Sich als ins Ausland entsandter gebietsansässiger Arbeitnehmer bei der Sozialversicherung anmelden und sich die Kosten für Gesundheitsleistungen erstatten lassen

Vor mehr als 5 Jahren aktualisiert

Achtung: Der Brexit kann Auswirkungen auf die Entsendung von Arbeitnehmern eines Unternehmens mit Sitz in Luxemburg nach Großbritannien haben. Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQ zu diesem Thema im Falle eines Brexits - Deal oder eines Brexits - No Deal.

Ein entsandter Arbeitnehmer ist ein Arbeitnehmer, der seiner Arbeit für einen befristeten und bestimmten Zeitraum in einem anderen als dem Staat, in dem er gewöhnlich seine Leistungen erbringt, nachgeht und der seinen Arbeitsvertrag bei seinem ursprünglichen Arbeitgeber behält.

Es liegt also eine Entsendung des Arbeitnehmers vor, wenn ein Arbeitnehmer vorübergehend entsandt wird, um seine Arbeit im Ausland im Rahmen einer Dienstleistung zwischen seinem Arbeitgeber (mit Sitz im Großherzogtum) und einem Unternehmen oder einem Kunden (mit Sitz im Ausland) zu verrichten.

Im Falle der Auflösung des Arbeitsvertrages mit dem Herkunftsunternehmen handelt es sich hingegen nicht mehr um eine Entsendung, sondern um einen Transfer des Arbeitnehmers.

Damit die Entsendung ordnungsgemäß ist, sollte der Arbeitnehmer sicherstellen, dass er alle Verwaltungsformalitäten erfüllt hat.

Zielgruppe

Jeder Arbeitnehmer, der seine berufliche Tätigkeit üblicherweise in Luxemburg ausübt, ordnungsgemäß bei der Zentralstelle der Sozialversicherungen (Centre commun de la sécurité sociale - CCSS) versichert ist und im Rahmen einer gelegentlichen und vorübergehenden Dienstleistung ins Ausland entsandt wird, unabhängig davon, ob er EU-Bürger oder Drittstaatsangehöriger ist.

Voraussetzungen

Um während seines Aufenthalts im Ausland gegen das Kranken- und Unfallrisiko abgesichert zu sein, muss der Arbeitnehmer einen Sozialversicherungsschutz in Luxemburg nachweisen können, der die etwaigen Gesundheitsleistungen während der Dauer der Entsendung übernimmt.

Er und gegebenenfalls die mitversicherten Familienangehörigen, die ihn begleiten, müssen im Vorfeld ordnungsgemäß bei der CCSS versichert sein. Die Modalitäten dieser Versicherung hängen vom Wohnsitzort des Arbeitnehmers ab (je nachdem, ob es sich um einen Gebietsansässigen oder Nicht-Gebietsansässigen handelt).

Es sollte ebenfalls sichergestellt werden, dass:

  • der Arbeitnehmer berechtigt ist, sich im Zielland der Entsendung aufzuhalten und zu arbeiten;
  • das auf den entsandten Arbeitnehmer anwendbare Arbeitsrecht und die entsprechende Einkommensteuergesetzgebung eingehalten werden;
  • der entsandte Arbeitnehmer sozialversichert ist.

Vorgehensweise und Details

Mitgliedschaft des zu einem Unternehmen mit Sitz in der EU entsandten Arbeitnehmers

Die ursprüngliche Entsendung dauert maximal 24 Monate und kann unter bestimmten Bedingungen verlängert werden.

Ursprüngliche Entsendung

Der Arbeitnehmer, der zu einem Unternehmen aus einem EU-Mitgliedstaat entsandt wird, bleibt für die gesamte Zeit seiner Entsendung bei den luxemburgischen Sozialversicherungsträgern gemeldet und versichert. Eine Entsendung dauert in der Regel maximal 24 Monate.

Um den luxemburgischen Sozialversicherungsschutz während der Entsendung beizubehalten, muss/darf der entsandte Arbeitnehmer:

  • in Luxemburg eine nicht selbstständige Tätigkeit für Rechnung eines Arbeitgebers ausüben, der dort normalerweise seine wesentlichen Tätigkeiten (d. h. andere Tätigkeiten als die reine interne Verwaltung) ausübt;
  • von diesem Arbeitgeber in das Gebiet eines anderen Mitgliedstaats entsandt werden, um dort einer Arbeit für dessen Rechnung nachzugehen;
  • einer Entsendung von absehbarer Dauer nachgehen, die höchstens 24 Monate beträgt;
  • nicht als Ersatz für eine andere Person entsandt worden sein;
  • im Vorfeld bereits mindestens 1 Monat bei der luxemburgischen Sozialversicherung versichert gewesen sein.

Der Arbeitgeber muss vor der Entsendung für jeden entsandten Arbeitnehmer einen Antrag auf Versicherungsnachweis bei Ausübung der Berufstätigkeit außerhalb Luxemburgs an die CCSS richten. Die von der CCSS ausgefüllte Bescheinigung A1 wird an den Arbeitgeber übermittelt, der wiederum ein Exemplar an den entsandten Arbeitnehmer weiterreicht.

Der Arbeitnehmer muss die Ausstellung des Formulars S1 bei der CNS beantragen. Mittels des Formulars S1 meldet sich der Arbeitnehmer beim Sozialversicherungsträger des Entsendungsstaates an.

Diese Anmeldung im Entsendungsland ermöglicht es dem Arbeitnehmer, gemäß den gleichen Modalitäten wie ein gebietsansässiger Arbeitnehmer in den Genuss der Naturalleistungen (ärztliche Untersuchungen, Medikamente, stationäre Behandlungen usw.), die während der gesamten Dauer seiner Entsendung notwendig sind, zu gelangen.

Verlängerung der Entsendung

Wird die Entsendung über die ursprünglichen 24 Monate hinaus verlängert, kann eine erneute Entsendung für denselben Arbeitnehmer in demselben Staat genehmigt werden, sofern eine Karenzzeit von 2 Monaten eingehalten wird. Das bedeutet, dass mindestens 2 Monate vergehen müssen, bevor eine erneute Entsendung für denselben Arbeitnehmer genehmigt werden kann. Für eine Entsendung in einen anderen Mitgliedstaat beträgt die Karenzzeit einen Monat.

In Ausnahmefällen kann das Ministerium für soziale Sicherheit (Ministère de la Sécurité sociale) eine Verlängerung ohne Einhaltung dieser Karenzzeit genehmigen.

Wenn sich die Entsendung über die 24 Monate hinaus verlängert, ist der Antrag auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft bei der luxemburgischen Sozialversicherung an das Ministerium für soziale Sicherheit zu richten.

Das Ministerium für soziale Sicherheit schlägt der zuständigen Behörde des anderen Mitgliedstaats vor, ihr Einverständnis dahingehend zu erteilen, dass der Arbeitnehmer weiterhin unter die luxemburgische Sozialversicherungsgesetzgebung fällt. Diese Einverständniserklärung wird dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer übermittelt. Die CCSS erhält eine Kopie. Es stellt für diesen Zeitraum eine Bescheinigung A1 aus. Es richtet ein Exemplar an die zuständige Stelle des Entsendungslandes und 2 Exemplare an den Arbeitgeber, der wiederum ein Exemplar an den Arbeitnehmer aushändigt.

Der entsandte Arbeitnehmer muss sich an den Sozialversicherungsträger des Entsendungslandes wenden, um die Gültigkeit seiner Anmeldung zu verlängern.

Ist es aufgrund der besonderen Art der zu erfüllenden Arbeit von Anfang an ersichtlich, dass sich die Entsendung über einen längeren Zeitraum erstreckt, so kann ein Antrag auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft unter der luxemburgischen Sozialversicherungsgesetzgebung für die gesamte Zeit der Entsendung direkt beim Ministerium für soziale Sicherheit gestellt werden.

Mitgliedschaft des Arbeitnehmers, der zu einem Unternehmen mit Sitz in einem den EU-Mitgliedstaaten gleichgestellten Staat entsandt wurde

Die ursprüngliche Entsendung dauert maximal 12 Monate und kann unter bestimmten Bedingungen verlängert werden.

Den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gleichgestellt sind folgende Staaten:
  • Island, Liechtenstein und Norwegen als Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR);
  • die Schweiz.

Ursprüngliche Entsendung

Der Arbeitnehmer, der zu einem Unternehmen mit Sitz in einem den EU-Mitgliedstaaten gleichgestellten Staat entsandt wird, bleibt für die gesamte Zeit seiner Entsendung bei den luxemburgischen Sozialversicherungsträgern gemeldet und versichert. Die Entsendung dauert in der Regel maximal 12 Monate.

Der Arbeitgeber muss zu diesem Zweck vor der Entsendung für jeden entsandten Arbeitnehmer einen Antrag auf Versicherungsnachweis bei Ausübung der Berufstätigkeit außerhalb Luxemburgs an die CCSS richten. Die von der CCSS ausgefüllte Bescheinigung E101 wird an den Arbeitgeber übermittelt, der wiederum ein Exemplar an den entsandten Arbeitnehmer weiterreicht.

Der Arbeitnehmer muss die Ausstellung eines Formulars E106 bei der Nationalen Gesundheitskasse (Caisse nationale de santé - CNS) beantragen.

Mittels des Formulars E106 kann sich der Arbeitnehmer beim Sozialversicherungsträger des Entsendungslandes anmelden.

Diese Anmeldung im Entsendungsland ermöglicht es dem Arbeitnehmer, gemäß den gleichen Modalitäten wie ein gebietsansässiger Arbeitnehmer in den Genuss der Naturalleistungen (ärztliche Untersuchungen, Medikamente, stationäre Behandlungen usw.) zu gelangen, die während der gesamten Zeit seiner Entsendung notwendig sind.

Verlängerung der Entsendung

Wird die Entsendung über die ursprünglichen 12 Monate hinaus verlängert, ist es angezeigt, das Einverständnis des Entsendungslandes einzuholen. Zu diesem Zweck richtet der Arbeitgeber das ordnungsgemäß ausgefüllte Formular E102 in 4-facher Ausfertigung an die zuständige Behörde des Beschäftigungslandes. Letztere unterrichtet die CCSS direkt über ihre Entscheidung betreffend diese Verlängerung, und 2 Exemplare der Bescheinigung E102 dienen zur Übermittlung der Entscheidung an den Arbeitgeber und den Versicherten. Das Formular E102 wird für eine maximale Dauer von 12 Monaten ausgestellt.

Der entsandte Arbeitnehmer muss sich mit dem Formular E102 an den Sozialversicherungsträger des Entsendungslandes wenden, um die Gültigkeit seiner Anmeldung zu verlängern.

Wenn sich die Entsendung über diesen Zeitraum hinaus verlängert, ist der Antrag auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft bei der luxemburgischen Sozialversicherung an das Ministerium für soziale Sicherheit zu richten.

Das Ministerium für soziale Sicherheit schlägt der zuständigen Behörde des anderen Staates vor, ihr Einverständnis dahingehend zu erteilen, dass der Arbeitnehmer weiterhin unter die luxemburgische Sozialversicherungsgesetzgebung fällt. Diese Einverständniserklärung wird dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer übermittelt. Die CCSS erhält eine Kopie. Es stellt für diesen Zeitraum eine Bescheinigung E101 aus.

Ist es aufgrund der besonderen Art der zu erfüllenden Arbeit von Anfang an ersichtlich, dass sich die Entsendung über einen längeren Zeitraum erstreckt, so kann ein Antrag auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft unter der luxemburgischen Sozialversicherungsgesetzgebung für die gesamte Zeit der Entsendung direkt beim Ministerium für soziale Sicherheit gestellt werden.

Mitgliedschaft des Arbeitnehmers, der zu einem Unternehmen mit Sitz in einem Land, das durch ein Abkommen mit Luxemburg verbunden ist, entsandt wurde.

Die ursprüngliche Entsendung dauert maximal 12 Monate bzw. 24 Monate und kann unter bestimmten Bedingungen verlängert werden.

Ursprüngliche Entsendung

Der Arbeitnehmer, der zu einem Unternehmen aus einem Staat, der mit Luxemburg ein bilaterales Abkommen geschlossen hat, entsandt wird, bleibt für die gesamte Zeit seiner Entsendung bei den luxemburgischen Sozialversicherungsträgern gemeldet und versichert. Die Entsendung dauert in der Regel maximal 12 Monate.

Der Arbeitgeber muss zu diesem Zweck vor der Entsendung für jeden entsandten Arbeitnehmer einen Antrag auf Versicherungsnachweis bei Ausübung der Berufstätigkeit außerhalb Luxemburgs an die CCSS richten. Die von der CCSS ausgefüllte Unterstellungsbescheinigung wird an den Arbeitgeber übermittelt, der wiederum ein Exemplar an den entsandten Arbeitnehmer weiterreicht.

Der Arbeitnehmer muss die Ausstellung der Bescheinigung über den Anspruch auf Naturalleistungen bei der CNS beantragen, die den Anspruch auf Naturalleistungen im Rahmen eines vorübergehenden Aufenthalts bestätigt.

Die Ausstellung dieser Bescheinigung erfolgt mittels eine speziellen Formulars gemäß einer Reihe von Zielstaaten. Es handelt sich für:

  • Bosnien-Herzegowina um das Formular LU/Bih-106;
  • Mazedonien um das Formular L/RM-106;
  • Montenegro um das Formular MNE/L106;
  • Serbien um das Formular SRB/LUX-106;
  • Tunesien um das Formular T/L 15.

Mittels der Bescheinigung der anwendbaren Gesetzgebung kann sich der Arbeitnehmer bei der Krankenkasse des Entsendungslandes anmelden.

Nach seiner Anmeldung kann er in den Genuss der Naturalleistungen (ärztliche Untersuchungen, Medikamente, stationäre Behandlungen usw.) gelangen, die für die gesamte Zeit seiner Entsendung notwendig sind.

Verlängerung der Entsendung

Wird die Entsendung über die ursprünglichen 12 Monate hinaus verlängert, ist es angezeigt, das Einverständnis des Entsendungslandes einzuholen. Zu diesem Zweck richtet der Arbeitgeber einen Verlängerungsantrag an die zuständige Behörde des Beschäftigungslandes. Letztere unterrichtet die CCSS direkt über ihre Entscheidung betreffend diese Verlängerung. Zwei Exemplare der Bescheinigung dienen zur Übermittlung der Entscheidung an den Arbeitgeber und den Versicherten. Die Bescheinigung wird für eine maximale Dauer von 12 Monaten ausgestellt.

Der entsandte Arbeitnehmer muss sich mit dieser Mitgliedschaftsbescheinigung an den Sozialversicherungsträger des Entsendungslandes wenden, um die Gültigkeit seiner Anmeldung zu verlängern.

Wenn sich die Entsendung über diesen Zeitraum hinaus verlängert, ist der Antrag auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft bei der luxemburgischen Sozialversicherung an das Ministerium für soziale Sicherheit zu richten.

Das Ministerium für soziale Sicherheit schlägt der zuständigen Behörde des anderen Staates vor, ihr Einverständnis dahingehend zu erteilen, dass der Arbeitnehmer weiterhin unter die luxemburgische Sozialversicherungsgesetzgebung fällt. Diese Einverständniserklärung wird dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer übermittelt. Die CCSS erhält eine Kopie. Es stellt für diesen Zeitraum eine Mitgliedsbescheinigung aus.

Ist es aufgrund der besonderen Art der zu erfüllenden Arbeit von Anfang an ersichtlich, dass sich die Entsendung über einen längeren Zeitraum erstreckt, so kann ein Antrag auf Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft unter der luxemburgischen Sozialversicherungsgesetzgebung für die gesamte Zeit der Entsendung direkt beim Ministerium für soziale Sicherheit gestellt werden.

Mitgliedschaft des Arbeitnehmers, der von einem Unternehmen mit Sitz in einem Land, das nicht durch ein Abkommen mit Luxemburg verbunden ist, entsandt wurde.

Die ursprüngliche Entsendung dauert maximal 12 Monate und kann unter bestimmten Bedingungen verlängert werden.

Ursprüngliche Entsendung

Der Arbeitnehmer, der zu einem Unternehmen aus einem Drittland entsandt wird, bleibt für die gesamte Zeit seiner Entsendung bei den luxemburgischen Sozialversicherungsträgern gemeldet und versichert. Die Entsendung dauert in der Regel maximal 12 Monate.

Der Arbeitgeber muss zu diesem Zweck vor der Entsendung für jeden entsandten Arbeitnehmer einen Antrag auf Versicherungsnachweis bei Ausübung der Berufstätigkeit außerhalb Luxemburgs an die CCSS richten. Die Einverständniserklärung der CCSS wird dem Arbeitgeber zugestellt, der wiederum dem entsandten Arbeitnehmer ein Exemplar aushändigt.

Verlängerung der Entsendung

Der Verlängerungsantrag ist in Form eines Antrags auf Versicherungsnachweis bei Ausübung der Berufstätigkeit außerhalb Luxemburgs bei der CCSS vor Ablauf der ursprünglichen Genehmigung vorzulegen. Die Verlängerungsanträge sind von Jahr zu Jahr zu verlängern. Ab dem 3. Jahr der Entsendung entscheidet der Direktionsausschuss der CCSS über die Genehmigung der Verlängerung der Entsendung. Die maximale Dauer der Entsendung beträgt 5 Jahre.

Erstattung der Kosten für im Ausland erbrachte Gesundheitsdienstleistungen

Der entsandte Arbeitnehmer, der weiterhin bei der CCSS versichert und ordnungsgemäß beim Sozialversicherungsträger des Entsendungslandes angemeldet ist, kommt in den Genuss der Übernahme seiner Gesundheitskosten.

Es ist angezeigt, die Gesundheitsleistungen, für die der entsandte Arbeitnehmer die Kosten verauslagen musste, und die Leistungen, die direkt von der Krankenkasse übernommen werden, zu unterscheiden.

Erstattung der vom entsandten Arbeitnehmer verauslagten Kosten

Nach Begleichung der in Anspruch genommenen Dienste eines Gesundheitsdienstleisters kann der entsandte Arbeitnehmer die Rechnung wahlweise entweder an die CNS oder an die Krankenkasse des Entsendungslandes schicken.

Die CNS nimmt jedoch nur die Erstattung der medizinischen Behandlungen oder Dienstleistungen vor, die in der luxemburgischen Nomenklatur vorgesehen sind.

Ist das Entsendungsland ein Mitgliedstaat der EU, des EWR oder die Schweiz, erfolgt die Erstattung gemäß den im Aufenthaltsland angewandten Sätzen und Tarifen.

Ist das Aufnahmeland durch ein bilaterales Abkommen mit Luxemburg verbunden, erfolgt die Erstattung gemäß den im Aufenthaltsland angewandten Sätzen und Tarifen.

Für Drittstaaten und Länder, die nicht durch ein Abkommen mit Luxemburg verbunden sind, erfolgt die Erstattung gemäß den luxemburgischen Sätzen und Tarifen.

Gegebenenfalls kann sich für den entsandten Arbeitnehmer der Abschluss einer Zusatzversicherung, die die etwaige Differenz übernimmt, als nützlich erweisen.

Direktzahlung durch die Krankenkasse

In einigen Fällen, wie z. B. bei den Kosten eines Krankenhausaufenthalts, den Medikamenten oder den Laborleistungen, braucht der entsandte Arbeitnehmer nicht die gesamten Kosten zu verauslagen. Dieses System der Direktzahlung, auch direkte Leistungsabrechnung (système du tiers-payant) genannt, bedarf der Vorlage einer Anmeldebescheinigung, die vom Sozialversicherungsträger des Entsendungslandes ausgestellt wird.

Der entsandte Arbeitnehmer muss lediglich den Teil der Kosten übernehmen, der seiner Selbstbeteiligung entspricht.

Formulare/Online-Dienste

Antrag auf Versicherungsnachweis bei Ausübung der Berufstätigkeit außerhalb Luxemburgs

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