Antrag auf Personalkostenzuschuss für die Einstellung eines Beziehers der RMG-Eingliederungsentschädigung

Arbeitgeber, die einen Bezieher der RMG-Eingliederungsentschädigung einstellen, können beim Nationalen Solidaritätsfonds (Fonds national de solidarité – FNS) einen finanziellen Zuschuss zu den aus der Einstellung entstehenden Personalkosten beantragen.

Der Arbeitgeber stellt zunächst einen Zuschussantrag. Wenn dieser Antrag positiv beschieden wird, muss er monatlich die entstandenen Personalkosten melden.

Zielgruppe

Alle Unternehmen, die einen Bezieher der Eingliederungsentschädigung im Rahmen des garantierten Mindesteinkommens (revenu minimum garanti – RMG) einstellen, können beim Nationalen Solidaritätsfonds einen Zuschuss beantragen.

Das Unternehmen darf jedoch keine andere staatliche Förderung für die Einstellung dieses Mitarbeiters beantragt haben. Außerdem verpflichtet es sich, keine weitere staatliche Unterstützung zu beantragen, solange der Nationale Solidaritätsfonds die Personalkosten bezuschusst.

Voraussetzungen

Die einzustellende Person muss die im Gesetz zum garantierten Mindesteinkommen (RMG-Gesetz) vorgesehene Eingliederungsentschädigung tatsächlich beziehen.

Fristen

Der erste Antrag auf einen Zuschuss muss spätestens 1 Monat vor dem geplanten Einstellungsdatum gestellt werden (es gilt der Eingangsstempel).

Wenn der Antrag genehmigt wird, muss das Unternehmen monatlich jeweils bis zum 25. des Folgemonats des Monats, auf den sich der Antrag bezieht, einen Zuschussantrag einreichen.

Beispiel: Der Zuschussantrag für den Monat Mai muss spätestens am 25. Juni eingegangen sein.

Vorgehensweise und Details

Erstantrag

Der Arbeitgeber oder eine Person, die befugt ist, das Unternehmen rechtmäßig zu vertreten, muss das ausgefüllte Antragsformular für den Personalkostenzuschuss spätestens 1 Monat vor dem geplanten Einstellungstermin an das Nationale Sozialamt (Service national d'action sociale – SNAS) schicken (es gilt der Eingangsstempel).

Auf dem Formular sind folgende Angaben zu machen:

  • Name, Anschrift, MwSt.-Nr. und Matrikel-Nr. des Arbeitgebers;
  • Name, Anschrift und nationale Identifikationsnummer (matricule – 13-stellige Sozialversicherungsnummer) des künftigen Mitarbeiters;
  • Vertragsart (unbefristet oder befristet), Vertragsbeginn und ggf. -ende;
  • vorgesehene monatliche Arbeitszeit.

Folgende Unterlagen sind dem Antrag unbedingt beizufügen:

  • Auszug aus dem Handelsregister (Registre de Commerce et des Sociétés), aus dem hervorgeht, dass der Unterzeichner des Erstantrags für das Unternehmen zeichnungsberechtigt ist. Dieser Auszug darf am geplanten Einstellungsdatum nicht älter als 4 Monate sein;
  • Niederlassungsgenehmigung des Unternehmens;
  • Bescheinigung der Zentralstelle der Sozialversicherungen (Centre commun de la sécurité sociale) über die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge. Diese Bescheinigung darf am geplanten Einstellungsdatum nicht älter als 2 Monate sein;
  • Bescheinigung der Einregistrierungs-, Domänen- und Mehrwertsteuerverwaltung (Administration de l’enregistrement, des domaines et de la TVA) über die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Abführung der Mehrwertsteuer (attestation de conformité aux obligations en matière de TVA). Diese Bescheinigung darf am geplanten Einstellungsdatum nicht älter als 4 Monate sein;
  • Bescheinigung über die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (attestation de non-obligation relative au paiement des impôts et des taxes) und über die Erklärung der Einbehaltung der Steuern auf Löhne und Gehälter (attestation relative à la déclaration de retenue d’impôts sur les traitements et salaires); diese Bescheinigung ist bei der Steuerverwaltung (Administration des contributions directes) einzuholen. Die Bescheinigung darf am geplanten Einstellungsdatum nicht älter als 4 Monate sein.

Das Nationale Sozialamt (SNAS) prüft den Antrag. Wird er positiv beschieden, informiert es den Arbeitgeber über die Modalitäten für die monatlichen Anträge.

Antrag auf den monatlichen Zuschuss

Nach der Arbeitsaufnahme durch den neuen Mitarbeiter muss der Arbeitgeber oder eine vertretungsbefugte Person monatlich die Personalkostenerstattung beantragen.

Hierzu ist das entsprechende Formular vollständig auszufüllen. Dabei sind insbesondere folgende Angaben zu machen:

  • Name, Anschrift und Bankverbindung des Unternehmens;
  • Name und nationale Identifikationsnummer (matricule – 13-stellige Sozialversicherungsnummer) des eingestellten Mitarbeiters;
  • Vertragsart und Arbeitszeiten;
  • Nettolohn, der an die eingestellte Person gezahlt wurde, und Arbeitgeberanteil der Sozialbeiträge.

Damit dem Antrag stattgegeben werden kann, sind mehrere Belege beizufügen:

  • beim 1. monatlichen Zuschussantrag:
    • Kopie des Arbeitsvertrags;

    • Kopie des Schreibens der Mutualität der Arbeitgeber (Mutualité des employeurs), in dem die Beitragsklasse und der Beitragssatz angegeben sind;

  • in allen monatlichen Anträgen:
    • Kopie der Lohnabrechnung;

    • Kopie eines Bankbelegs, aus dem hervorgeht, dass der Lohn im betreffenden Monat überwiesen wurde;

  • falls sich die Arbeitszeiten gegenüber dem ursprünglichen Arbeitsvertrag geändert haben, muss beim ersten monatlichen Antrag nach der Änderung eine Kopie des Nachtrags zum Arbeitsvertrag beigelegt werden.

Wenn der Lohn in Form einer Sammelüberweisung bezahlt wird, ist eine unterschriebene Erklärung beizufügen, die bestätigt, dass der dem angegebenen Bruttobetrag (abzüglich eventueller Pfändungen) entsprechende Nettobetrag an den Arbeitnehmer überwiesen wurde.

Das Formular und die Belege sind bis zum 25. des Folgemonats des Monats, auf den sich der Antrag bezieht, an folgende Anschrift zu schicken (es gilt der Eingangsstempel):

GSL Fiduciaire s.à.r.l
7, rue Portland
L-4281 Esch-sur-Alzette

Wird der Antrag genehmigt, übermittelt das Nationale Sozialamt eine Meldung an den Nationalen Solidaritätsfonds, der den Personalkostenzuschuss daraufhin auszahlt.

Höhe und Dauer des Zuschusses

Der Zuschuss darf nicht höher sein als der soziale Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer über 18 Jahren, zuzüglich des diesbezüglichen Arbeitgeberanteils.

Der Zuschuss kann für bis zu 36 Monate gewährt werden. Wenn die eingestellte Person im jeweiligen Sektor oder in einem bestimmten Beruf zum unterrepräsentierten Geschlecht gehört, ist eine Verlängerung auf bis zu 42 Monate möglich.

Formulare/Online-Dienste

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