Eine finanzielle Beihilfe für den Kauf eines im Jahr 2013/2014 zugelassenen Elektro- oder Hybridfahrzeugs mit geringem CO2-Ausstoß (Prime CAR-e) beantragen

Im Rahmen der Absatzförderung von Elektrofahrzeugen mit geringem Ausstoß an CO2 und anderen Schadstoffen bietet der luxemburgische Staat für den Kauf eines solchen Neufahrzeugs, das zwingend im Großherzogtum zugelassen werden muss, einmalig eine finanzielle Beihilfe an, die sich je nach Fahrzeugart auf 1.000 Euro oder 5.000 Euro beläuft.

Zielgruppe

Jede privatrechtliche natürliche oder juristische Person, die ein Elektro- oder Hybridfahrzeug besitzt, für das die Beihilfe gewährt werden kann.

Im Falle eines Leasingvertrags kann die Beihilfe dem auf der Zulassungsbescheinigung oder im Leasingvertrag eingetragenen Halter des Fahrzeugs gewährt werden, sofern der Eigentümer des Fahrzeugs darauf verzichtet und das Fahrzeug in Luxemburg zugelassen ist.

Voraussetzungen

Bei Elektrofahrzeugen muss der Eigentümer des Fahrzeugs oder, im Falle eines Leasingvertrags, der auf der Zulassungsbescheinigung oder im Leasingvertrag eingetragene Halter des Fahrzeugs spätestens 6 Monate vor der Einreichung des Antrags auf Bewilligung der finanziellen Beihilfe einen Liefervertrag für Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energiequellen unterzeichnet haben.

Fristen

Der Antrag ist frühestens 7 Monate nach dem Datum, an dem das Fahrzeug auf den Namen des Antragstellers für die finanzielle Beihilfe zugelassen wurde, und spätestens 2 Jahre nach der Erstinbetriebnahme.

Im Falle von Mietfahrzeugen ohne Fahrer ist der Antrag frühestens 12 Monate nach dem Datum, an dem das Fahrzeug auf den Namen des Antragstellers für die finanzielle Beihilfe zugelassen wurde, und spätestens 2 Jahre nach der Erstinbetriebnahme.

Im Falle von Leasingverträgen ist der Antrag frühestens 7 Monate nach dem Datum, an dem der Leasingvertrag in Kraft getreten ist, und spätestens 2 Jahre nach der Erstinbetriebnahme.

Vorgehensweise und Details

Zulässige Fahrzeuge

Die Beihilfe kann für folgende Fahrzeuge bewilligt werden:

  • rein elektrisch angetriebene und extern aufladbare hybride elektrische Personenkraftwagen, deren CO2-Ausstoß weniger als 60 g/km beträgt;
  • rein elektrisch angetriebene und extern aufladbare hybride elektrische Lieferwagen, deren CO2-Ausstoß weniger als 60 g/km beträgt;
  • homologierte vierrädrige elektrische Fahrzeuge der Klasse L7.

Das betroffene Fahrzeug muss unbedingt zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 31. Dezember 2014 zugelassen worden sein.

Beantragung der Beihilfe

Der Betrag der Beihilfe beläuft sich auf 1.000 Euro für vierrädrige Fahrzeuge und auf 5.000 Euro für Personenkraftwagen oder Lieferwagen.

Die Anträge sind anhand eines speziellen Formulars beim Umweltamt (Administration de l'environnement) einzureichen.

Die folgenden Unterlagen sind dem Antrag beizufügen:

  • eine Kopie der Zulassungsbescheinigung;
  • eine Kopie der vom Hersteller des Personenkraftwagens oder des Lieferwagens ausgestellten EG-Konformitätsbescheinigung;
  • wird der Antrag vom Halter des Fahrzeugs eingereicht oder betrifft der Antrag ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug aus einem Leasingvertrag, ist eine Kopie des Leasingvertrags einzureichen, in dem das Fahrzeug anhand seiner Fahrzeug-Identifizierungsnummer ausgewiesen ist;
  • eine Kopie eines vom Stromlieferanten ausgestellten Dokuments, welches bescheinigt, dass der Eigentümer des Fahrzeugs oder, im Falle eines Leasingvertrags, der auf der Zulassungsbescheinigung oder im Leasingvertrag eingetragene Halter des Fahrzeugs spätestens 6 Monate vor der Einreichung des Antrags auf Bewilligung der finanziellen Beihilfe einen Liefervertrag für Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energiequellen unterzeichnet hat. Ein solches Dokument ist lediglich im Falle von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen vorzulegen.

Die finanzielle Beihilfe wird nur einmal pro Fahrzeug gewährt.

Die Beihilfe wird nicht für Fahrzeuge gewährt, die innerhalb von 7 Monaten nach der Zulassung auf den Namen des Antragstellers abgetreten oder exportiert werden. Bei Mietfahrzeugen ohne Fahrer beträgt diese Frist 12 Monate. Wird die Beihilfe vom Fahrzeughalter beantragt, wird sie nicht gewährt, wenn die Dauer des Leasingvertrags unter 7 Monaten liegt.

Erstattung der Beihilfe

Die Beihilfe ist in folgenden Fällen zurückzuzahlen:

  • wenn sie anhand von Angaben bewilligt wurde, von denen der Begünstigte wusste, dass sie falsch oder unvollständig sind;
  • wenn das Fahrzeug innerhalb von 7 Monaten nach der Zulassung auf den Namen des Antragstellers abgetreten oder exportiert wird. Bei Mietfahrzeugen ohne Fahrer beträgt diese Frist 12 Monate.

Wurde die Beihilfe dem Halter eines Fahrzeugs bewilligt, muss sie von diesem zurückgezahlt werden:

  • wenn das Fahrzeug exportiert wird;
  • wenn der Leasingvertrag innerhalb von 7 Monaten nach dem Datum, an dem er in Kraft getreten ist, endet, es sei denn, der Halter ist inzwischen der Eigentümer des Fahrzeugs, da er die Kaufoption ausgeübt hat.

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