Nicht genehmigungspflichtige Tätigkeiten

Der Zugang zu den meisten beruflichen Tätigkeiten erfordert eine Niederlassungsgenehmigung und/oder andere Genehmigungen oder spezielle Zulassungen.

Vor seiner Niederlassung kann der betroffene Gewerbetreibende einen Grundsatzantrag (demande de principe) bei der Generaldirektion KMU und Unternehmertum (Direction générale PME et entrepreneuriat) einreichen, um bestätigt zu bekommen, dass er keine Genehmigung benötigt.

Zielgruppe

Für die folgenden Berufe kann eine Befreiung gewährt werden (Aufzählung ist nicht erschöpfend):

  • Dolmetscher, Übersetzer (wobei diese jedoch ihre Vereidigung beim Justizministerium (Ministère de la Justice) beantragen können, damit sie offizielle Übersetzungen vornehmen können);
  • Journalist;
  • freier Mitarbeiter;
  • Redakteur.

Möchte der Gewerbetreibende jedoch einen dieser Berufe in Form einer Handelsgesellschaft ausüben, muss er eine Niederlassungsgenehmigung als Kaufmann beantragen.

Vorgehensweise und Details

Grundsatzantrag

Um bei anderen Behörden (z. B. Sozialversicherung) nachweisen zu können, dass er seine Tätigkeit ohne Genehmigung ausüben darf, kann der angehende Selbstständige einen Grundsatzantrag an die Generaldirektion KMU und Unternehmertum richten.

Diese bestätigt ihm dann schriftlich, dass seine Tätigkeit nicht unter das Niederlassungsrecht fällt.

Sonstige Eintragungen/Mitgliedschaften

Nach Bestätigung, dass er keine Niederlassungsgenehmigung benötigt, muss der Selbstständige (Einzelunternehmer in eigenem Namen):

Umwandlung in eine Gesellschaft

Im Falle einer späteren Gründung einer Handelsgesellschaft (SA, SARL, SECS, SENC usw.) muss der Gewerbetreibende Qualifikationen als Kaufmann nachweisen und eine Niederlassungsgenehmigung für Kaufleute beantragen.

Formulare/Online-Dienste

Zuständige Kontaktstellen

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