Unternehmen Bürger

Berufspendler mit Wohnsitz in Frankreich: Die Vereinbarung bezüglich der Sozialversicherungszugehörigkeit wurde verlängert

Das bilaterale Abkommen zwischen Luxemburg und Frankreich bezüglich der Sozialversicherungszugehörigkeit der in Frankreich wohnhaften Grenzgänger, die seit Beginn der COVID-19-Krise Telearbeit leisten, bleibt ausnahmsweise in Kraft.

Die beiden Länder haben sich darauf geeinigt, die Ausnahmeregelung in Bezug auf die Rechtsvorschriften im Bereich der sozialen Sicherheit bis einschließlich 30. September 2021 zu verlängern.

Diese Vereinbarung ermöglicht es, einen Wechsel der Zugehörigkeit zu vermeiden, sollte der in den europäischen Rechtsvorschriften vorgesehene Schwellenwert von 25 % für die betroffenen Arbeitnehmer überschritten werden.

Konkret bedeutet dies, dass ein französischer Grenzgänger, der aufgrund der COVID-19-Krise seine Arbeit von seinem Wohnort in Frankreich aus verrichtet, bis zum 30. September 2021 weiterhin der luxemburgischen Sozialversicherung angeschlossen ist.

Zum letzten Mal aktualisiert am 

Weitere Neuigkeiten