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Neuheiten im Bereich der Niederlassungsgenehmigungen

Von nun an ist für jede wirtschaftliche Tätigkeit in Luxemburg – mit Ausnahme einiger Sonderfälle – eine Niederlassungsgenehmigung des Ministeriums für Wirtschaft erforderlich.

Personen, die einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, müssen eine Niederlassungsgenehmigung beantragen.

Diese neue Verpflichtung gilt jedoch nicht für folgende Tätigkeiten, die einer anderen Regelung unterliegen:

                - Prüfungstätigkeit als Wirtschaftsprüfer;

                - Allgemeinmediziner und Facharzt;

                - Zahnarzt, Fachzahnarzt;

                - Tierarzt;   

                - Apotheker;

                - Krankenpfleger;

                - Hebamme;

                - Kinderkrippen;

                - Sonstige reglementierte Gesundheitsberufe.

Personen, die einen der oben genannten Berufe ausüben, benötigen lediglich eine Zulassung des zuständigen Ministeriums bzw. der zuständigen Behörde.

Folgende Personen/Dienstleistungen sind ebenfalls von der Beantragung einer Niederlassungsgenehmigung befreit:

  • Personen, die privat Immobilien verwalten, wie Personen, die ihre eigenen Immobilien vorübergehend oder dauerhaft vermieten;
  • die Dienstleistungen, die ein Unternehmen für andere Unternehmen in derselben Unternehmensgruppe erbringt, z. B. die Dienstleistungen, die die Muttergesellschaft für eine ihrer Filialen erbringt.

Personen, die seit dem 30. Juli 2018 eine „Grundsatzentscheidung“ erhalten haben, in der ihnen mitgeteilt wurde, dass für ihre Tätigkeit keine Niederlassungsgenehmigung erforderlich ist, können einen Antrag zur Klarstellung der Rechtslage stellen.

 

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