Wiederherstellung und Verbesserung des Erhaltungszustands besonderer Mikro-Standorte im Wald

Die Regelung bezüglich der Beihilfen zur Erhaltung und Verbesserung der Ökosystemleistungen der Wälder sieht eine Beihilfe vor, deren Zielsetzung es ist, den Erhaltungszustand besonderer Mikro-Standorte im Wald und ihrer Biozönosen wiederherzustellen und zu verbessern:

Interessenten müssen ihren Antrag beim örtlich zuständigen Bezirk einreichen, der ihnen die Entscheidung der Naturverwaltung (Administration de la nature et des forêts) übermittelt.

Zielgruppe

Jeder, der eine Beihilfe für die Verbesserung des Erhaltungszustands besonderer Mikro-Standorte in Anspruch nehmen möchte, muss diese beim zuständigen Bezirksleiter beantragen.

Voraussetzungen

Die betreffenden Flächen müssen sich in einer Grünzone befinden. Ausgeschlossen sind Flächen, auf denen Pestizide zum Einsatz kommen oder Bodenarbeiten durchgeführt werden, die die Bodenstruktur schädigen (Bearbeitung und Stockrodung).

Fristen

Der Antragsteller muss seinen Antrag schriftlich vor Beginn der Arbeiten beim jeweiligen Bezirksleiter einreichen.

Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Bei der Antragstellung muss der Antragsteller Folgendes auf dem Formular angeben:

  • seinen Namen und Vornamen;
  • seine Adresse;
  • seine Telefonnummer;
  • seine Bankverbindung;
  • seine nationale Identifikationsnummer;
  • die Fläche des gesamten Waldbesitzes;
  • Angaben zur betreffenden Fläche (Gemeinde, Abschnitt, Gemarkung, Katasternummer, Katasterfläche, Schutzzone).

Besitzt der Antragsteller einen landwirtschaftlichen Betrieb, muss er zudem Folgendes angeben:

  • seine Betriebsnummer;
  • die Nummer seiner landwirtschaftlichen Versicherung.

Belege

Der Antragsteller muss seinem Antrag folgende Unterlagen beifügen:

  • eine topografische Karte (Maßstab 1:10.000) mit Angabe der Lage der Flächen;
  • einen Auszug aus dem Katasterplan der betreffenden Parzellen;
  • eine Kopie des durch den Minister genehmigten Angebots für die auszuführenden Arbeiten;
  • eine Kopie der in dem vom Minister genehmigten Bewirtschaftungsplan vorgesehenen Maßnahmen;

Nach Beendigung der Arbeiten muss eine Kopie der quittierten Rechnung vorgelegt werden.

Beschluss

Der jeweilige Bezirksleiter übermittelt dem Antragsteller den Bescheid der Naturverwaltung bezüglich der Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um eine Beihilfe zu erhalten.

Höhe der Beihilfe

Die Beihilfe besteht in der Übernahme eines Teils der Kosten gemäß folgender Staffelung:

  • 50 % der Gesamtkosten der Maßnahmen für die Wiederherstellung oder Verbesserung des Erhaltungszustands in Waldhabitaten, die unter Anhang 1 des Gesetzes vom 18. Juli 2018 zum Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen aufgeführt sind;
  • 70 % der Gesamtkosten der Maßnahmen für die Wiederherstellung oder Verbesserung des Erhaltungszustands in Waldhabitaten, die unter Anhang 1 des Gesetzes als prioritär eingestuft sind.

Die Beihilfe wird nach Beendigung der Arbeiten gegen Vorlage einer Rechnung, eines entsprechenden Zahlungsbelegs oder sonstiger Belege binnen 2 Jahren nach der ursprünglichen Genehmigung ausgezahlt.

Verpflichtungen

Die Beihilfe kommt nur gegen Vorlage eines Bewirtschaftungsplans zur Auszahlung, in dem die spezifischen Bewirtschaftungsbedingungen und auszuführenden Maßnahmen zur Gewährleistung des angestrebten Schutzes festgelegt sind. Der Bewirtschaftungsplan muss vom Minister genehmigt werden.

Um die Beihilfe in Anspruch nehmen zu können, muss der Besitzer sich zur Einhaltung der Bedingungen und Maßnahmen des Bewirtschaftungsplans verpflichten.

Zurückzahlung der Beihilfe

Die gewährten Beihilfen müssen der Staatskasse erstattet werden, wenn:

  • sie durch Erklärungen erlangt wurden, deren Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit dem Empfänger bewusst waren;
  • die Auflagen zur Gewährung der Beihilfen vom Empfänger nicht beachtet wurden. In diesem Fall muss der Empfänger auch Zinsen zum gesetzlichen Zinssatz zahlen, die ab dem Tag der Auszahlung bis zum Tag der Erstattung berechnet werden.

Im Falle der Feststellung einer Falschangabe durch grobe Fahrlässigkeit oder Nichtbeachtung der Grundsätze einer guten waldbaulichen Praxis wird der Empfänger für das betreffende Jahr ausgeschlossen.

Bei vorsätzlicher Falschangabe wird er auch im Folgejahr ausgeschlossen.

Formulare/Online-Dienste

Förderantrag zur Wiederherstellung und Verbesserung des Erhaltungszustandes von speziellen Mikro-Standorten und ihrer Biozönosen in Waldgebieten

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Demande d'aide pour la restauration et l'amélioration de l'état de conservation favorable des micro-stations particulières en milieu forestier

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