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[Aktualisiert am 20. Oktober 2021] Maßnahmen bezüglich der Einreise von Drittstaatsangehörigen nach Luxemburg und Flugreisen

Coronavirus / Covid-19

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden die vorübergehenden Beschränkungen für die Einreise nach Luxemburg für Drittstaatsangehörige bis einschließlich 31. Dezember 2021 verlängert.

Darüber hinaus gelten angesichts der Gesundheitslage auf nationaler und europäischer Ebene seit dem 26. Juli 2021 neue Maßnahmen für Flugreisen nach Luxemburg.

Zur Einreise nach Luxemburg berechtigte Personen

Bürger der Europäischen Union (EU) und der Länder des Schengen-Raums sowie ihre Familienangehörigen, die aus diesen Gebieten kommen (EU und Schengen-Raum), können frei nach Luxemburg einreisen. Bei Einreise nach Luxemburg auf dem Luftweg unterliegen die betreffenden Personen jedoch der Vorab-Testpflicht (siehe „Einreise auf dem Luftweg nach Luxemburg“).

Die folgenden Drittstaatsangehörigen sind ebenfalls berechtigt, nach Luxemburg einzureisen:

  1. langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige sowie Inhaber eines Aufenthaltsrechts oder eines nationalen Visums für den längerfristigen Aufenthalt eines der EU- oder Schengen-Mitgliedstaaten;
  2. Gesundheitspersonal, Gesundheitsforscher und Altenpflegepersonal;
  3. Grenzgänger;
  4. Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft;
  5. Transportpersonal;
  6. Diplomaten, Personal internationaler Organisationen, von internationalen Organisationen eingeladene Personen, deren Anwesenheit für das reibungslose Funktionieren dieser Organisationen erforderlich ist, militärisches Personal, Personal im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Helfer und Katastrophenschutzkräfte in Ausübung ihrer Tätigkeit;
  7. Passagiere im Transitverkehr;
  8. Passagiere, die aus zwingenden familiären Gründen reisen;
  9. Seeleute;
  10. Personen, die in Luxemburg internationalen Schutz oder Schutz aus anderen humanitären Gründen beantragen;
  11. Drittstaatsangehörige, die zu Studienzwecken reisen;
  12. hochqualifizierte Arbeitnehmer aus Drittstaaten, wenn ihre Beschäftigung aus wirtschaftlicher Sicht notwendig ist, und die Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann.

Für die Kategorien von Reisenden 8, 11 und 12 muss ein ausdrücklicher Antrag auf Ausstellung einer spezifischen Bescheinigung per E-Mail (service.visas@mae.etat.lu) an das Amt für Reisepässe, Visa und Beglaubigungen (BPVL) gestellt werden.

Für weitere Informationen können sich Drittstaatsangehörige an folgende Behörden wenden:

  • das BPVL:
  • die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in ihrem Wohnsitzland.

Derzeit dürfen auch Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in einem der folgenden Länder, in einer der folgenden Sonderverwaltungsregionen oder in einer der folgenden Einheiten nach Luxemburg einreisen und sind von diesen Reisebeschränkungen befreit:

  • Saudi-Arabien;
  • Australien;
  • Kanada;
  • Chile;
  • China (vorbehaltlich einer Bestätigung der Gegenseitigkeit auf EU-Ebene);
  • Südkorea;
  • Jordanien;
  • Kuwait;
  • Neuseeland;
  • Katar;
  • Sonderverwaltungsregion Hongkong;
  • Sonderverwaltungsregion Macau;
  • Ruanda;
  • Singapur;
  • Taiwаn;
  • Ukraine;
  • Uruguay.

Hinweis: Drittstaatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem Land haben, das nicht in der Liste aufgeführt ist, dürfen nicht nach Luxemburg einreisen. Es gibt folgende Ausnahmen:

  • als notwendig geltende Reisen; oder
  • ab dem 22. September 2021: Drittstaatsangehörige, die im Besitz eines Zertifikats sind, das ein komplettes Impfschema nachweist und in Luxemburg als gleichwertig angesehen wird. Das heißt:
    • wenn dieses von einem Mitgliedstaat des Schengen-Raums ausgestellt wurde; oder
    • wenn es von einem Drittstaat ausgestellt wurde und durch eine Durchführungsrechtsakte der Europäischen Kommission als gleichwertig anerkannt wurde.

Diese Ausnahme gilt derzeit für Zertifikate, die von den folgenden Staaten oder Gebieten ausgestellt wurden: Albanien, Andorra, Färöer, Israel, Marokko, Monaco, Panama, Republik Nordmazedonien, San Marino, Schweiz, Türkei, Ukraine, Vatikan.

Reisende aus den oben aufgeführten Ländern müssen im Besitz von offiziellen Dokumenten sein, die den Wohnsitz in einem dieser Länder belegen (Aufenthaltstitel, Wohnsitzbescheinigung, Arbeitsgenehmigung usw.). Diesen Unterlagen ist gegebenenfalls eine Übersetzung in eine der Amtssprachen Luxemburgs (Luxemburgisch, Deutsch oder Französisch) oder ins Englische beizufügen.

Aufenthalt in Indien

Ab dem 15. September 2021 entfallen für Personen, die sich in den 14 Tagen vor ihrer Ankunft in Luxemburg in Indien aufgehalten haben, die Pflicht, sich für 7 Tage nach der Ankunft in strenge Quarantäne zu begeben (mit Durchführung eines PCR-Test am 6. Tag), sowie die Pflicht, ihre Ankunft der Gesundheitsinspektion zu melden.

Einreise auf dem Luftweg nach Luxemburg

Angesichts der Gesundheitslage auf nationaler und europäischer Ebene muss jede Person, die älter als 12 Jahre und 2 Monate ist und auf dem Luftweg nach Luxemburg reisen möchte, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, beim Boarding eines der folgenden Dokumente vorlegen:

Der biologische Test muss weniger als 72 Stunden vor Flugantritt oder im Falle eines SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests weniger als 48 Stunden vor Flugantritt von einem Labor für medizinische Analysen oder einer anderen dazu befugten Stelle durchgeführt worden sein. Dem negativen Testergebnis muss bei Bedarf eine Übersetzung in eine der Amtssprachen Luxemburgs (Luxemburgisch, Deutsch oder Französisch) oder ins Englische beigelegt werden. Es werden ebenfalls Dokumente auf Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch akzeptiert.

Die Testpflicht für Personen, die auf dem Luftweg nach Luxemburg einreisen wollen, gilt zusätzlich zu den bereits bestehenden vorübergehenden Beschränkungen für nicht wesentliche Reisen in die Europäische Union (EU).

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