Die Teuerungszulage beantragen

CORONAVIRUS/COVID-19

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 ist der Schalter des Nationalen Solidaritätsfonds (FNS) derzeit geschlossen. Sie können ihn aber weiterhin telefonisch erreichen.

Diese Maßnahme hat keine Auswirkungen auf die Bearbeitung Ihrer Akte oder die Zahlung Ihrer Leistungen.

Hier erfahren Sie mehr über die Online-Vorgänge und die Antragsformulare des FNS.

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Der Nationale Solidaritätsfonds (Fonds national de solidarité - FNS) gewährt Haushalten mit geringem Einkommen – auf Antrag und unter bestimmten Bedingungen – eine Sonderzulage.

Um die Teuerungszulage in Anspruch nehmen zu können, darf das Haushaltseinkommen eine bestimmte Obergrenze nicht überschreiten. Die Höhe der Zulage wird entsprechend der Zusammensetzung der Haushaltsgemeinschaft des Antragstellers ermittelt (der allein oder mit mehreren Personen zusammenlebt).

Zielgruppe

Begünstigte

Anspruch auf die Teuerungszulage haben Haushalte mit geringem Einkommen (das die durch großherzogliche Verordnung festgelegten Obergrenzen nicht übersteigt).

Ausgeschlossene Personen

Folgende Personen können keine Teuerungszulage beziehen:

  • Personen, die eine Studienbeihilfe des Staates erhalten;
  • Drittstaatsangehörige, die als Studierende, Schüler, Praktikanten, Freiwillige oder Au-pairs nach Luxemburg eingereist sind;
  • Personen, die sich in Untersuchungshaft befinden oder zu einer Haftstrafe verurteilt wurden, außer während des Zeitraums, in dem die betroffenen Personen sich im offenen Vollzug befinden, unabhängig davon, ob:
    • die Vollstreckung ihrer Strafe ausgesetzt wurde; oder
    • sie vorzeitig auf Bewährung entlassen wurden; oder
    • sie unter elektronische Überwachung gestellt wurden.

Voraussetzungen

Personen, die die Teuerungszulage in Anspruch nehmen möchten, müssen:

  • ein Recht auf Aufenthalt in Luxemburg besitzen;
  • im Hauptregister des Nationalen Registers natürlicher Personen (RNPP) eingetragen sein;
  • tatsächlich an ihrem gemeldeten Wohnsitz wohnen;
  • während eines Zeitraums von 12 aufeinanderfolgenden Monaten vor dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird, in Luxemburg gelebt haben;
  • zum Zeitpunkt der Antragstellung allein oder gemeinsam mit den anderen Personen der Haushaltsgemeinschaft über ein geringes Jahreseinkommen verfügen.

Alle Personen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung zur Haushaltsgemeinschaft gehören, gelten als Antragsteller im Hinblick auf die Zulage für das laufende Jahr. Der Antragsteller, in dessen Namen der Antrag gestellt wird, ist der Hauptantragsteller.

Fristen

Der vollständige Antrag muss zwischen dem 1. Januar und spätestens dem 30. September des laufenden Jahres beim FNS eingehen. Der Poststempel ist maßgeblich.

Nach dem 30. September des laufenden Jahres eingereichte Anträge werden abgelehnt.

Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Die Antragsformulare können unten in der Rubrik „Formulare/Online-Dienste“ heruntergeladen werden.

Der Antrag auf Erhalt der Teuerungszulage enthält sämtliche Angaben zum Haushalt und ist von allen erwachsenen Mitgliedern zu unterschreiben.

Der Antrag ist ausgefüllt und unterschrieben per Post an den FNS zu senden.

Personen, die die Teuerungszulage bereits bezogen haben, erhalten zu Beginn des Jahres per Post ein Formular vom FNS.

Bewilligungskriterien

Um als vollständig zu gelten, muss der Antrag:

  • einen Bankidentitätsnachweis (RIB) des persönlichen Kontos umfassen;
  • vollständig ausgefüllt sein;
  • von allen erwachsenen Antragstellern oder ihrem gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein.

Unvollständige Anträge werden vom FNS per Post an den Antragsteller zurückgeschickt.

Der Antragsteller muss seinen vervollständigten Antrag innerhalb einer Frist von 30 Tagen zurücksenden. Der Poststempel ist maßgeblich. Andernfalls wird die Teuerungszulage abgelehnt.

Der FNS kann zusätzliche Auskünfte oder Dokumente vom Antragsteller verlangen.

Einkommensgrenze

Damit dem Antrag stattgegeben wird, darf das Jahresgesamteinkommen des Haushalts festgelegte Obergrenzen nicht überschreiten.

Das Jahresgesamteinkommen wird auf der Grundlage des Bezugszeitraums von 12 Monaten vor dem Monat der Antragstellung geschätzt.

Die Obergrenze des monatlichen Bruttoeinkommens (des durchschnittlichen Bruttoeinkommens während des Bezugszeitraums) liegt bei:

  • 2.203,77 Euro für eine alleinstehende Person;
  • 3.305,65 Euro für einen Haushalt von 2 Personen;
  • 3.966,78 Euro für einen Haushalt von 3 Personen;
  • 4.627,91 Euro für einen Haushalt von 4 Personen;
  • 5.289,04 Euro für einen Haushalt von 5 Personen.

Die vollständige Tabelle der Teuerungszulage für das Jahr 2021 einsehen.

Zur Bestimmung der Einkünfte der Haushaltsgemeinschaft wird Folgendes berücksichtigt:

  • Einkünfte aus sämtlichen beruflichen Tätigkeiten;
  • Ersatzeinkünfte (Elterngeld, Erwerbsminderungsrente usw.);
  • Einkünfte aus beweglichen und unbeweglichen Gütern (Mieteinkünfte, Aktien usw.);
  • Renten und Pensionen;
  • Unterhaltsleistungen;
  • Zuwendungen oder Leistungen einer öffentlichen Einrichtung mit Ausnahme von:
    • Kindergeld;
    • Schulanfangszulage;
    • Geburtsbeihilfe.

 

Höhe der Teuerungszulage

Die Höhe der Zulage wird anhand der Zusammensetzung der Haushaltsgemeinschaft des Antragstellers ermittelt, das heißt:

  • 1.452 Euro für eine alleinstehende Person;
  • 1.815 Euro für einen Haushalt von 2 Personen;
  • 2.178 Euro für einen Haushalt von 3 Personen;
  • 2.541 Euro für einen Haushalt von 4 Personen;
  • 2.904 Euro für einen Haushalt von 5 und mehr Personen.

Die vollständige Tabelle der Teuerungszulage für das Jahr 2021 einsehen.

Die Zulage ist steuer- und sozialabgabenfrei. Sie kann nicht übertragen, verpfändet oder gepfändet werden.

Geminderte Teuerungszulage

Antragsteller, die über ein höheres Einkommen als die festgelegte Obergrenze verfügen, können eine geminderte Teuerungszulage erhalten.

Der Betrag dieser Zulage entspricht der Differenz zwischen:

  • den Beträgen der Teuerungszulage, die normalerweise von einem Antragsteller in vergleichbarer Situation bezogen werden;
  • dem Anteil des Betrags des jährlichen Einkommens, der die jährliche Einkommensobergrenze überschreitet.

Gewährung der Teuerungszulage

Die Zulage kann nur einmal pro Jahr beantragt werden.

Diese Beschränkung gilt auch, wenn sich die Haushaltszusammensetzung oder die Einkommenssituation des Antragstellers geändert hat.

Bis zur Hälfte der Zulage kann zur Verrechnung mit den Forderungen des Nationalen Solidaritätsfonds gegenüber den Begünstigten einbehalten werden.

Wird die Zulage gewährt, wird sie auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

Rechtsbehelf

Die Entscheidung kann vor dem Lenkungsausschuss des Nationalen Solidaritätsfonds angefochten werden. Der Antrag muss innerhalb von 40 Tagen nach Bekanntgabe der Entscheidung eingereicht werden.

 

Formulare/Online-Dienste

Antrag zur Erlangung einer Teuerungszulage 2021

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Demande en obtention d'une allocation de vie chère 2021

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