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Eine Probezeit durchführen

Manche Arbeitsverträge sehen eine Probezeit vor. Die Probezeit dient dazu:

  • dem Arbeitnehmer zu ermöglichen, festzustellen, ob seine Arbeit ihm zusagt;
  • dem Arbeitgeber zu ermöglichen, die Fähigkeiten des Arbeitnehmers zu beurteilen.

Die Dauer der Probezeit muss deutlich im Arbeitsvertrag angegeben sein, den Sie mit Ihrem Arbeitgeber eingehen. Die Probezeit:

  • muss mindestens 2 Wochen aber nicht länger als 3, 6 oder 12 Monate dauern;
  • wird aus der minimalen Laufzeit des Vertrages, im Falle eines befristeten Vertrages ohne festes Enddatum, berechnet.

Während der Probezeit können beide Parteien den Vertrag schnell und ohne Abfindung auflösen.

Falls der Arbeitsvertrag nach Dienstantritt abgeschlossen wird (d. h. infolge eines bestehenden befristeten Arbeitsvertrags), darf er keine Probezeit mehr vorsehen.

Die Probezeit darf nicht verlängert werden, es sei denn der Arbeitnehmer wird mit aufeinanderfolgenden befristeten Arbeitsverträgen, die jedoch völlig unterschiedliche Funktionen vorsehen, beschäftigt.

Die Probezeit kann nur verlängert werden wenn ein Fall von Krankheit oder Urlaub aus familiären Gründen eintritt, und sie wird bei Schwangerschaft (nur bei unbefristeten Veträgen) ausgesetzt.

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