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Brexit - No Deal: Warenlieferungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich

Ab dem Datum des Austritts gelten die Vorschriften der Europäischen Union (EU) betreffend die grenzüberschreitenden Lieferungen und Bewegungen von Gütern zwischen den EU-Mitgliedstaaten nicht mehr für Beziehungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten und dem Vereinigten Königreich (z. B. keine innergemeinschaftlichen Lieferungen und Erwerbe, keine Fernverkaufsregelung für Güter aus und nach Großbritannien).

Anstatt dessen werden für Lieferungen und Bewegungen von Gütern zwischen Luxemburg und dem Vereinigten Königreich ab dem Austrittsdatum die MwSt.-Vorschriften für Importe und Exporte gelten.

Was die laufenden Bewegungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Luxemburg angeht, ist das Risiko der Doppelbesteuerung vorübergehend. Die Einregistrierungs-, Domänen- und Mehrwertsteuerverwaltung (AED) erklärt, dass es ausreicht, den Transportzeitpunkt zu verschieben, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden. Zudem lässt die AED wissen, dass eine solche Doppelbesteuerung keine schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen würde, da die geschuldete MwSt. sofort vollständig absetzbar ist, und dass eine solche Doppelbesteuerung so oder so im Widerspruch zum Neutralitätsgrundsatz der MwSt. stehen würde.

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