Beantragung eines Zuschusses für wirtschaftliche Interessengemeinschaften

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Das Ministerium für Wirtschaft (Ministère de l'Economie) kann Kapitalzuschüsse gewähren, um Investitionen zu fördern, deren Ziel die Entwicklung der nationalen touristischen Infrastruktur ist.

Betroffen sind Investitionen bei:

  • der Durchführung von Projekten zur Ausstattung der regionalen touristischen Infrastruktur;
  • der modernen Ausstattung und Einrichtung von Strukturen zum Empfang und zur Information von Touristen;
  • der Installation in den Strukturen zum Empfang und zur Information von Touristen von Informations- und Kommunikationstechnologien wie z. B. der Erstellung einer Website, eines Online-Buchungssystems, einer App, eines WLAN-Netzwerks, eines Systems zur Vergabe von individuellen Codes oder der Einrichtung einer Firewall bzw. Installation eines Anti-Virus-Systems;
  • der Teilnahme an Touristikmessen oder -ausstellungen;
  • der Installation durch Eigentümer oder Betreiber von Beherbergungsbetrieben von Informations- und Kommunikationstechnologien wie z. B. der Erstellung einer Website, eines Online-Buchungssystems, einer App, eines WLAN-Netzwerks, eines Systems zur Vergabe von individuellen Codes oder der Einrichtung einer Firewall bzw. Installation eines Anti-Virus-Systems.

Zielgruppe

 Nur wirtschaftliche Interessengemeinschaften (groupements d’intérêts économiques - GIE) haben Anspruch auf diese Beihilfe.

Fristen

Bei Vorhaben, die den Betrag von 50.000 Euro ohne MwSt. überschreiten, ist der Beihilfeantrag unbedingt vor Beginn der Investitionen einzureichen.

Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Der Antragsteller muss anhand des dafür vorgesehenen Formulars einen ordnungsgemäß ausgefüllten Beihilfeantrag an die Generaldirektion für Tourismus (Direction générale du tourisme) richten.

Für den elektronischen Versand ist die E-Mail-Adresse aides.tourisme@eco.etat.lu zu verwenden.

Für den Versand per Post ist folgende Adresse zu benutzen:

Ministère de l’Économie
Direction générale du tourisme
Aides financières et comptabilité
B.P. 86
L-2937 Luxembourg

Belege

Dem Antrag ist Folgendes beizufügen:

  • das ordnungsgemäß ausgefüllte und unterschriebene Formular;
  • ein detaillierter Kostenvoranschlag für das Projekt;
  • ein Finanzierungsplan des Projekts;
  • Ausführungspläne;
  • ein Auszug aus dem Beratungsregister der Sitzung des Geschäftsführerrats, bei der das Projekt angenommen wurde;
  • Informationen betreffend andere staatliche Beihilfen (Kopien der Anträge auf Förderung, Bescheinigung der Kofinanzierung usw.);
  • ein Katasterauszug (Géoportail) zur Lokalisierung des Orts der Projektdurchführung;
  • gegebenenfalls Fotos zur Veranschaulichung der Projektdurchführung.

Höhe der Beihilfe

In folgenden Fällen darf die Höhe der Beihilfe 50 % der förderfähigen Investitionen nicht überschreiten:

  • Durchführung von Projekten zur Ausstattung der regionalen touristischen Infrastruktur;
  • moderne Ausstattung und Einrichtung von Strukturen zum Empfang und zur Information von Touristen;
  • Installation von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Strukturen zum Empfang und zur Information von Touristen;
  • Teilnahme an Touristikmessen oder -ausstellungen.

In folgenden Fällen darf die Höhe der Beihilfe 20 % der förderfähigen Investitionen nicht überschreiten:

  • Installation von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Beherbergungsbetrieben.

Ausnahmsweise und auf begründete Empfehlung des für Tourismus zuständigen Ministers kann die Regierung zusätzlich zu den allgemein bewilligten Beihilfen Sonderbeihilfen gewähren, falls:

  • die Investitionen zwingend erforderlich sind und die finanziellen Mittel der Gemeinden, Gemeindeverbände und Vereinigungen ohne Gewinnzweck nicht ausreichen;
  • die besagten Vorhaben von nationalem Interesse sind.

Auszahlung

Die Beihilfe wird nach Abschluss des Investitionsvorhabens und gegen Vorlage einer Endabrechnung samt quittierten Rechnungen ausgezahlt.

Erstattung

Die Beihilfeempfänger verlieren ihren Anspruch auf die gesamte bewilligte Beihilfe oder einen Teil davon, wenn die bezuschussten beweglichen und unbeweglichen Güter nicht mehr zu den gleichen Zwecken genutzt werden wie zum Zeitpunkt der Bewilligung.

In diesem Fall müssen die Empfänger die Beihilfe folgendermaßen erstatten:

  • vollständig, wenn das ausschlaggebende Ereignis vor Ablauf einer 5-jährigen Frist ab Bewilligung eintritt;
  • zur Hälfte, minus 10 % pro Jahr, wenn bereits mehr als 5 Jahre seit der Bewilligung verstrichen sind.

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