Bürger

Maßnahmen im Zusammenhang mit der Jagd und der Feststellung von Wildschäden

Coronavirus / Covid-19

In der außergewöhnlichen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist das Jagen weiterhin erlaubt, vorausgesetzt, es findet unter folgenden Bedingungen statt:

  • Die Jagd wird individuell ausgeübt.
  • Sie findet zwingend ohne jegliche Versammlung statt.
  • Zwischen Personen wird ein Abstand von mindestens 2 Metern eingehalten.
  • Die gesetzlichen Vorschriften zu den Jagdzeiten werden eingehalten.

Was das Verfahren zur Feststellung von Wildschäden angeht, rät die Stelle für die Verwaltung wildlebender Tiere und der Jagd (Cellule de gestion de la faune sauvage et de la chasse) der Naturverwaltung (ANF) Folgendes:

  • Von Wildschäden betroffene Personen sollen die Ortsbegehung folgendermaßen vornehmen:
    • allein und nicht in Gruppen;
    • vorzugsweise am gleichen Tag.
  • Nach Erhalt einer schriftlichen oder mündlichen Meldung eines Wildschadens durch einen Antragsteller an seinen Schriftführer-Schatzmeister organisiert der Vorstand diese individuellen Begehungen, wobei es die erste Begehung selbst durchführt (ein einziger Vertreter oder eventuell mehrere, dann aber einzeln), um eine erste Einschätzung der Schäden vorzunehmen.
  • Anschließend können sich die betroffenen Personen telefonisch oder über eine Online-App besprechen, um auf der Grundlage der ersten Einschätzung des Vorstands zu der gesetzlich vorgesehenen gütlichen Einigung zu gelangen.

So müssten die meisten Wildschadenangelegenheiten geregelt werden können.

Wird jedoch innerhalb eines Monats ab der Meldung durch den Geschädigten keine gütliche Einigung getroffen, wird die Angelegenheit an den Friedensrichter weitergeleitet. Dieser bestimmt dann, wie bezüglich etwaiger zusätzlicher Ortsbegehungen zu verfahren ist.

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