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Maßnahmen in Bezug auf Arbeitsuchende und mit einem Arbeitsuchenden abgeschlossene Verträge

Coronavirus / Covid-19

Angesichts der Covid-19-Krise wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Diese sind zugunsten der:

  • Arbeitsuchenden;
  • Unternehmen, die mit einem Arbeitsuchenden einen Vertrag abgeschlossen haben.  

Für die Arbeitsuchenden bedeutet das Folgendes:

  • Der Vorschlag für die Unterzeichnung einer individualisierten Kooperationsvereinbarung mit der ADEM kann:
    • spätestens vor Ablauf des 6. Monats gemacht werden, der auf das Ende des Krisenzustands folgt;
    • und nicht wie üblicherweise am Ende des 3. Monats, der auf die Arbeitsuchendmeldung folgt.
  • Die Freistellung während einer Dauer von maximal 6 Monaten von der Auflage, im Falle der Gründung oder Übernahme eines Unternehmens jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen, wird um einen Zeitraum verlängert, der der Dauer des Krisenzustands entspricht.
  • Für Personen, die während des Krisenzustands Arbeitslosengeld bezogen haben, verlängert sich die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld um die Dauer des Krisenzustands. Dies gilt für das reguläre Arbeitslosengeld wie auch für eine eventuelle Verlängerung.

Wenn Sie Arbeitgeber sind, sollten Sie wissen, dass während des Krisenzustands Folgendes gilt:

  • Der Anteil, der dem Staat im Falle eines Wiedereingliederungsvertrags geschuldet wird, muss nicht gezahlt werden. Dies gilt ebenfalls für die Dauer der Vertragsverlängerung.
  • Der Staat erstattet Ihnen den vollen Betrag der Vergütung, die dem jungen Arbeitsuchenden im Rahmen eines Berufseinführungs- oder Berufsförderungsvertrags gezahlt wurde. Dies gilt ebenfalls für die Dauer der Vertragsverlängerung.
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