Finanzielle Unterstützung für technische Anlagen beantragen, die erneuerbare Energiequellen fördern (Klimabonus)

Das Umweltamt (Administration de l'environnement - AEV) gewährt Zuschüsse für Investitionsprojekte, die auf eine rationelle Energienutzung und die Erschließung erneuerbarer Energiequellen abzielen.

Es handelt sich um Finanzhilfen (Zuschüsse für technische Anlagen) namens „Klimabonus“, mit denen die Investitions- und Montagekosten für folgende Anlagen bezuschusst werden:

  • Solarheizanlagen;
  • Photovoltaikanlagen;
  • Wärmepumpen, Hybrid-Wärmepumpen oder Hybrid-Anlagen mit Wärmepumpe;
  • Holzheizungen mit Partikelfilter;
  • Einrichtung eines Wärmenetzes und/oder Anschluss an ein Wärmenetz.

Diese Zuschüsse:

Für jeden Anlagentyp ist bei der Gemeindeverwaltung des Gebäudestandortes nachzuprüfen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist.

Die Klimabonus-Förderung wird nur einmal pro Anlage ausgezahlt.

Zielgruppe

Die finanzielle Unterstützung kann von jeder Person beantragt werden, die die Energieeffizienz ihrer Wohneinheit (Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus) verbessern möchte, das heißt von:

  • einer natürlichen Person;
  • einer privatrechtlichen juristischen Person;
  • einer öffentlich-rechtlichen juristischen Person (mit Ausnahme des Staates).

Bei der antragstellenden Person kann es sich handeln um:

  • den gesetzlichen Vertreter eines Zusammenschlusses von natürlichen oder juristischen Personen, sofern er selbst Teil des Zusammenschlusses ist;
  • den oder die Eigentümer der Wohneinheit, außer bei einem Eigentümerwechsel, wenn der neue Eigentümer der Wohneinheit und/oder der technischen Anlagen zugunsten des ehemaligen Eigentümers, der die Investitionen getätigt hat, auf die Förderung verzichtet.

Voraussetzungen

Anlagen und Wohngebäude

Die Klimabonus-Förderung:

  • kann nur für Wohngebäude in Luxemburg gewährt werden.
  • kann nicht gewährt werden für:
    • Gebrauchtanlagen; oder
    • den Austausch, den Ersatz oder die Reparatur eines Teils einer Anlage, der nicht unabhängig von der restlichen Anlage funktionieren kann.

Für die technische Anlage darf nicht bereits eine finanzielle Unterstützung nach dem Förderprogramm von 2012 oder 2017 bewilligt worden sein.

Einzuhaltende Anforderungen

Hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich des Wärmenetzes muss bei der Installation folgender Anlagen erfolgen:

  • Wärmepumpen;
  • Solarheizanlagen mit Zusatzheizung in einem neuen Einfamilienhaus oder einem neuen Mehrfamilienhaus.

Solarheizanlagen

Die Solarheizanlage muss folgende Bedingungen erfüllen:

  • Die thermischen Solarkollektoren müssen von der europäischen Marke Solar Keymark zertifiziert sein.
  • Die Anlage muss zwingend mit einem Kalorimeter ausgestattet sein.
  • Die Bruttofläche der Kollektoren mit Zusatzheizung muss betragen:
    • mindestens 9 m2 im Falle von Flachkollektoren;
    • mindestens 7 m2 im Falle von Vakuumröhrenkollektoren.

Nicht verglaste thermische Kollektoren aus Polyethylenrohren und Hybridkollektoren, die Warmwasser und Strom erzeugen, sind von der finanziellen Unterstützung ausgeschlossen.

Photovoltaikanlagen

Die Photovoltaikanlage muss folgende Bedingungen erfüllen:

  • Die Spitzenleistung der Anlage darf höchstens 30 kW betragen.
  • Die Anlage muss:
    • auf dem Dach oder an der Fassade des Gebäudes montiert werden; oder
    • in die Gebäudehülle integriert werden.

Hybridkollektoren, die Warmwasser und Strom erzeugen, sind als Photovoltaikmodule förderfähig.

Wärmepumpen

Betroffene Wärmepumpen

Folgende Wärmepumpen sind betroffen:

  • Erdwärmepumpen mit vertikalen Kollektoren (Erdwärmesonden) oder horizontalen Kollektoren (Erdwärmekollektoren und -körbe), die folgende Leistungszahl (COP) einhalten müssen: COP von mindestens 4,3 im Betriebspunkt B0 / W35;
  • Hybrid-Erdwärmepumpen im Falle von zu Wohnzwecken genutzten bestehenden Gebäuden, die:
    • zusätzlich zu einer bestehenden Heizung, um ein Hybrid-System zu bilden, oder in Form kombinierter Hybrid-Geräte als Ersatz für ein bestehendes Heizsystem installiert werden; und
    • die folgende Leistungszahl (COP) einhalten müssen: COP von mindestens 4,3 im Betriebspunkt B0 / W35;
  • Erdwärmepumpen mit Direktverdampfung, die folgende Leistungszahl (COP) einhalten müssen: COP von mindestens 4,3 im Betriebspunkt E4/W35;
  • kombinierte Wärmepumpen mit einem Latentwärmespeicher und einem thermischen Solarkollektor, die folgende Leistungszahl (COP) einhalten müssen: COP von mindestens 4,3 im Betriebspunkt B0 / W35;
  • Luft‐Wasser‐Wärmepumpen (einschließlich Abluft-Wasser-Wärmepumpen), die folgende Leistungszahl (COP) einhalten müssen: COP von mindestens 3,1 im Betriebspunkt A2 / W35;
  • Hybrid-Luft-Wasser-Wärmepumpen im Falle von zu Wohnzwecken genutzten bestehenden Gebäuden, die:
    • zusätzlich zu einer bestehenden Heizung, um ein Hybrid-System zu bilden, oder in Form kombinierter Hybrid-Geräte als Ersatz für ein bestehendes Heizsystem installiert werden; und
    • die folgende Leistungszahl (COP) einhalten müssen: COP von mindestens 3.1 im Betriebspunkt A2 / W35.
Einzuhaltende Bedingungen

Die betroffene Wärmepumpe muss die folgenden Bedingungen einhalten:

  • Das Heizsystem muss den Heizkreislauf mit einer Ausgangstemperatur von höchstens 35 °C (W35) speisen können. Ist das nicht der Fall, muss die Leistungszahl der Wärmepumpe mindestens den im Betriebspunkt W35 geforderten Grenzwert mit der gewählten Ausgangstemperatur erreichen.
  • Die Stromversorgung der Wärmepumpe muss mit einem Stromzähler ausgestattet sein.
  • Bei Wärmepumpen und Hybrid-Wärmepumpen im Falle von zu Wohnzwecken genutzten bestehenden Gebäuden muss ein Pufferspeicher mit einem Mindestfassungsvermögen von 30 l / kWth eingebaut werden.
  • Eine Erdwärmepumpe oder eine Hybrid-Luft-Wasser-Wärmepumpe muss allein im monovalenten Betrieb funktionieren können, und die Hybrid-Anlage muss mindestens 70 % des Nutzwärmebedarfs über das Jahr im Wärmepumpenmodus abdecken können.
  • Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen und Hybrid-Luft-Wasser-Wärmepumpen muss der Schallleistungspegel LW (gemäß der Norm EN 12102) für den Bestandteil der Wärmepumpe, der außerhalb des Gebäudes angebracht wird, die folgenden Anforderungen erfüllen:
Nennleistung der Wärmepumpe [kW] Höchstwert des Schallleistungspegels LW gemäß der Norm EN12102 [dB(A)]*
≤ 5 kW 48 dB(A)
> 5 und ≤ 12 kW 51 dB(A)
> 12 kW 55 dB(A)

* Bei einer Anlage, bei der das Außenelement den Höchstwert der obigen Tabelle überschreitet, kann der zu berücksichtigende Wert durch eine zusätzliche Schalldämmungs- und Lärmschutzanlage herabgesetzt werden, die den vom Außenelement der Wärmepumpe erzeugten Lärm reduziert. Der Lärmminderungswert in dB(A) muss gewährleistet und in den technischen Daten der Schalldämmungsanlage angegeben sein.

Holzheizungen

Um in den Genuss der finanziellen Unterstützung zu kommen:

  • muss die Anlage über eine kontrollierte Verbrennung verfügen (Leistungs- und Verbrennungsregelung);
  • müssen Holzpellet- und Hackschnitzelheizungen mit einer automatischen Beschickung und Zündung ausgestattet sein;
  • müssen Öfen mit Pelletfeuerung in ein Zentralheizungssystem integriert sein und der Grad der Entnahme der Nutzwärme aus dem Wärmeträger muss mindestens 50 % betragen;
  • bei Scheitholzheizungen mit stufenweiser Verbrennung und Kombiheizungen für Scheitholz und Pellets muss ein Pufferspeicher mit einem Mindestfassungsvermögen von 55 l / kWth eingebaut werden;
  • müssen folgende Emissionsgrenzwerte und Leistungswerte eingehalten werden:
    • Staubpartikelemissionen von höchstens 8 mg / m3;
    • Stickoxidemission von höchstens 200 mg / m3;
    • Produktionsleistung der Heizung von mindestens 90 %;
    • Verbrennungsleistung des Pelletofens von mindestens 90 %.

Holzheizungen können mit einem Partikelfilter (elektrostatischer oder sonstiger Art) ausgestattet werden, dessen Abscheidegrad derart sein muss, dass der Staubpartikelemissionssatz der Anlage nach Inbetriebnahme / Abnahme 8 mg / m3 nicht überschreitet.

Wärmenetz und Anschluss

Der Prozentsatz der Deckung durch erneuerbare Energiequellen muss mindestens 75 % betragen (was durch Vorlage einer Bescheinigung des Betreibers des Wärmenetzes zu belegen ist).

Die Übertragung von Wärme zwischen dem Wärmenetz und dem Wohngebäude muss mittels einer Wärmeübergabestation erfolgen.

Rechnungen

Die Rechnungen für die technischen Anlagen müssen zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2025 (einschließlich) ausgestellt worden sein.

Fristen

Die Zuschussanträge sind innerhalb von 4 Jahren, gerechnet ab dem 31. Dezember des Kalenderjahres, auf das sich die Rechnung bezieht, bei der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen einzureichen.

Eine finanzielle Unterstützung kann für Investitionen und Dienstleistungen beantragt werden, für die die Rechnung ausgestellt wurde:

  • zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2025 (einschließlich);
  • für alle technischen Anlagen, abgesehen von Photovoltaikanlagen, bis zum 31. Dezember 2029 (einschließlich), wenn diese Investitionen gemeinsam mit der energetischen Renovierung eines bestehenden Gebäudes getätigt werden.

Erfolgt die Installation der Anlage:

  • nicht gleichzeitig mit der energetischen Renovierung, ist die Frist für die Einreichung des Antrags spätestens der 31. Dezember 2031;
  • gleichzeitig mit dem Bau eines neuen nachhaltigen Wohngebäudes, das gemäß dem Förderprogramm von 2017 förderungsfähig ist, ist die Frist für die Einreichung des Antrags spätestens der 31. Dezember 2028.

Vorgehensweise und Details

Antragstellung

Die Anträge müssen nach Durchführung der Arbeiten bei der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen (Guichet unique des aides au logement) gestellt werden.

Die antragstellende Person muss eines der folgenden Formulare (vorzugsweise per Einschreiben) an die Zentrale Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen schicken oder dort abgeben:

  • wenn sie eine Privatperson ist: das Antragsformular DEPA-2022 natürliche Person (personne physique); oder
  • wenn sie eine juristische Person ist: das Antragsformular DEPA-2022 juristische Person (personne morale).

Belege

Neben dem Antragsformular muss die antragstellende Person ebenfalls Folgendes bereitstellen:

  • Rechnungen, die den beantragten Finanzhilfen entsprechen, mit Aufgliederung und Quittungsstempel, einschließlich der entsprechenden Zahlungsbelege. Die Rechnungen können sich auf einen ausführlichen Kostenvoranschlag beziehen, der der Rechnung beizulegen ist;
  • je nach Art der Anlage ein oder mehrere technische Datenblätter:
  • gegebenenfalls den Bericht der bezüglich der betreffenden technischen Anlage(n) durchgeführten Energieberatung.

Da jeder Antrag je nach Wahl des Eigentümers oder Architekten verschiedene Bereiche betreffen kann, sind den verschiedenen Datenblättern gegebenenfalls zusätzliche Unterlagen beizufügen, die in den Antragsformularen angegeben sind.

Bezieht sich der Antrag auf eine Eigentümergemeinschaft oder eine Gemeinschaftsanlage, ist Folgendes beizufügen:

  • der Anhang COLL-2022;
  • eine Vollmacht aller Eigentümer;
  • eine Liste der Wohnungen mit Angabe der Energiebezugsfläche pro Wohnung, abzüglich der gemeinschaftlichen Teile.

Die Zentrale Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen kann von der antragstellenden Person jeden Beleg verlangen, den sie für die Bearbeitung des Antrags als erforderlich erachtet.

Wird die Unterstützung bewilligt, können die Anträge jederzeit neu geprüft werden.

Anmerkung: Die Installation von technischen Anlagen kann ebenfalls den Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung für eine Energieberatung mit Bericht durch einen zugelassenen Energieberater eröffnen. Erfolgt die Verbesserung nur auf der Ebene einer technischen Anlage, die erneuerbare Energiequellen nutzt, wird der Zuschuss um 70 % gekürzt.

Tabelle der Unterstützung für technische Anlagen

Zuschüsse für Solarheizanlagen

Eine zusätzliche Pauschalhilfe in Höhe von 1.000 Euro kann gewährt werden, wenn die Installation der Solarheizanlage gemeinsam mit der Installation einer Holzheizung oder Wärmepumpe durchgeführt wird.

Zuschuss für Photovoltaikanlagen

Technische Anlagen Zuschuss Höchstbetrag
Photovoltaikanlage oder Hybridkollektoren (bei Einspeisung ins Netz) 20 % der tatsächlichen Kosten 500 Euro pro kWp
Photovoltaikanlage oder Hybridkollektoren (Eigenverbrauch oder im Rahmen einer Energiegemeinschaft) 50 % der tatsächlichen Kosten 1.250 Euro pro kWp

Zuschüsse für Wärmepumpen

Technische Anlagen Zuschuss Höchstbetrag
Erdwärmepumpe (Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren
oder Latentwärmespeichersysteme mit thermischem Solarkollektor)
50 % der tatsächlichen Kosten
  • 8.000 Euro für ein Einfamilienhaus bei einer Nennleistung von weniger als 10KWth
  • 800 Euro pro kWth für ein Einfamilienhaus bei einer Nennleistung von über 10kWth (höchstens 12.000 Euro)
  • 7.500 Euro pro Wohnung für ein Mehrfamilienhaus oder Wohneinheiten, die an ein durch eine Wärmepumpe gespeistes Wärmenetz angeschlossen sind (höchstens 37.500 Euro)
Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Kompaktgerät, das die kontrollierte mechanische Lüftung und die Abluft-/Wasser-Wärmepumpe enthält, im Falle eines Neubaus 50 % der tatsächlichen Kosten
  • 3.000 Euro für ein neues Einfamilienhaus
  • 2.000 Euro je Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus (höchstens 10.000 Euro)
Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Kompaktgerät, das die kontrollierte mechanische Lüftung und die Abluftwärme-/Wasserwärmepumpe enthält, im Falle einer bestehenden Wohneinheit 50 % der tatsächlichen Kosten
  • 5.000 Euro pro Gebäude bei einer Nennleistung von weniger als 10KWth
  • 500 Euro pro kWth pro Gebäude bei einer Nennleistung von über 10kWth (höchstens 12.000 Euro)
Ersatz einer vorhandenen Fossilheizung oder elektrischen Heizung durch eine Holzheizung Bonus in Höhe von 30 % der gewährten finanziellen Unterstützung  
Entsorgung, Neutralisierung und Recycling des Öltanks (im Falle des Austauschs einer Ölheizung) 50 % der tatsächlichen Kosten
  • höchstens 2.000 Euro für ein Einfamilienhaus
Anpassung des bestehenden Wärmeverteilungssystems 50 % der tatsächlichen Kosten
  • höchstens 2.000 Euro für ein Einfamilienhaus
  • höchsten 5.000 Euro für ein Mehrfamilienhaus

Zuschüsse für Holzheizungen (nur bei bestehenden Wohneinheiten)

Technische Anlagen Zuschuss Höchstbetrag
Heizung mit Holzpellet- oder Hackschnitzelfeuerung 50 % der tatsächlichen Kosten
  • 750 Euro pro kWth für ein Einfamilienhaus (höchstens 7.500 Euro)
  • 750 Euro pro kWth für ein Mehrfamilienhaus oder Wohneinheiten, die an ein durch eine Holzheizung gespeistes Wärmenetz angeschlossen sind (höchstens 30.000 Euro)
Holzpelletofen (an den Heizkreislauf angeschlossen) 30 % der tatsächlichen Kosten
  • höchstens 2.500 Euro für ein Einfamilienhaus
Scheitholzheizungen oder Kombiheizungen für Scheitholz und Pellets 50 % der tatsächlichen Kosten
  • 350 Euro pro kWth
Einbau eines Pufferspeichers von 30 l / kW (Heizung mit Holzpellet- oder Hackschnitzelfeuerung) Bonus in Höhe von 15 % der gewährten finanziellen Unterstützung  
Ersatz einer vorhandenen Fossilheizung oder elektrischen Heizung durch eine Holzheizung Bonus in Höhe von 30 % der gewährten finanziellen Unterstützung  
Entsorgung, Neutralisierung und Recycling des Öltanks (im Falle des Austauschs einer Ölheizung) 50 % der tatsächlichen Kosten
  • höchstens 2.000 Euro für ein Einfamilienhaus

Zuschüsse für ein Fernwärmenetz

Technische Anlagen Zuschuss Höchstbetrag
Anschluss an ein Fernwärmenetz 50 % der tatsächlichen Kosten
  • 250 Euro pro kWth (höchstens 15 kW) für ein Einfamilienhaus
  • 250 Euro pro kWth (höchstens 8 kW) für eine Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus
Einrichtung eines Fernwärmenetzes (mindestens 2 Wohngebäude müssen angeschlossen sein) 50 % der tatsächlichen Kosten
  • 12.500 Euro
Ersatz einer vorhandenen Fossilheizung oder elektrischen Heizung durch eine Holzheizung Bonus in Höhe von 30 % der gewährten finanziellen Unterstützung  
Entsorgung, Neutralisierung und Recycling des Öltanks (im Falle des Austauschs einer Ölheizung) 50 % der tatsächlichen Kosten
  • höchstens 2.000 Euro für ein Einfamilienhaus

Zusätzliche Hilfen und Boni

Wärmepumpen

Ein Bonus von 30 % kann bewilligt werden, wenn:

  • das Baujahr von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizungen, elektrischen Direktheizungen und Elektrospeicherheizungen mindestens 10 Jahre vor dem Jahr der Einreichung des Antrags auf finanzielle Unterstützung liegt. Dieser Bonus wird auch bewilligt, wenn im Rahmen eines Hybrid-Systems eine Wärmepumpe mit einer bestehenden mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizung kombiniert wird und Letztere binnen 5 Jahren ab dem Ausstellungsdatum der Rechnung entfernt wird;
  • die ersetzte Heizung als Hauptheizquelle gedient hat;
  • ein Bericht über die Bewertung der Energieeffizienz des Heizsystems anhand des Tools „Heizungscheck“ erstellt wurde (nicht erforderlich im Falle eines Ersatzes einer elektrischen Heizung);
  • die infolge der Bewertung der Energieeffizienz ausgegebenen Modernisierungsempfehlungen befolgt wurden.

Eine zusätzliche Hilfe für die Entsorgung, Neutralisierung und das Recycling des Öltanks kann bewilligt werden, wenn:

  • das Baujahr der Ölheizung mindestens 10 Jahre vor dem Jahr der Einreichung des Antrags auf finanzielle Unterstützung liegt;
  • die ersetzte Heizung als Hauptheizquelle gedient hat;
  • ein Bericht über die Bewertung der Energieeffizienz des Heizsystems anhand des Tools „Heizungscheck“ erstellt wurde;
  • die infolge der Bewertung der Energieeffizienz ausgegebenen Modernisierungsempfehlungen befolgt wurden.

Eine zusätzliche Unterstützung für die Anpassung des bestehenden Wärmeverteilungssystems kann beim Austausch einer bestehenden Heizung durch eine Erdwärmepumpe oder eine Luft-Wasserwärmepumpe bewilligt werden, wenn:

  • das Baujahr der mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizung mindestens 10 Jahre vor dem Jahr der Einreichung des Antrags auf finanzielle Unterstützung liegt;
  • die ersetzte Heizung als Hauptheizquelle gedient hat;
  • ein Bericht über die Bewertung der Energieeffizienz des Heizsystems anhand des Tools „Heizungscheck“ erstellt wurde;
  • die infolge der Bewertung der Energieeffizienz ausgegebenen Modernisierungsempfehlungen befolgt wurden.

Holzheizungen

Eine Hilfe für den Einbau eines Partikelfilters in eine bestehende Heizung kann bewilligt werden. Diese finanzielle Unterstützung ist auf 1.500 Euro begrenzt, jedoch höchstens 50 % der tatsächlichen Kosten.

Ein Bonus:

  • von 15 % kann bewilligt werden, wenn ein Pufferspeicher eingebaut wird (30l/ kWth);
  • von 30 % kann bewilligt werden, wenn:
    • das Baujahr von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizungen, elektrischen Direktheizungen und Elektrospeicherheizungen mindestens 10 Jahre vor dem Jahr der Einreichung des Antrags auf finanzielle Unterstützung liegt;
    • die ersetzte Heizung als Hauptheizquelle gedient hat;
    • ein Bericht über die Bewertung der Energieeffizienz des Heizsystems anhand des Tools „Heizungscheck“ erstellt wurde (nicht erforderlich im Falle eines Ersatzes einer elektrischen Heizung);
    • die infolge der Bewertung der Energieeffizienz ausgegebenen Modernisierungsempfehlungen befolgt wurden.

Eine zusätzliche Hilfe für die Entsorgung, Neutralisierung und das Recycling des Öltanks kann bewilligt werden, wenn:

  • das Baujahr der Ölheizung mindestens 10 Jahre vor dem Jahr der Einreichung des Antrags auf finanzielle Unterstützung liegt;
  • die ersetzte Heizung als Hauptheizquelle gedient hat;
  • ein Bericht über die Bewertung der Energieeffizienz des Heizsystems anhand des Tools „Heizungscheck“ erstellt wurde;
  • die infolge der Bewertung der Energieeffizienz ausgegebenen Modernisierungsempfehlungen befolgt wurden.

Fernwärmenetz

Ein Bonus von 30 % kann bewilligt werden, wenn:

  • das Baujahr von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizungen, elektrischen Direktheizungen und Elektrospeicherheizungen mindestens 10 Jahre vor dem Jahr der Einreichung des Antrags auf finanzielle Unterstützung liegt;
  • die ersetzte Heizung als Hauptheizquelle gedient hat;

Eine zusätzliche Hilfe für die Entsorgung, Neutralisierung und das Recycling des Öltanks kann bewilligt werden.

Sonstige Hilfen

Bestimmte Gemeinden bewilligen zusätzliche Finanzhilfen. Die Höhe der kommunalen Hilfen, die die antragstellende Person in Anspruch nehmen kann, kann über den Simulator der „Klima-Agence“ ermittelt werden.

Anmerkung: Die Unterstützungsprämie nova naturstroum fördert Projekte, bei denen erneuerbare Energiequellen gefördert werden. Weiter Informationen finden Sie auf www.enovos.lu.

Auch in Luxemburg tätige Erdgas- und Stromversorger bieten Förderprogramme für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen an. Die Liste der Anbieter ist auf der Website des Luxemburgischen Regulierungsinstituts (Institut luxembourgeois de régulation) verfügbar:

Auszahlung der finanziellen Unterstützung

Die Hilfen werden in der Regel direkt auf das Konto der antragstellenden Person überwiesen.

Wird die finanzielle Unterstützung vom gesetzlichen Vertreter eines Zusammenschlusses von natürlichen oder juristischen Personen beantragt, wird sie direkt auf das Konto des gesetzlichen Vertreters überwiesen, der den betreffenden natürlichen oder juristischen Personen dann unverzüglich ihren jeweiligen Anteil auf ihr Bankkonto überweisen muss.

Eine Kopie dieser Überweisungen muss der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen übermittelt werden.

Rückzahlung der finanziellen Unterstützung

Wurde die Unterstützung der antragstellenden Person bereits überwiesen, muss diese sie zurückzahlen, wenn:

  • sie falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat, um sie zu bekommen; oder
  • sie der Zentralen Anlaufstelle für Wohnungsbeihilfen nicht die verlangte Erklärung bzw. die verlangten Auskünfte oder Dokumente zukommen lässt.

Formulare/Online-Dienste

Installation solaire thermique - Fiche : SOTH-2022

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Installation photovoltaïque - Fiche : PHOT-2022

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Pompe à chaleur - Fiche annexe : POCH-2022

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Chaudière à bois - Fiche annexe : BOIS-2022

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Réseau de chaleur et/ou raccordement - Fiche : RACH-2022

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Ouvrage collectif - Fiche annexe COLL-2022

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