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Wiedereingliederungsvertrag

Genau wie das Berufsbildungspraktikum, ist der Wiedereingliederungsvertrag eine Beschäftigungsmaßnahme zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung der schwächsten Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt. Hierzu zählen:

  • Arbeitsuchende, die mindestens 45 Jahre alt sind;
  • Arbeitnehmer mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit und;
  • Arbeitnehmer mit einer Behinderung.

Arbeitgeber, die einen Wiedereingliederungsvertrag mit einem Arbeitsuchenden abschließen möchten, müssen sich an den Arbeitgeber-Service der ADEM wenden und die freie Stelle melden.

Der Wiedereingliederungsvertrag wird für 12 Monate abgeschlossen. Wenn der Vertrag im Anschluss an ein Berufsbildungspraktikum abgeschlossen wird, wird die Praktikumsdauer bei den 12 Monaten berücksichtigt.

Die ADEM übernimmt jeden Monat die Zahlung der Vergütung des Arbeitsuchenden. Die Vergütung unterliegt den für Löhne und Gehälter vorgesehenen Steuer- und Sozialabgaben, wobei der Arbeitgeberanteil vom Beschäftigungsfonds (Fonds pour l’emploi) übernommen wird.

Auf der Grundlage der von der ADEM erstellten Rechnung zahlt der Arbeitgeber jeden Monat einen Anteil in Höhe von 50 % des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer an die ADEM. Dieser Anteil wird auf 35 % des Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer gesenkt, wenn arbeitsuchende Personen des in der Branche des Arbeitgebers unterrepräsentierten Geschlechts beschäftigt werden.

Der Arbeitgeber kann dem Arbeitsuchenden auf freiwilliger Basis eine Leistungsprämie zahlen.

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