Beihilfe zur Förderung der Mobilität von Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren

Mit der Beihilfe des Ministeriums für Kultur zur Förderung der Mobilität von Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren sollen die internationale Verbreitung des luxemburgischen kulturellen Schaffens sowie die Präsenz von Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren auf kulturellen Events im Ausland gefördert werden.

Das Ministerium für Kultur gewährt Beihilfen für ein oder mehrere Projekte, die in einem Kalenderjahr im Ausland stattfinden.

Diese Beihilfen sind für Kulturschaffende und professionelle Kulturakteure gedacht, die in folgenden Bereichen tätig sind:

  • bildende Kunst, Architektur, Design und Kunsthandwerk;
  • Zirkus und Straßenkunst;
  • audiovisuelle Werke und Programmkino;
  • Tanz;
  • Literatur;
  • Musik;
  • kulturelles Erbe, Geschichte, folkloristische Traditionen;
  • soziokultureller Bereich;
  • Theater und darstellende Kunst;
  • multidisziplinäre Projekte.
Die vollständigen Zuschussanträge (Formular + alle erforderlichen Belege) sind mindestens 2 Monate vor Beginn des Projekts beim Ministerium für Kultur einzureichen. Nur vollständige Anträge, die fristgerecht eingereicht wurden, werden bearbeitet. Das Fehlen von Belegen in der Akte des Antragstellers muss ordnungsgemäß begründet werden.

Zielgruppe

Förderfähige Personen

Die Beihilfe richtet sich an natürliche Personen, die luxemburgische Bürger oder in Luxemburg wohnhaft sind, Kulturschaffende und professionelle Kulturakteure sowie an Zusammenschlüsse, Gruppen oder Ensembles von Künstlern, die nicht in der Rechtsform einer Vereinigung ohne Gewinnzweck organisiert sind.

Die Vereinigungen ohne Gewinnzweck müssen einen Antrag auf Beihilfe zur Förderung der Mobilität von Vereinigungen des Kultursektors einreichen.

Personen, die keine luxemburgischen Bürger und im Ausland wohnhaft sind, Gemeinden, Vereinigungen und Einrichtungen, die einen Vertrag mit dem Ministerium für Kultur geschlossen haben, Einzelkaufleute, Handelsgesellschaften, ausländische Vereinigungen, Schuleinrichtungen, karitative Vereinigungen sowie gemeindeeigene Musik- und Blaskapellen und Chöre können diese Beihilfe nicht beantragen.

Förderfähige Projekte

Die Beihilfe des Ministeriums für Kultur zur Förderung der Mobilität von Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren für die Umsetzung kultureller Projekte im Ausland kann für die folgenden Projekte gewährt werden (Aufzählung ist nicht erschöpfend):

  • Teilnahme an Festivals;
  • Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen;
  • Künstlerresidenzen.

Darüber hinaus sind auch folgende Projektarten, die im Ausland stattfinden, förderfähig:

  • im Bereich bildende Kunst, Architektur, Design und Kunsthandwerk:
    • Ausstellungen;
    • Teilnahme an Kunstmessen;
  • im Bereich audiovisuelle Werke und Programmkino:
    • Ausstellungen;
    • Teilnahme an Kunstmessen;
  • im Bereich Tanz:
    • internationale Verbreitung von Tanzproduktionen;
    • Teilnahme an Tanzmessen;
  • im Bereich Literatur:
    • Teilnahme an Buchmessen;
    • Autorenlesungen;
  • im Bereich Musik:
    • Tourneen;
  • im Bereich Theater, darstellende Kunst, Zirkus und Straßenkunst:
    • internationale Verbreitung von Theaterproduktionen;
  • in den multidisziplinären, sozialen und pädagogischen Bereichen sowie in den Bereichen kulturelles Erbe, folkloristische Traditionen, Geschichte und Interkulturalität:
    • internationale Verbreitung des kulturellen Schaffens;
    • Ausstellungen.

Nicht förderfähige Projekte

Die Beihilfe des Ministeriums für Kultur zur Förderung der Mobilität von Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren kann nicht gewährt werden für:

  • Projekte, die dem Ziel und Zweck eines anderen vom Ministerium für Kultur angebotenen Zuschusses entsprechen;
  • Projekte ohne kulturelle oder künstlerische Dimension;
  • Projekte, mit denen Geldmittel für wohltätige Zwecke beschafft werden sollen;
  • Projekte, die von Vereinigungen und Einrichtungen initiiert werden, die einen Vertrag mit dem Ministerium für Kultur geschlossen haben;
  • Projekte, die keinen Mehrwert für Luxemburg bringen;
  • Projekte, die im Rahmen der Grundschul-, Sekundarschul- oder Hochschulausbildung stattfinden;
  • Kauf von Anlagewerten, bestehenden Projekten oder Instrumenten;
  • Betriebskosten und Gehälter von Mitarbeitern der Vereinigung;
  • Projekte, die vom FilmFund gefördert werden;
  • Tanzprojekte, die im Rahmen von Trois C-L (das TROIS C-L wurde vom Ministerium für Kultur mit der Verwaltung der finanziellen Beihilfen für choreografische Projekte in Luxemburg beauftragt) förderfähig sind;
  • Bau, Kauf, Miete oder Renovierung von Proberäumen;
  • touristische Projekte;
  • Von der Galerie des Künstlers oder vom Verlagshaus des Autors initiierte Projekte. Das Ministerium für Kultur trägt nicht die organisatorischen Kosten; diese müssen vom Galeristen oder vom Verlagshaus übernommen werden;
  • Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen;
  • in Kooperation mit den diplomatischen Stellen in Luxemburg organisierte Aktivitäten.

Fristen

Kulturschaffende und professionelle Kulturakteure, die in den Genuss des Zuschusses gelangen möchten, müssen ihren vollständigen Antrag spätestens 2 Monate vor Beginn der Umsetzung des Projekts einreichen, wobei der Poststempel maßgeblich ist.

Nach Beginn der Umsetzung des Projekts eingereichte Anträge werden abgelehnt.

Beispiel: Bei Projekten, deren effektive Umsetzung am 1. Juni beginnen soll, muss der Antrag spätestens am 1. April eingereicht worden sein.

Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Das Dossier muss den Antrag auf Beihilfe zur Förderung der Mobilität von Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren sowie folgende Dokumente enthalten:

  • detaillierter vorläufiger Budgetplan für das Projekt, das Gegenstand des Antrags ist;
  • zeitlicher Ablaufplan für das oder die Projekte;
  • detaillierter, beglaubigter und unterzeichneter Lebenslauf;
  • Fotos, Reproduktionen oder Veröffentlichungen der produzierten Werke;
  • Presseunterlagen;
  • Einladung eines Organisators und Programm im Falle der Teilnahme an einer Ausstellung, einer Tournee, einer Messe, einer Konferenz oder einem Festival im Ausland;
  • jedes andere Dokument, das zur Begründung des Antrags hilfreich ist.

Die Antragsteller müssen das Antragsformular wie folgt ausfüllen:

  • per Computer;
  • in französischer, deutscher, luxemburgischer oder englischer Sprache.

Der vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Antrag, dem alle geforderten Dokumente beigefügt sind, ist von den Kulturschaffenden und professionellen Kulturakteuren an das Ministerium für Kultur per Post oder per E-Mail an folgende Adresse zu schicken: subsides@mc.etat.lu.

Nach Eingang des Antrags schickt das Ministerium für Kultur:

  • entweder eine Eingangsbestätigung, sofern der Antrag vollständig ist;
  • oder ein Schreiben, in dem angegeben ist, welche Dokumente nachgereicht werden müssen, damit das Dossier vollständig ist.

Nur vollständige Anträge werden bearbeitet.

Gewährung der Beihilfe

Das Beratungsorgan des Ministers für Kultur, das sich aus Vertretern der Leitung und der Dienststellen für Kultur und Finanzen des Ministeriums für Kultur zusammensetzt, tritt grundsätzlich alle 2 Monate zusammen und prüft jeden Antrag nach folgenden Beurteilungskriterien:

  • Innovation und künstlerische Qualität des Projekts, d. h. Beschreibung der innovativen und originellen Aspekte des Projekts. Der Antragsteller muss deutlich machen, auf welche Weise das Projekt die Entwicklung eines hochwertigen künstlerischen Schaffens fördert;
  • Entwicklung der Künstlerkarriere des Antragstellers, d. h. die positive Wirkung der Mobilität auf die künstlerische und berufliche Entwicklung des Antragstellers;
  • Steuerung und Machbarkeit des Projekts, d. h. Stimmigkeit des Projekts. Der Antragsteller muss präzise und deutlich die verschiedenen Phasen des Projekts vom Konzept bis zur Umsetzung beschreiben;
  • Budgetplanung des Projekts, d. h. ein detaillierter, transparenter und realistischer Budgetplan. Der Antragsteller muss belegen, dass der beantragte Zuschuss für die Umsetzung des Projekts unerlässlich ist. Die Kosten für die Mobilität müssen im Verhältnis zur möglichen Wirkung auf die Karriereentwicklung stehen. Es müssen alle anderen (öffentlichen oder privaten) Finanzierungsquellen angegeben werden. Dem Antragsteller wird nahegelegt, parallel zur staatlichen Unterstützung weitere Quellen für finanzielle Mittel auszumachen;
  • Erfahrung des Projektträgers und Engagement für die Kulturszene, d. h. Erfahrung des Antragstellers mit der Organisation ähnlicher Projekte, belegt durch beigefügte Dokumente wie Presseunterlagen;
  • Engagement für die internationalen Kulturbeziehungen, d. h. inwieweit das Projekt im internationalen kulturellen Kontext anzusiedeln ist (welche Rolle spielt die Kultur bei der Förderung der kulturellen Vielfalt und der Einhaltung der Menschenrechte, bei der Förderung des gegenseitigen Respekts und des interkulturellen Dialogs, bei der Umsetzung der europäischen Werte, bei der Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung usw.) und mit den außenpolitischen Themen vereinbar ist.

Das Ministerium teilt dem Antragsteller per Post seine Antwort mit, und die Beihilfe wird schnellstmöglich an den Empfänger gezahlt.

Höhe der Beihilfe

Die Beihilfe wird in Form einer direkten Zahlung einer finanziellen Beihilfe an den Empfänger gezahlt, im Allgemeinen vor der effektiven Umsetzung des Projekts.

Die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Kultur darf generell 60 % der Gesamtkosten des Projekts, für das die finanzielle Beihilfe beantragt wurde, nicht übersteigen.

Pflichten des Antragstellers

Sobald die Beihilfe gewährt wurde, muss der Antragsteller bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

  • die Beihilfe darf nur für die mit dem Projekt, für das sie beantragt wurde, verbundenen Kosten und Aufwendungen verwendet werden;
  • alle Präsentations-, Informations- und Werbematerialien, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, einschließlich der Website, müssen mit dem Hinweis „Avec le soutien du ministère de la Culture“ (Mit der Unterstützung des Ministeriums für Kultur) und dem Logo des Ministeriums versehen werden;

Darüber hinaus muss der Antragsteller dem Ministerium für Kultur innerhalb von 3 Monaten nach der Umsetzung des Projekts ein Berichtsformular mit allen geforderten Dokumenten übermitteln.

Formulare/Online-Dienste

Aide à la mobilité pour créateurs et professionnels du secteur culturel

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