourismus informieren, wenn der Eigentümer oder Betreiber wechselt.

Zuständige Kontaktstellen

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