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Maßnahmen für die Einreise von Drittstaatsangehörigen nach Luxemburg sowie für Flugreisen

Coronavirus / COVID-19

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden die vorübergehenden Beschränkungen für die Einreise von Drittstaatsangehörigen nach Luxemburg bis einschließlich 30. Juni 2022 verlängert.

Außerdem sind angesichts der Gesundheitslage auf nationaler und europäischer Ebene die Maßnahmen, die für Flugreisen nach Luxemburg gelten, seit dem 22. April 2022 aufgehoben.

Zur Einreise nach Luxemburg berechtigte Personen

Bürger der Europäischen Union (EU) und der Schengen-Staaten sowie Bürger von San Marino, Andorra, Monaco und des Vatikans (Heiliger Stuhl) wie auch ihre Familienangehörigen aus diesen Gebieten dürfen frei nach Luxemburg einreisen, unabhängig vom Zweck des Aufenthalts und nicht nur, um an ihren Wohnsitz zurückzukehren.

Die folgenden Kategorien von Drittstaatsangehörigen sind ebenfalls zur Einreise in das Hoheitsgebiet Luxemburgs berechtigt:

  1. Drittstaatsangehörige, die den Status eines langfristig Aufenthaltsberechtigten besitzen, sowie alle anderen Personen mit einem Aufenthaltsrecht oder einem nationalen Visum für den langfristigen Aufenthalt eines EU- oder Schengen-Staates sowie von San Marino, Andorra, Monaco und des Vatikans (Heiliger Stuhl);
  2. Gesundheitspersonal, Gesundheitsforscher und Altenpflegepersonal;
  3. Grenzgänger;
  4. Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft;
  5. Transportpersonal;
  6. Diplomaten, Personal internationaler Organisationen, von internationalen Organisationen eingeladene Personen, deren Anwesenheit für das reibungslose Funktionieren dieser Organisationen erforderlich ist, militärisches Personal, Personal im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Helfer und Katastrophenschutzkräfte in Ausübung ihrer Tätigkeit;
  7. Passagiere im Transitverkehr;
  8. Passagiere, die aus zwingenden familiären Gründen reisen;
  9. Seeleute;
  10. Personen, die in Luxemburg internationalen Schutz oder Schutz aus anderen humanitären Gründen beantragen;
  11. Drittstaatsangehörige, die zu Studienzwecken reisen;
  12. hochqualifizierte Arbeitnehmer aus Drittstaaten, wenn ihre Beschäftigung aus wirtschaftlicher Sicht notwendig ist und die Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann.

Für die Kategorien von Reisenden 8, 11 und 12 muss ein ausdrücklicher Antrag auf Ausstellung einer spezifischen Bescheinigung per E-Mail (service.visas@mae.etat.lu) an das Amt für Reisepässe, Visa und Beglaubigungen (BPVL) gestellt werden.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Drittstaatsangehörige folgende Behörden kontaktieren:

  • das BPVL:
  • die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in ihrem Wohnsitzland.

Derzeit dürfen auch Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in einem der folgenden Länder, in einer der folgenden Sonderverwaltungsregionen oder in einer der folgenden Gebietskörperschaften nach Luxemburg einreisen und sind von diesen Reisebeschränkungen befreit:

  • Saudi-Arabien;
  • Bahrain;
  • Chile;
  • China (vorbehaltlich einer Bestätigung der Gegenseitigkeit auf EU-Ebene);
  • Kolumbien;
  • Südkorea;
  • Vereinigte Arabische Emirate;
  • Indonesien;
  • Kuwait;
  • Neuseeland;
  • Peru;
  • Katar;
  • Sonderverwaltungsregion Hongkong;
  • Sonderverwaltungsregion Macau;
  • Ruanda;
  • Taiwаn;
  • Ukraine;
  • Uruguay.

Hinweis: Drittstaatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem Land haben, das nicht in der Liste aufgeführt ist, dürfen nicht nach Luxemburg einreisen, es sei denn:

  • die Reise gilt als notwendig; oder
  • die Drittstaatsangehörigen sind im Besitz eines Zertifikats, das ein komplettes Impfschema nachweist und in Luxemburg als gleichwertig anerkannt ist, das heißt:
    • wenn das Zertifikat von einem Schengen-Staat ausgestellt wurde; oder
    • wenn das Zertifikat von einem Drittstaat ausgestellt wurde und durch einen Durchführungsrechtsakt der Europäischen Kommission als gleichwertig anerkannt wurde.

Diese Ausnahme gilt derzeit für Zertifikate, die von den folgenden Staaten oder Gebieten ausgestellt wurden: Albanien, Andorra, Armenien, Benin, Brasilien, Cabo Verde, El Salvador, Färöer, Georgien, Indien, Israel, Japan, Jordanien, Kanada, Kolumbien, Libanon, Malaysia, Marokko, Moldau, Monaco, Montenegro, Neuseeland, Panama, Republik Nordmazedonien, San Marino, Serbien, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Togo, Tunesien, Türkei, Ukraine, Uruguay, Vatikan (Heiliger Stuhl), Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten von Amerika und Vereinigtes Königreich;

Aktualisierte Listen der Impfstoffe, die in Luxemburg akzeptiert werden, sind auf dem Regierungsportal COVID19.lu einsehbar.
  • die Drittstaatsangehörigen sind im Besitz eines Genesungszertifikats, das in Luxemburg als gleichwertig anerkannt ist, das heißt:
    • wenn das Zertifikat von einem Schengen-Staat ausgestellt wurde; oder
    • wenn das Zertifikat von einem Drittstaat ausgestellt wurde und durch einen Durchführungsrechtsakt der Europäischen Kommission als gleichwertig anerkannt wurde.

Diese Ausnahme gilt derzeit für Genesungszertifikate, die von den folgenden Staaten oder Gebieten ausgestellt wurden: Albanien, Andorra, Armenien, Benin, Cabo Verde, El Salvador, Georgien, Israel, Moldau, Monaco, Montenegro, Panama, Republik Nordmazedonien, San Marino, Serbien, Thailand, Türkei, Ukraine, Uruguay und Vereinigtes Königreich.

Reisende aus den oben aufgeführten Ländern müssen im Besitz von offiziellen Dokumenten sein, die den Wohnsitz in einem dieser Länder belegen (Aufenthaltstitel, Wohnsitzbescheinigung, Arbeitsgenehmigung usw.). Diesen Unterlagen ist gegebenenfalls eine Übersetzung in eine der Amtssprachen Luxemburgs (Luxemburgisch, Deutsch oder Französisch) oder ins Englische beizufügen.

Hinweis: Diese Maßnahmen gelten parallel zu den bestehenden Gesundheits- und Einwanderungsbeschränkungen. Einzelheiten zu den geltenden Vorschriften und Ausnahmeregelungen sowie zu den genauen Abläufen, die im Vorfeld zu beachten sind, können Sie auf dem Regierungsportal COVID19.lu nachlesen.

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