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[Aktualisiert am 14. September 2020] Maßnahmen bezüglich der Einreise von Drittstaatsangehörigen

Coronavirus / Covid-19

Aufgrund der Covid-19-Pandemie gilt das Verbot der Einreise nach Luxemburg für Drittstaatsangehörige bis zum 31. Dezember 2020.

Darüber hinaus dürfen derzeit folgende Personen nach Luxemburg einreisen:

  1. langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige sowie Inhaber eines Aufenthaltsrechts oder eines nationalen Visums für den längerfristigen Aufenthalt eines der EU- oder Schengen-Mitgliedstaaten;
  2. Gesundheitspersonal, Gesundheitsforscher und Altenpflegepersonal;
  3. Grenzgänger;
  4. Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft;
  5. Transportpersonal;
  6. Diplomaten, Personal internationaler Organisationen, von internationalen Organisationen eingeladene Personen, deren Anwesenheit für das reibungslose Funktionieren dieser Organisationen erforderlich ist, militärisches Personal, Personal im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Helfer und Katastrophenschutzkräfte in Ausübung ihrer Tätigkeit;
  7. Passagiere im Transitverkehr;
  8. Passagiere, die aus zwingenden familiären Gründen reisen;
  9. Seeleute;
  10. Personen, die in Luxemburg internationalen Schutz oder Schutz aus anderen humanitären Gründen beantragen;
  11. Drittstaatsangehörige, die zu Studienzwecken reisen;
  12. hochqualifizierte Arbeitnehmer aus Drittstaaten, wenn ihre Beschäftigung aus wirtschaftlicher Sicht notwendig ist, und die Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann.

Für die Kategorien von Reisenden 8, 11 und 12 muss ein ausdrücklicher Antrag auf Ausstellung einer spezifischen Bescheinigung per E-Mail (service.visas@mae.etat.lu) an das Amt für Reisepässe, Visa und Beglaubigungen (BPVL) gestellt werden.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Drittstaatsangehörige folgende Behörden kontaktieren:

  • das BPVL:
  • die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in ihrem Wohnsitzland.

Außerdem sind seit dem 1. Juli 2020 Drittstaatsangehörige, die in einem der folgenden Länder ansässig sind, ebenfalls berechtigt, nach Luxemburg einzureisen:

  • Australien;
  • Kanada;
  • China (vorbehaltlich einer Bestätigung der Gegenseitigkeit auf EU-Ebene);
  • Georgien;
  • Japan;
  • Neuseeland;
  • Ruanda;
  • Südkorea;
  • Thailand;
  • Tunesien;
  • Uruguay.
Drittstaatsangehörige, die in Marokko ansässig sind, dürfen seit dem 14. August 2020 nicht mehr nach Luxemburg einreisen.

Reisende aus den oben aufgeführten Ländern müssen im Besitz von offiziellen Dokumenten sein, die den Wohnsitz in einem dieser Länder belegen (Aufenthaltstitel, Wohnsitzbescheinigung, Arbeitsgenehmigung usw.). Diesen Dokumenten muss eine Übersetzung in einer der Amtssprachen Luxemburgs oder ins Englische beigelegt werden.

Darüber hinaus müssen Drittstaatsangehörige ab 11 Jahren, die aus einem in der Liste nicht genannten Drittstaat auf dem Luftweg nach Luxemburg einreisen wollen – auch wenn sie über eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis oder einen Aufenthaltstitel verfügen – ab dem 21. August 2020 vor dem Besteigen des Flugzeugs ein negatives Ergebnis eines biologischen Covid-19-Tests vorzeigen. Davon ausgenommen sind das fliegende Personal und Passagiere, die in einen Anschlussflug umsteigen, ohne den Transitbereich zu verlassen. Der Test muss weniger als 72 Stunden vor Flugantritt durchgeführt worden sein.

Die Bürger der Europäischen Union (EU), des Vereinigten Königreichs, der Länder des Schengen-Raums sowie ihre Familienangehörigen können frei in die Europäische Union einreisen.

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