Beantragung von Kurzarbeit wegen Coronavirus: spezielles Formular verfügbar

Ihre Geschäftstätigkeit erlebt aufgrund des Coronavirus einen Rückgang, und Sie befürchten, dass Sie Mitarbeiter entlassen müssen?

Sie sollten wissen, dass die Regelung der Kurzarbeit bei höherer Gewalt für Arbeitnehmer gelten kann:

  • die keine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit haben;
  • die Sie nicht mehr in Vollzeit oder gar nicht mehr beschäftigen können:
    • weil Ihr Lieferant Sie aufgrund des Coronavirus nicht mehr mit Rohstoffen beliefern kann oder;
    • weil die Kundennachfrage aufgrund des Coronavirus erheblich zurückgegangen ist oder;
    • weil aufgrund von Personalmangel wegen externer Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Coronavirus die Fortsetzung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unmöglich ist oder eine oder mehrere Abteilungen Ihres Unternehmens vollständig stillstehen.

Im Falle einer Bewilligung kann der Beschäftigungsfonds dann 80 % des normalen Gehalts (höchstens 250 % des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer) für maximal 1.022 Stunden pro Arbeitnehmer übernehmen.

Angesichts des Ausmaßes der Bedrohung durch COVID-19 und der spürbaren Auswirkungen auf Unternehmen und ihre Mitarbeiter hat die luxemburgische Regierung eine Kurzarbeitsregelung „Höhere Gewalt/Coronavirus“ mit einem beschleunigten Verfahren für alle vom Coronavirus betroffenen luxemburgischen Unternehmen beschlossen.

Ein Online-System zur Beantragung der Erstattung der nicht gearbeiteten Stunden wird derzeit entwickelt und in den kommenden Tagen auf der Website der ADEM und auf Guichet.lu verfügbar sein. Wir werden Sie darüber informieren, sobald das neue Formular verfügbar ist.

Weitere Informationen zur Kurzarbeit bei höherer Gewalt finden Sie auf unserer Informationsseite.

Auf der Website gouvernement.lu finden Sie ferner die FAQ über die Auswirkungen des Coronavirus auf luxemburgische Unternehmen.

 

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