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[Aktualisiert am 27. November 2020] COVID-19: Maßnahmen betreffend das Abhalten von Hauptversammlungen und Sitzungen von Gesellschaften und juristischen Personen

In Anbetracht der derzeitigen Ausnahmesituation hinsichtlich COVID-19 wurden Maßnahmen ergriffen, um die reibungslose Verwaltung von Gesellschaften und sonstigen juristischen Personen zu gewährleisten.

Diese Maßnahmen gelten bis zum 30. Juni 2021. In diesem Zusammenhang ist ein System vorgesehen, mit dem die Organe aller Gesellschaften oder juristischen Personen ihre Besprechungen, insbesondere die Versammlungen und Vorstandssitzungen, abhalten können, ohne dass es der physischen Anwesenheit ihrer Mitglieder bedarf.

Dieses System garantiert die tatsächliche Teilnahme dieser Mitglieder und die Ausübung ihrer Rechte durch Rückgriff:

  • auf Fernabstimmung in schriftlicher oder elektronischer Form, die die Identifizierung der betreffenden Personen ermöglicht, unter der Voraussetzung, dass der vollständige Text der zu fassenden Beschlüsse oder Entscheidungen im Vorfeld veröffentlicht oder den betreffenden Personen mitgeteilt worden ist, oder;
  • auf Videokonferenzen oder;
  • auf sonstige Telekommunikationsmittel, die die Identifizierung der betreffenden Personen ermöglichen, oder;
  • auf schriftliche Zirkularbeschlüsse oder;
  • auf einen von der Gesellschaft bestimmten Vermittler.

Darüber hinaus können Vereinigungen ohne Gewinnzweck, Wohnungseigentümergemeinschaften, die Kammer für Steuer- und Wirtschaftsberater, die Kammer für Architekten und beratende Ingenieure (OAI), die Rechtsanwaltskammer, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit und das Wirtschaftsprüferinstitut ihre Hauptversammlungen ferner bis zum 30. Juni 2021 verschieben.

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