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Berufsbildungspraktikum

Das Berufsbildungspraktikum ist eine Beschäftigungsmaßnahme zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung der schwächsten Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt, d. h.:

  • von Arbeitsuchenden, die mindestens 30 Jahre alt sind, oder;
  • von Arbeitern in externen Wiedereingliederungsmaßnahmen oder;
  • von behinderten Arbeitnehmern

Arbeitgeber, die bereit sind, einen Praktikanten aufzunehmen, müssen sich an den Arbeitgeber-Service der ADEM wenden und die freie Stelle melden.

Das Praktikum dauert höchstens 6 Wochen. Bei Personen, die als hochqualifiziert angesehen werden, d. h. die mindestens 3 Jahre erfolgreich studiert haben (Bac +3), kann die Dauer des Praktikums auf 9 Wochen verlängert werden, sofern die Stelle ihren Qualifikationen entspricht.

Beim Berufsbildungspraktikum handelt es sich um ein nicht vergütetes Praktikum. Der Praktikant erhält jedoch eine Praktikumsvergütung, die auf der Grundlage einer Anwesenheitsmeldung von der ADEM gezahlt wird.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich Arbeitgeber, die einen Praktikanten anhand eines unbefristeten Vollzeitarbeitsvertrags einstellen, auf einen an die ADEM gerichteten Antrag während der 12 Monate nach der Einstellung 50 % des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer erstatten lassen können. Der Praktikant muss zum Zeitpunkt des Praktikumsabschlusses entweder mindestens 45 Jahre alt sein, sich in externen Wiedereingliederungsmaßnahmen befinden oder als behinderter Arbeitnehmer anerkannt sein.

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