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Neue Gesundheitsschutzmaßnahmen für Flugreisen nach Luxemburg

Coronavirus / COVID-19

In Anbetracht der Entwicklung der COVID-19-Pandemie auf internationaler Ebene haben das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten und das Ministerium für Gesundheit beschlossen, neue Gesundheitsschutzmaßnahmen für alle Flugreisen nach Luxemburg zu ergreifen.

Diese Maßnahmen gelten vom 29. Januar bis einschließlich 28. Februar 2021.

Zielgruppe

Jede Person ab 6 Jahren, die mit dem Flugzeug nach Luxemburg reisen möchte, muss beim Boarding ein negatives Ergebnis vorzeigen, und zwar:

  • eines COVID-19-PCR-Tests; oder
  • einer Untersuchung auf virale Antigene (Schnelltest).

Der Test muss weniger als 72 Stunden vor dem Boarding durchgeführt worden sein.

Das negative Testergebnis muss:

  • in Papier- oder elektronischer Form vorgezeigt werden können; und
  • gegebenenfalls zusammen mit einer Übersetzung:
    • in eine der Verwaltungssprachen Luxemburgs (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch); oder
    • ins Englische.

Diese Maßnahmen betreffen alle Flüge nach Luxemburg und gelten somit auch für Flüge aus den Mitgliedstaaten:

  • der Europäischen Union (EU); und
  • des Schengen-Raums.

Darüber hinaus muss sich jede Person, die mit dem Flugzeug aus einem Drittland, das heißt aus einem Land, das nicht Mitglied der Europäischen Union oder des Schengen-Raums ist, nach Luxemburg reist, bei der Ankunft am Luxemburger Flughafen einem zusätzlichen Antigen-Schnelltest unterziehen.

Weigert sich die Person, sich diesem Test zu unterziehen, muss sie sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Bitte beachten Sie, dass diese Quarantäne jederzeit aufgehoben werden kann, sobald ein negatives Testergebnis vorliegt.

Achtung: Die Verpflichtung, beim Boarding ein negatives Testergebnis vorzulegen und sich bei der Ankunft einem zusätzlichen Test zu unterziehen, gilt auch für Drittstaatsangehörige, die von den Beschränkungen der Einreise nach Luxemburg befreit sind. Dies gilt somit für alle Personen, die ihren Wohnsitz in einem der folgenden Länder haben:

  • Australien;
  • Südkorea;
  • Japan;
  • Neuseeland;
  • Ruanda;
  • Singapur;
  • Thailand.

Diese Verpflichtungen gelten zusätzlich zu den bereits bestehenden vorübergehenden Beschränkungen für nicht unbedingt notwendige Reisen aus einem Drittland in die EU.

Zur Erinnerung: Drittstaatsangehörige, die aus einem Drittland einreisen, dürfen bis einschließlich 31. März 2021 nicht nach Luxemburg einreisen. Bestimmte Kategorien von Personen sind von dieser Bestimmung befreit. Weitere Details zu diesen Beschränkungen finden Sie in unserem Informationstext.

Ausnahmen

Folgende Personen sind von diesen Verpflichtungen befreit:

  • diensthabende Personen, die im Transportsektor am Flughafen beschäftigt sind;
  • Passagiere im Transitbereich des Flughafens;
  • Personen, die sich von Luxemburg aus auf dem Luftweg auf eine Hin- und Rückreise in ein Land begeben, das Mitglied des Schengen-Raums oder der Europäischen Union ist, vorausgesetzt, die Dauer des Aufenthalts beträgt weniger als 72 Stunden und die Personen haben den Schengen-Raum oder das Gebiet der EU-Mitgliedstaaten während dieses Zeitraums nicht verlassen;
  • vorausgesetzt, die Dauer ihres Aufenthalts in Luxemburg beträgt weniger als 72 Stunden:
    • Diplomaten;
    • Personal internationaler Organisationen und von internationalen Organisationen eingeladene Personen, deren Anwesenheit für das reibungslose Funktionieren dieser Organisationen erforderlich ist;
    • militärisches Personal;
    • Personal im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe;
    • Katastrophenschutzkräfte in Ausübung ihrer Tätigkeit;
  • Personen, die:
    • innerhalb der 3 Monate vor ihrer Reise eine aktuelle SARS-CoV-2-Infektion hatten; und
    • die im jeweiligen Land geltende Isolationszeit abgeschlossen haben und keine Infektionssymptome mehr haben.

Durch die Vorlage eines ärztlichen Attests, aus dem dieser Sachverhalt hervorgeht, können diese Personen nach Luxemburg einreisen, ohne sich erneut einem PCR- oder Antigentest unterziehen zu müssen.

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